hat deine scansoftware keine option „farbnegativ scannen“
dabei? falls der durchlichtaufsatz speziell für den scanner
ist, dann schau mal auf der hp vom hersteller - vielleicht
hilft dir ja schon ein einfaches software-update.
Ja, mein Scanner (ein UMAX 3450, übrigens ganz interessantes Gerät: Durchlichteinheit ist im Deckel integriert) hat in der Software die Funktion „Negativ einscannen“, damit werden auch die Farben invertiert. Das hilft mir aber nicht wesentlich weiter, da dann alle Bilder einen hellblauen Stich bekommen (ist wohl die Komplementärfarbe zu diesem Orang-Braun des Filmmaterials)
wenn das nicht geht, dann kannst du versuchen das bild zuerst
mal zu invertieren - also ein positiv draus machen. das kann
jedes malprogramm. dann brauchst du die funktion
„tonwert-korrektur“. ich weiss nicht wie die funktion in
photopaint heißt, ich arbeite mit photoshop… und jetzt wirds
schwierig. such dir einen normalerweise „neutral-grauen“ fleck
im bild aus. sehr gut wärenn z.b. grau haare oder eine
betonwand. dann weisst du diesem fleck den farbwert „grau“ zu.
bei photoshop sind das 3 pipetten mit schwarz / grau / weiss
zum auswählen. und jetzt sollte die farbverschiebung
rausgerechnet werden.
ich hab vor meinem negativscanner auch ein bisserl damit
rumprobiert - mir waren die ergebnisse aber immer zu schlecht.
also erwarte keine wunder.
Nun habe ich auch ein wenig an den Farben herumgespielt, aber besonders beim Verstellen der RGB-Schieber passieren die seltsamsten Dinge. Da braucht man wohl eine Menge Erfahrung und eine ungefähre Vorstellung davon, um wieviel Prozent jeder Farbkanal zu verändern ist, um annähernd realistische Farben zu erzeugen.
du kannst mir das gescannte bild auch zumailen, ich probiers
dann mal mit meinen mitteln aus.
Das ist wirklich nett, aber das eine Bild sollte nur der Test sein, und wenns geklappt hätte, wollte ich den ganzen Film so bearbeiten, und danach noch viele andere… Das kann ich dann doch niemandem zumuten.
Ich habe jetzt gehört, dass das Problem dieser Farbfilterung auch in der chemischen Fotoentwicklung nicht so ganz banal ist; dort werden wohl auch ganz raffinierte Filter eingesetzt, um die richtigen Farben aufs Fotopapier zu bannen.
Also hab ich mich erstmal entschlossen, die Bilder ganz konventionell entwickeln zu lassen, und dann einzuscannen.
Falls aber jemand eine nachvollziehbare Lösung kennt, bin ich immer noch sehr dankbar (zB, um welche Werte man die einzelnen RGB-Kanäle ändern müsste)
Gruss,
Till