Ein befreundeter Jäger hat angekündigt mich mit Fasanen zu beglücken.
Nun hab ich aber noch nie etwas mit diesem Federvieh zu tun gehabt.
Deshalb meine Frage: Gibt es irgendwas was ich besonders berücksichtigen muss? Irgendwelche Tipps und Tricks?
Fasan neigt dazu trocken zu werden. Daher z.B. die Brust mit Speck oder Bacon-Streifen belegen. Alternativ sind alle Verfahren gut, bei denen die Flüssigkeit gehalten wird, also z.B. Garen im Römertopf, Bratschlauch oder im mit Mehlkleister abgedichteten Gusstopf (in dem ruhig reichlich ordentlicher Wein sein darf).
Gruß vom Wiz
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zunächst: Du Glücklicher, dass Dir so mir-nix-dir-nix ein Fasan aufs Auge
gedrückt wird …
Das Wichtigste: Der Fasan ist sehr mager und neigt zum Trockenwerden. Daher
„bardiert“ man gerne seine Brust (d. h. man belegt bzw. umwickelt sie) mit
Speckscheiben. Sonst eigentlich wie jedes Federvieh. Besonders gut dazu schmeckt
Sauerkraut in der Form von Ananaskraut oder Champagner-, Riesling- oder
Prosecco-Kraut.
Wohl bekomm’s!
Bolo
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ja, ja, ist mir auch schon ein paar Male aufgefallen. Offenbar sind wir ziemlich geistesverwandt, was das Thema Kochen angeht. Da muss ich mich dann ja richtig beeilen mein erstes Kochbuch zu veröffentlichen, bevor du es unter deinem Namen tust und die ganzen Gewürze, äh Lorbeeren dafür kassierst
Gruß vom Wiz, der da übrigens noch eine spannende Idee zum Thema hätte (bei Interesse melden, vielleicht können wir da mal was gemeinsam auf die Beine stellen)
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nur noch eine kleine Anmerkung: Iß selber die Seite ohne Schrot! Ich hatte auch schon mal Fasan und zwar, von der Seite mit Schrot. Da bin ich nicht so richtig froh mit geworden, weil ich ständig auf Blei rumgebissen habe und dachte meine Plomben sind alle am Rausfallen.