Hallo Irena!
wir haben ein Haus Bj. 60 gemietet mit dem wir eigentlich
rundum glücklich sind, nur die Küche ist ein Trauma! Der
Fliesenspiegel ist soetwas wie eine Mischung aus Mint und
Aqua,
Meine letzte Mietwohnung hatte eine EBK, die irgendwelche ganz schlauen Vorbesitzer in einem ähnlichen Ton gestrichen hatten. Dazu die Wände: untere Hälfte nicht passendes Mintgrün, dann eine Blumenbordüre, obere Hälte pastellgelb. Grausam!
Da wir die EBK nicht ändern konnten, haben wir die Wände in einem ganz leicht ins Grünliche abgetönten Weiß gestrichen, danach wurde es erträglich. Kleiner Trost: Man gewöhnt sich an das Grün.
der Boden ist aus kleinen Mosaikkacheln in grau,
dunkelgrau, gelb und rot.
Da schließe ich mich meinem Vorposter an: Kann man das Ganze nicht mit einem Linoleumboden „bedecken“? Erstens finde ich die Fliesen fast schlimmer als die Kacheln, abgesehen von den häßlichen Farben bringen sie optisch viel Unruhe in den Raum und machen ihn kleiner, zweitens ist Linoleum ein super Bodenbelag, der mich bei Freunden immer wieder aufgrund seiner Wärme und der schönen Farben begeistert. Farbbeispiele hier: http://www.armstrong.de/commfloor/eucent/de/de/highl…. Nebenbei ist er auch noch sehr umweltfreundlich.
Damit Ihr eine Vorstellung davon bekommt, könnt Ihr auf
folgendem Link einen Blick riskieren (die Farben sind im
Original noch knalliger - ich hatte einen leichten
Augenschaden danach *g*) http://www.jarni.de/kueche.html.
Außerdem ist die Küche auch noch ziemlich klein, ca. 2 x 3 m.
Wegen der (mangelnden) Größe empfiehlt es sich tatsächlich eher die Wände heller zu lassen. Knallweiß auf keinen Fall, aber auch wenn man Weiß nur leicht abtönt, wirkt der Raum gleich wärmer und trotzdem optisch größer.
Unsere Küche hat eierschalen-farbenen Fronten. Für die
Küchenplatte würden wir gerne wieder eine Buchenplatte nehmen.
Da wir Farben-an-den-Wänden-Fans sind, würden wir gerne warme
Farben als Akzent setzen. Die Frage ist, welche Töne in Frage
kommen, ohne das dann ein totales Farbchaos entsteht.
Ich bin auch ein Fan von bunten Wänden, aber bei manchen Räumen überwiegen die Nachteile einfach die Vorteile. Vielleicht wäre Farbe auf dem Boden ja tatsächlich in diesem Fall die schönere Alternative, dazu noch ein paar passende Farbakzente, Vorhänge etc, vielleicht auch keine Buchen-, sondern eine farbige Arbeitsplatte, und schon ist es trotzdem nicht eintönig.
Außerdem habe ich mal gelesen, dass es für das Auge am angenehmsten ist, wenn der Boden am dunkelsten ist, die Wände heller und die Decke am hellsten. Das kommt der Helligkeitsabstufung in der Natur am nächsten.
Übrigens dürfen wir die Fliesen nicht verändern, also
überkleben oder anmalen. Mit einen Brett drüberhängen geht
auch nicht, da eine Seifenschale aus dem selben
Fliesenmaterial herausragt.
Die Seifenschale konnte ich auf den Bildern leider nicht erkennen, daher weiß ich nicht, wo genau sie positioniert ist. Denkanstoß: Kann man die Kacheln evtl. trotzdem abdecken und die Seifenschale dabei verstecken? Ich denke da an so etwas wie ein nicht sehr tiefes Aufsatzregälchen, mit Tür vorm Fach, in dem sich die Seifenschale verbirgt o.ä.
Das Problem, dass ich dann nur sehe, ist, dass sich eure Kacheln ja auch noch in der Fensterbank wiederfinden. Die müsste man dann ja auch noch umbauen. Das wird vielleicht ein bisschen viel, oder?
Zu den möglichen Farbkombinationen: Am besten sieht man so etwas immer vor Ort, da auch je nach Lichteinfall verschiedene Wirkungen entstehen. Ihr scheint eine Hecke direkt vorm Fenster zu haben (oder täuscht das?), was die Frage aufwirft, ob der Raum nicht eher dunkel ist, besonders in der lichtärmeren Zeit. Auch da lande ich in Gedanken wieder bei einer hellen Farbe für die Wände.
Was ich immer mache: Farbproben besorgen, neben die Kacheln pinseln, noch die weiteren Farbeinflüsse (Küchenschranktür, Bodenbelagsprobe etc.) daneben halten und sich einfach mal anschauen, wie’s wirkt und ob’s gefällt. Die eine oder andere Überraschung habe ich so schon erlebt, insbesondere mit den nur leicht abgetönten Weißtönen. Vorher konnte ich mir nämlich nicht vorstellen, wie groß der Unterschied in der Wirkung sein kann, sondern dachte: „Ist doch eh alles nur fast Weiß!“ Stimmt aber nicht …
Grüße,
Christiane