ich besitze einen Benq FP937s TFT Monitor und habe starke Probleme bei der Anzeige von Farben. Da ich häufig Designs, Dokumente etc. entwerfe würde ich gern meinen Monitor möglichst genau kalibrieren, sodass er Farben möglichst echt darstellt. Aufgefallen ist mir das erst richtig, als ich ein auf meinem PC erstelltes Design auf anderen Rechnern und gedruckt (auf vielen verschiedenen Druckern - sowohl Laser als auch Tinte) angeguckt habe. Ein Rostbraun wurde zu einem dreckigem braunschwarz und auch sonst waren die Farben zum heulen. Ich würde ungerne jede Farbe erraten müssen und so komme ich zu meiner Frage:
Ist es möglich den TFT so einzustellen dass er möglichst echt die Farben anzeigt? Wenn ja, wie geht man da vor?
Am Monitor selber sind Knöpfe mit denen ich auch Manuell die Farben Rot, Grün, Blau, Helligkeit und Kontrast einstellen kann, aber irgendwie weiß ich nicht wie es richtig ist…
Hier ein Link zum Monitor: http://www.tomshardware.de/display/20050114/lcd-19zo…
TFTs zeigen alle Falschfarben an und sie zu kablieren ist nahezu unmöglich. Man müsste für jede Farbe einen eigenen Verlauf angeben (und nicht nur gamma-Wert wie es die Einstellungen erlauben).
Wenn du gute Farben haben möchtest ist ein CRT die beste Wahl. Oder einer Eizo aus der ColorEdge-Serie http://www.eizo.com/products/graphics/index.asp . Bei den Preisen wirst du allerdings einen Schlag bekommen, ich warn dich nur schonmal vor…
… aber auch ein Eizo wird dir nichts bringen, wenn du ständig auf unterschiedlichen Ausgabegeräten und -stoffen ausdruckst. Ohne Profile und Colormanagement geht da gar nichts. Mache auf deinem Drucker einen Referenzdruck mit einem geeigneten Bild. Hier gibt es eines: http://www.cleverprinting.de/testform.html
Dieses Bild unbearbeitet drucken und danach deinen Bildschirm kalibrieren. Du wirst bei deinem TFT allerdings schnell an die Grenzen des Machbaren stoßen. Hier noch ein Link um dich in die sehr komplexe Geschichte etwas einzulesen. Dort findest du auch ettliche Profile die evtl. für dich in Frage kommen. http://www.eci.org/eci/de/020_eci.php
Wenn du am TFT leicht versetzt von der Seite draufschaust hast du schon
einen anderen Farbeindruck. Kannste also vergessen. Für’s Office o.k.
aber nicht für Grafik und Bildbearbeitung. Besser eine altmodische
Röhrenglotze. Aber selbst so einen farbgenau an ein Referenzproof
(ausdruck) anzugleichen … da braucht man schon etwas know how zu.
Für’s Office o.k. aber nicht für Grafik und
Bildbearbeitung. Besser eine altmodische
Röhrenglotze.
Warum arbeiten dann sehr viele große Agenturen nur noch mit TFT? OK - es sind 30" von Apple welche mit allen Ausgabegeräten kalibriert wurden und am Ende werden sowieso so viele Proofs gemacht, bis die Farben passen…
Würde auch sagen, dass für einen 08/15-Graphiker, welcher hauptsächlich im Online-Bereich arbeitet, ein TFT geeignet ist. Hintergrund: die Farben sind bei jedem User sowieso anders, daher ist eine Farbtreue beim „Endkunden“ eh nicht zu gewährleisten.
Grundsätzlich aber schon richtig: wenn du den Platz hast, lieber eine Röhrenkiste. Ansonsten brauchst du viel Geld für eine Top-Qualität.
Also ich glaub es ist jetzt einigermaßen besser, aber wirklich nur einigermaßen… Das ist doch echt mist mit den TFTs… Wie sieht es denn mit LCD Monitoren aus? Können die besser mit Farbe umgehen? Ich bin ein kleiner Bastler, der ab und zu mal so was macht, aber eben auch ein Perfektionist… Wenn ich mich hinter so eine Sache klemm, dann will ich auch die Farben haben, die ich sehe! Nur wollen wir den Boden mal nicht verlassen und die 1000er für einen Monitor in der Tasche lassen
ich besitze einen Benq FP937s TFT Monitor und habe starke
Probleme bei der Anzeige von Farben. Da ich häufig Designs,
Dokumente etc. entwerfe würde ich gern meinen Monitor
möglichst genau kalibrieren, sodass er Farben möglichst echt
darstellt.
Dann sollteste dir nen CRT holen,. TFTs sind dafür völlig ungeeignet.
Wir haben nen Belina und auch nen BenQ TFT und da sehen Webseiten auch anders aus als auf unseren CRTs. Nervt manchmal.
Nen Bsp: http://img296.imageshack.us/img296/27/ambartftcrt17n…
Und mit Helligkeit runter oder am Kontrast rumspielen is das nicht behoben
TFTs eignen sich nur für simple Office Computer XD
Sobald man was mit Fotos oder Webdesign macht hat man beim TFT die Arschkarte.
Also ich glaub es ist jetzt einigermaßen besser, aber wirklich
nur einigermaßen… Das ist doch echt mist mit den TFTs… Wie
sieht es denn mit LCD Monitoren aus?
LCD und TFT ist heute das gleiche. Die ursprüngliche Bauweise LCD wurde von unterschiedlichen TFT-Varianten abgelöst. Farbmässig nehmen die sich in den Consumer Bereich nicht viel.
Für ca. 200€ gibts Hardwarekalibrierung (Colorvision Spyder 2). Das ist das einzig verlässliche. Hab’ ich hier an der Röhre, am TFT des kleinen und am Notebookbildschirm gemacht: Kaum feststellbare Unterschiede. Es gibt auch eine erweiterte Version, die Drucker und Scanner kalibrieren kann. Jetzt sehen meine Fotos endlich so aus wie am Bildschirm. Wenn dein Arbeitgeber lieber Geld für verpatzte Druckaufträge ausgibt, sollte er lieber mit etwas anderem Geld verdienen.
MFG Peter
Nicht nur heute. TFT-Displays war schon immer = LCDs.
Die ursprüngliche Bauweise
LCD wurde von unterschiedlichen TFT-Varianten abgelöst.
Nö, es sind immer LCD geblieben.
LCD : Liquid Cristal Display, also Flüssigkristalldisplay
Flüssigkristallanzeige ist die Basistechnologie!
TFT : Thin Film Transistor, also Dünnfilmtransistor
Der Unterschied ist nur der, das TFT-Displays eine spezielle
Ansteuertechnologie von LCD beinhalten.
Farbmässig nehmen die sich in den Consumer Bereich nicht viel.
Einfache LCD-Technologien gibt’s im großformatigen Monitorbereich
schon lange nicht mehr. Diese sind nur den kleinen LCD-Displays
vorbehalten, die meist monochrom sind.
Gruß Uwi
Hardwarekalibrierung (Colorvision Spyder 2) für ca. 200€
Pantone: Monitor-Farbkalibrierungssystem für 100€
Kann man sich solche Sachen nicht einfach mal ausleihen und dann an einem Tag alles kalibrieren, dann das Gerät wieder zurückgeben? Das muss doch nur alles ein Mal richtig eingestellt werden, oder nicht? Ich würd das Geld nämlich ungerne ausgeben…
zurückgeben? Das muss doch nur alles ein Mal richtig
eingestellt werden, oder nicht?
Eben nicht. Monitore verändern sich ja „schleichend“. Und da man das nicht mitkriegt, wenn man jeden Tag davor sitzt, sollte eine verbindliche Darstellung regelmässig nachgeprüft/neukallibriert werden.
Aber wenn du jetzt nicht wirklich die Top Reproagentur bist kannst du dir das auch sparen. Besorg dir Farbwertebücher und Farbfächer für Sonderfarben. Da kannst du dann verbindlich nachschaun, wie ein Farbton wirklich gedruckt aussieht. Was aus deinem Drucker rauskommt kannste (was Verbindlichkeit von Farbtönen angeht) sowieso getrost vergessen.
TFTs zeigen alle Falschfarben an und sie zu kablieren ist
nahezu unmöglich. Man müsste für jede Farbe einen eigenen
Verlauf angeben (und nicht nur gamma-Wert wie es die
Einstellungen erlauben).
Wenn wir jetzt mal ganz ehrlich sind, rentiert sich dieser Aufwand für das Web ohnehin nicht. Denn der Autor kann seinen Monitor kalibrieren wie er will, auf dem TFT des Seitenbesuchers sieht es trotzdem anders aus.
Kalibrieren macht IMHO nur noch in der Druckvorstufe Sinn.
Besorg dir Farbwertebücher und Farbfächer für Sonderfarben.
Warum bin ich da nicht selber drauf gekommen?? Ein super Tipp!.. wobei, ich guck grad mal nach wie viel so ein Farbfecher kostet… http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-form/…
Das ist doch ein Witz, oder? Das ist doch nicht mehr als ein paar Stücke Papier mit Farbe drauf! Unter 47€ gibts das nicht?? Ouch…
Das ist doch ein Witz, oder? Das ist doch nicht mehr als ein
paar Stücke Papier mit Farbe drauf! Unter 47€ gibts das
nicht?? Ouch…
Also diese Aussage hätte ich von jemanden, der angeblich selber
Grafik und Design macht nicht erwartet. Die sind nämlich wirklich
recht aufwendig in der Herstellung und das Teil, daß ich habe ist ein
wirklich grosser Schinken, da alle cmyk Abstufungen in 5 Prozent
Schritten abgebildet sind. Bei drei Farben kannst du dir ja
ausrechen, wieviel Kombinationsmöglichkeiten das sind.
Und ein Farbfächer mit Sonderfarben muss zig Druckgänge durchlaufen,
ist ziemlich aufwendig. Aber dafür sind das auch einmalige
Anschaffungen und wenn du wirklich Wert auf verbindliche Farbwerte
legst, solltest du diese Investition nicht scheuen. Aber immer noch
billiger, als diese Kallibartionsgeschichte und verbindlicher, da
wirklich das gleiche Medium verwendet wird.
Also diese Aussage hätte ich von jemanden, der angeblich selber Grafik :und Design macht nicht erwartet.
Ja nun wolln wir mal nicht übertreiben! Ich bin kein Grafikdesigner sondern Student. Grafikdesign ist mein Hobby und ich hab Spaß daran!
Ich überleg nur, ist auf dem Farbfächer auch zu jeder Farbe die bestimmte Farbmischung angegeben (CMYK-Werte)? Sonst wär das ja unbrauchbar für mich und mein TFT/Drucker-Problem.
Ja nun wolln wir mal nicht übertreiben! Ich bin kein
Grafikdesigner sondern Student. Grafikdesign ist mein Hobby
und ich hab Spaß daran!
kann ich ja nicht wissen
Ich überleg nur, ist auf dem Farbfächer auch zu jeder Farbe
die bestimmte Farbmischung angegeben (CMYK-Werte)? Sonst wär
das ja unbrauchbar für mich und mein TFT/Drucker-Problem.
in der Regel werden die Farbfelder in 5 Prozentschritten angegeben,
also z.B. 10c 35 m 65y (falls noch schwarz mit dabei ist umso
besser). Falls du jetzt natürlich einen wert dazwischen suchst, also
12c 37m 62y hast du Pech. Das würden den Rahmen eines Farbwertebuchs
einfach sprengen.