Farb-Negative digitalisieren

Hallo !

Vor kurzem habe ich begonnen, meine Foto-Negative (tausende) zu digitalisieren. Ich mache das aber nicht wie sonst üblich mit einem teuren Netativ/Dia-Scanner, sonder mit meiner Digitalkamera (beleuchtete Unterlage - Supermacro). Die Ergebnisse sind wider Erwarten verblüffend gut. Zu Archivierungszwecken ist das auf alle Fälle mehr als ausreichend. Ich kann sogar ziemlich tief ins Negativ hineinzoomen ohne es dabei gleich zu störendem ‚Gepixel‘ kommt - und der Zeitaufwand steht in keinem Verhältnis zu allen anderen bisherigen (photochemischen) Vesuchen dieser Art. So weit, so gut.

Nun sind viele dieser Negative aber FARB-NEGATIVE. Diese nur mit Photoshop zu invertieren führt nicht zum Ziel, da bekanntlich alle diese Negative auf FARBIGEM TRÄGERMATERIAL liegen (warum eigentlich(?) …einmal orange-rot, einmal grünlich, bläulich - je nach Film und je nach Grad der Alterung).

Wie kann ich nun die Farbe dieses Trägermaterials über das ganze Bild gleichmäßig ‚abziehen‘, ‚subtrahieren‘, ‚herausrechnen‘ oder wie auch immer - sodaß ich am Ende nur noch ein Farb-Negativ (oder meinetwegen Positiv) auf vollkommen transparentem Untergrund bekomme?

Geht das überhaupt mit (Adobe) Photoshop (z.B. mit Pipette Farbwert des Trägermaterials bestimmen - dann mit einem tool ‚herausrechnen‘, filtern oder wie auch immer) …denke ich da zu umständlich - oder gibt es da noch bessere (Software-(?)) Lösungen???

'Würde mich wirklich sehr freuen, wenn jemand von Euch da weiter wüßte und es endlich klappen würde …das würde mir den lange vermissten (teuren) Negativ-Scanner ersparen.

Vielen Dank für Euere Hilfe im voraus …kubrax

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Hi

…das würde mir den

lange vermissten (teuren) Negativ-Scanner ersparen.

Das verstehe ich nicht - mit nem filmscanner gescannt stehst du vor dem selben Problem der Umkehrung.

HH

hallo …ich gehe davon aus, daß Dia-, und Negativscanner mit der entsprechenden Software geliefert werden …Irrtum?

Wie macht es dann ein Photolabor? Alles chemisch?

das muß doch möglich sein

…kubrax

ich glaube ehrlich gesagt nicht das es da eine möglichkeit gibt, das wirklich originale farbspektrum wiederherzustellen, allein in dem du an einigen reglern schiebst.

sicherlich, man könnte wie du schon sagst, invertieren, und dann mit gradation, tonwertkurve, farbbalance etc. einiges herausholen, sicherlich sogar ansehnliche ergebnisse produzieren, aber das wahre ist das bestimmt nicht.

es gibt programme die nach dem scannen durch die eingabe des verwendeten negativfilms die farbanteile zurecht rücken.

die ergebnisse sind sehr sehr gut.

diese profile allerdings, sind es unter anderem, die solche programme so hilfreich und damit teuer machen.

jedenfalls kannst du so z.b. ein bild scannen, stellst ein das du einen nikon scanner verwendet hast, und den kodak vc 400 z.b., und das bild erstrahlt ohne großartige optimierung im gewohntem glanz.

besagte software nennt sich silverfast. www.lasersoft.de und gibt es für alle gängigen film und flachbett scanner.

…aber…
du hast ja keinen scanner.
dafür gibt es dann die silverfast hdr version. in dieser kannst du die fotos nicht nur ordentlich in 48bit abspeichern/bearbeiten sondern es bietet auch alle möglichkeiten des hdr (high dynamic range), ähnlich dem neuem photoshop cs2.
mit diesem programm kannst du jedenfalls, die rohscanns, also so wie sie der scanner scannt laden (nichts anderes als ein durchleuchtetes negativ), und das gewünschte film profil darüber legen. das ist besonders wertvoll, da man seine filmstreifen nur einmal scannen und ablegen muss, und kann sie später nach belieben „neuscannen“…da man wirklich alle möglichkeiten hat, als würde man tatsächlich neu scannen (mal von hardwareseitiger staubentfernung etc. abgesehen).

diese software könntest du nutzen.
die negative abfotografiert, und dann mit entsprechendem filmprofil „umgewandelt“.
problem ist nur… das programm kostet in der standardversion 346,84eur.
wofür du dann schon einen halbwegs brauchbaren flachbettscanner mit durchlichtungseinheit bekommen würdest z.b. den epson 4180, oder für etwas mehr den epson 4990 (hat eine version von silverfast dabei).

Damit du dir aber mal ein Bild machen kannst, ob das wie oben beschrieben überhaupt funktionieren würde, kannst du dir ja mal die demo ziehen.
http://www.silverfast.com/sf-download/studio6/de.htm…

mario

Das verstehe ich nicht - mit nem filmscanner gescannt stehst
du vor dem selben Problem der Umkehrung.

Nö, da stellst du ein, ob du ein Dia oder ein Negativ scannst, und dann kommt auf jeden Fall ein „positives“ Bild dabei raus. Ganz automatisch.

Gruß
Nelly

Hallo kubrax

Wie macht es dann ein Photolabor? Alles chemisch?

auch wenn Du es in den Zeiten allgemeiner Digitalisierung nicht glauben magst, so ist es!

Gandalf

Hi
nun: wie und wie gut oder schlecht dein Treiber das bewerkstelligt ist aber die Frage… daher bleibt es ein Problem, denn meist sieht es total SCH… aus was die softwares da tun wenn sie die chemie imitieren.

HH