Farbe soll sich selbst abfallen

Guten Tag,
ich bin Künstler und plane für eine Ausstellung im Januar in Bremerhaven eine Wandarbeit, bei der sich nach der Dauer der Ausstellung (6Wochen) die komplette Wandfarbe von alleine ablöst. Die Wandreste sollen wie automatisch von der Wand auf den Boden fallen, so dass die Idee von einer sich selbst häutenden Wand entsteht.

Bisher gibt es die Idee extrem kalkhaltige Wandfarbe mit Harnstoff/Urin zu vermischen, was aber nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führte. Oder man müsste die Wandfarbe auf nassem Gund auftragen und durch Hitze zum bröckeln bingen.

Eigentlich ist genau nach einer Möglichkeit gesucht, die genau das Gengenteil bewirk von dem was man sich normalerweise wünscht; eine poröse Wand.

Ich bin auf der Suche nach einer chemischen Lösung, könnte mir aber auch eine technische Möglichkeit vorstellen, zum Beispiel ein Rütler von Außen, der die Wand vibrieren lässt und so für den erwünschten Effekt sorgt. Oder vielleicht hat jemand Ahnung von einer Ultraschall möglichkeit? Da die Ausstellung bereits im Januar startet wäre ich Dankbar für jede Anregung.

Vielleicht könnte mir jemand einen Rat geben, wie man eine Wand zum sich selbst abblättern bekommt.
Vielen Dank schon mal…

Hallo Mario 5592,
sorry, da fällt mir wirklich nichts dazu ein. Ich bin mehr fürs physikalische bei Farben zuständig.

mfg
norbert

Guten Tag,
ich bin Künstler und plane für eine Ausstellung im Januar in :Bremerhaven eine Wandarbeit, bei der sich nach der Dauer der Ausstellung (6Wochen) die komplette Wandfarbe von alleine ablöst. Die Wandreste sollen wie automatisch von der Wand auf den Boden fallen, so dass die Idee von einer sich selbst häutenden Wand entsteht.

Hallo sehr geehrter Fragesteller,
leider vertrete ich als apostrophierter Experte für organische Schutzschichten die exakt konträre Richtung,
nämlich eine möglichst große Haftung der Anstrichfilme auf jedwedem Substrat, d.h. Metall,mineralischer Untergrund oder Holz, im Sinne einer möglichst nachhaltigen Schutzwirkung.
Das dazu nahezu „perverse“ Gegenteil zu erwirken,wäre für mich nur von theoretischem bzw.praktisch absurdem
Wert.
Unabhängig davon habe ich auch diese für mich fremde Zielrichtung virtuell verfolgt und empfehle dafür, ohne Garantie auf den gewünschten Erfolg, im www. nach
„non-adherent paint(s)“ zu recherchieren.
Mit freundlichen Grüßen Volkmar Thielemann

Moin Mario,

das einzige was mir spontan einfällt ist die Wand entweder mit einer speziellen Abziehfarbe oder einer Folie zu beschichten. Nur leider müsste man schon ein wenig nachhelfen um das Häuten einzuleiten.

Falls mir noch etwas einfällt melde ich mich nochmal.

Falls Sie noch fragen haben können Sie mich auch unter [email protected] direkt anschreiben.

mfg

EntlackungsServiceNord
Sascha Allmüller

Hallo

ich würde es mal so versuchen.
Fläche mit einer Grundierung absperren
dann mit Kleister Normal mehrfach einkleistern
Dann mit einer scheuerbeständige Dispersionsfarbe streichen evtl. Silikartfarbe.

cu Reiner

Danke für die Antwort,
ich verstehe nur nicht wie, oder weshalb dann die Farbe sich lösen sollte? Also den Untergrund abweisend zu gestallten erscheint mir als notwendig, aber es benötigt irgendeinen chemische oder technischen Auslöser.

Danke für die Antwort,
ich verstehe nur nicht wie, oder weshalb dann die Farbe sich
lösen sollte? Also den Untergrund abweisend zu gestallten
erscheint mir als notwendig, aber es benötigt irgendeinen
chemische oder technischen Auslöser.

Das ist kein chemischer Prozess sondern das hat mit Spannungsunterschied zu tun.
Wenn auf was weichem (Kleister) etwas hartes (Dispersionsfarbe) kommt. Löst sich das harte ab, aber in welchem Zeitraum und ob vollständig kann ich nicht sagen. Man könnte auf einem Acryllack, einen Lösemittelhaltigen setzen.

cu Reiner