Farbige LED-Leuchten

Hallo Experten,

ich bin auf der Suche nach LED-Leuchten, die irgendwo im Bereich von 520 bis maximal 600nm emittieren, keinesfalls darüber oder darunter. Ich habe da zwar welche gefunden (ohne alles), die möglicherweise in Frage kämen, weiß aber überhaupt nicht, wie ich die verschalten müsste und welche Spannungsquelle dafür erforderlich wäre. Besser wäre es, wenn ich gleich auf einen der farbigen LED-Lenser oder Strahler zurückgreifen könnte. Kann man sich bei LEDs generell darauf verlassen, dass sie in einem recht engen Wellenlängenbereich leuchten, oder haben die ein breiteres Spektrum, dessen Gesamteindruck bei uns „grün“ oder „gelb“ ist? Was würdet ihr empfehlen bzw. kann mir jemand für Doofe verklickern, wie ich evtl. doch einzelne LEDs nutzen könnte? Ist das kompliziert? Genügen da handelsübliche Batterien/Akkus als Spannungsquelle und an welchen technischen Angaben sehe ich das? Ich fände es nett, wenn mir da jemand auf die Sprünge helfen könnte.

LG
Huttatta

P.S.: Ich wollte zuerst die Frage ins Elektronik-Brett stellen, da aber Elektronik ein Teilgebiet der Physik ist und auch die Eigenschaften von LED-Licht für mich wichtig sind, habe ich sie nun doch hier gepostet. Falls das ein Fehler war, kann der Artikel gerne verschoben werden.

Moin,

ich bin auf der Suche nach LED-Leuchten, die irgendwo im
Bereich von 520 bis maximal 600nm emittieren, keinesfalls
darüber oder darunter. Ich habe da zwar welche gefunden (ohne
alles), die möglicherweise in Frage kämen, weiß aber überhaupt
nicht, wie ich die verschalten müsste und welche

LEDs sind stromgetrieben und haben eine extrem steile Strom-Spannungskurve. Ohne Vorwiderstände sollte man da nichts machen, Helligkeit läßt sich dann mit einem zusätzlich in Reihe geschalteten Poti regeln (wenn’s nicht zu viele LEDs sein sollen).

Spannungsquelle dafür erforderlich wäre. Besser wäre es, wenn
ich gleich auf einen der farbigen LED-Lenser oder Strahler
zurückgreifen könnte. Kann man sich bei LEDs generell darauf

Dann tue das doch :smile:

verlassen, dass sie in einem recht engen Wellenlängenbereich
leuchten, oder haben die ein breiteres Spektrum, dessen

Typische spektrale Breite von LEDs sind 10 nm.

Wenn Du wenig Erfahrung mit dem Zusammenbasteln von Schaltungen hast, würde ich Dir fertig montierte LED-Sets empfehlen; die haben mindestens schon die Vorwiderstände drin und brauchen dann nur noch eine Stromversorgung (trotzdem drauf achten, dass sie keine Überspannung bekommen).

Gruß,
Ingo

Hallo,

ich bin auf der Suche nach LED-Leuchten, die irgendwo im
Bereich von 520 bis maximal 600nm emittieren,

da wären z.B. grüne LED mit Emissionswellenlänge zwischen 550…570nm
und gelbe LED mit ca. 580…590nm.
http://www.kingbright-europe.de/_daten/LED_Lamps.pdf
Das sind aber einzel-LED.

Als LED-Lampen wird es sowas wohl kaum geben, weil kaum jemand
grüne Beleuchtung haben will.

keinesfalls
darüber oder darunter. Ich habe da zwar welche gefunden (ohne
alles), die möglicherweise in Frage kämen, weiß aber überhaupt
nicht, wie ich die verschalten müsste und welche
Spannungsquelle dafür erforderlich wäre.

Die LED haben eine Flußspannung von ca. 2,2…2,4V.
Es geht also jede Gleichspannungsquelle mit etwas höherer Spannung.
Dann benötigt man nur noch einen Vorwiderstand oder eine sonstige
Strombegrenzung.

Da du nix weiter zu Anwendung sagtst, kann man nichts genaues zur
Benutzung sagen. LEDs kann schon jeder Schüler zu leuchten bringen.

Besser wäre es, wenn
ich gleich auf einen der farbigen LED-Lenser oder Strahler
zurückgreifen könnte. Kann man sich bei LEDs generell darauf
verlassen, dass sie in einem recht engen Wellenlängenbereich
leuchten, oder haben die ein breiteres Spektrum, dessen
Gesamteindruck bei uns „grün“ oder „gelb“ ist?

Das Spektrum von LED ist zwar rel. schmal (ca. 10-20nm). Aber natürlich
gibt es auch Farbanteile etwas weiter entfernt. Welche spektrale Reinheit
du benötigst, weiß hier niemand.

Was würdet ihr empfehlen bzw. kann mir jemand für Doofe verklickern,
wie ich evtl. doch einzelne LEDs nutzen könnte? Ist das kompliziert?

Naja …
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/020111…

Genügen da handelsübliche Batterien/Akkus als Spannungsquelle
und an welchen technischen Angaben sehe ich das? Ich fände es
nett, wenn mir da jemand auf die Sprünge helfen könnte.

Keine Ahnung was du vorhast?
Für eine kleinen LED reichen paar mA.

P.S.: Ich wollte zuerst die Frage ins
Elektronik-Brett stellen, da aber Elektronik ein Teilgebiet
der Physik ist und auch die Eigenschaften von LED-Licht für
mich wichtig sind, habe ich sie nun doch hier gepostet.

Da wissen die Elektroniker immer noch bestens darüber Bescheid.
Gruß Uwi

Hallo Uwi,

Da du nix weiter zu Anwendung sagtst, kann man nichts genaues
zur
Benutzung sagen. LEDs kann schon jeder Schüler zu leuchten
bringen.

ich habe inzwischen bei Ebay einen Anbieter gefunden, der LEDs mit den gesuchten Spezifikationen hat und den Lötplan sowie die zur Spannungsquelle passenden Vorwiderstände gleich mitliefert. Damit bekomme sogar ich das hin. :smiley: Zum Zweck: Ich benötige das für ein biologisches Experiment.

LG
Huttatta

Danke Ingo!

Ich habe inzwischen was ich brauche.

LG
Huttatta

Hallo,

ich habe inzwischen bei Ebay einen Anbieter gefunden, der LEDs
mit den gesuchten Spezifikationen hat und den Lötplan sowie
die zur Spannungsquelle passenden Vorwiderstände gleich mitliefert.

Naja, bei Ebay würde ich nun sowas nicht kaufen, aber wenn du damit
zufrieden wirst?

Ich benötige das für ein biologisches Experiment.

Sowas habe ich mir schon gedacht. Wenn die Intensität der Strahlung egal ist,
dann nimm halt irgend welche solcher grünen LED.
Gruß Uwi

Hallo,

Kann man sich bei LEDs generell darauf
verlassen, dass sie in einem recht engen Wellenlängenbereich
leuchten, oder haben die ein breiteres Spektrum, dessen
Gesamteindruck bei uns „grün“ oder „gelb“ ist?

die (ein)farbigen LEDs leuchten genau in der Farbe, in der sie verkauft werden. Warum das so ist, ist reine Physik.
Anders ist es bei weißen oder mehrfarbigen LEDs, da wird die Farbe auch so zusammengemischt, daß es für den Menschen passend aussieht. Ohne zu weit gehen zu wollen, funktionieren weiße LEDs ganz ähnlich wie Leuchtstoffröhren.
Als (gelernter) Physiker würde ich aber für Experimente eine Halogenlampe mit Spektralfilter/Spektrometer einer LED im Normalfall vorziehen. Das ist einfach flexibler und hat man normalerweise im Labor rumstehen.

Cu Rene

Hallo René,

Als (gelernter) Physiker würde ich aber für Experimente eine
Halogenlampe mit Spektralfilter/Spektrometer einer LED im
Normalfall vorziehen. Das ist einfach flexibler und hat man
normalerweise im Labor rumstehen.

es handelt sich erst mal um einen Vorversuch, für den möglichst günstige Materialien gebraucht werden sollen. LEDs sind eben sehr günstig. Natürlich habe ich auch nach Farbfilterfolien gesucht, zumal sie sich wunderbar kombinieren lassen. Diejenigen, die ich finden konnte, und bei denen die Transmissionsspektren online verfügbar sind, hören jedoch alle so ab ca. 700nm auf. D.h. darüber lassen sie ausnahmslos fast 100% durch. Da bei Pflanzen gerade im Bereich 720-740nm ein starker Effekt zu erwarten ist, kommen diese Filter nicht in Frage. Weil LEDs meines Wissens annähernd monochromatisches Licht emittieren, kam mir die Idee, mich auch mal darüber zu erkundigen.

Die Beleuchtung dient bloß dazu, dass ich bei der Manipulation von kontinuierlich im Dunkeln aufgezogenen Pflanzen etwas sehe, wobei die Pflanzen mit diesem Licht möglichst nicht beeinflusst werden sollen. Die Beleuchtungsstärke muss also nicht definiert, sondern bloß für meine Augen ausreichend sein, und so lange die emittierten Wellenlängen der LEDs innerhalb der Toleranz (= außerhalb der Aktionsspektren der Rot- und Blaulichtrezeptoren) liegen, sind sie für den Augenblick die optimale Lösung. Sollte der Vorversuch vielversprechende Ergebnisse liefern, sind für weiterführende Experimente freilich andere Leuchtmittel erforderlich.

LG
Huttatta