wir haben vor einem Jahr einen Altbau erworben und wollen das Haus nun dämmen.
Leider mussten wir eine Giebelfläche abreißen lassen, ich sage nur Bergbauschaden, jeder der Mal damit zutun hatte weiß wie das von der Haftung ausging.
Nun müssen wir bei der Dämmung (230 m2) auf ein Schienensystem zurückgreifen, auch weil wir ursprünglich eine Klinkerfassade besaßen.
Wir haben bis jetzt 3 Angebote für die Arbeiten, jedes Mal wenn Sie da sind und wir sie fragen was uns der Quadratmeter denn insgesamt kostet also mit Putz, Farbe usw. erzählt man uns was von 65 bis 105 Euro teilweise mit Gerüst und besserem Putz.
Wie gesagt, wir haben uns jedes Mal nochmals vergewissert ob wir uns richtig verstanden wurden. In den Angeboten waren dann ganz andere Zahlen zusehen, von umgerechnet 116 bis 220 Euro der Quadratmeter, also mal eben 27000 Euro bis 50000 Euro.
Ich glaube langsam das hier die große staatliche geförderte Abzocke im Gange ist, nur habe ich auch im Internet durchschnittliche Dämmungskosten (allgemein von 50 Objekten) von 67 Euro gelesen.
Wer kann mir aus eigener Erfahrung darüber berichten, was eine Dämmung kosten darf.
Schon mal im Voraus, ein Dankeschön.
diese Woche haben wir unseren Dachausbau geregelt.
Als Nebenthema haben wir Fassadendämmung behandelt.
Der Zimmermann nannte uns einen Erfahrungswert von 140 Euro/m2 mit allem drum und dran, also mit Fenster erneuern und versetzen, ringsum aufgraben wegen der Feuchte, usw.
ich glaube so einfach ist das nicht.
Wir haben schon neue Fenster, und wenn ich die auf die Quadratmeter umrechne, dann fallen schon 70 Euro weg, schön währe es. Und die Perimeterdämmung ist nochmals um ein vielfaches teuerer und dann gibt es noch Folgekosten, wie der Dachüberstand, die Fensterbretter evtl. eine neue Haustür und angrenzende Garagenabdichtungen selbst beim Nachbarn. Mit 140Euro zusammen da wirst Du auf keinen Fall auskommen oder ich habe, wie gesagt nur Abzocker am Hals.Wir haben uns entschlossen auch weiter entfernte Firmen anzusprechen um anständige Angebote zubekommen. Bei uns drückt allerdings die Zeit weil wir ein neues Dach bekommen und da müssen die nachfolgende Verträge stehen, sonst wird es nochmals teuer.
Mich verwundert es doch etwas das hier keine Sanierer tätig sind. Schade!
Nochmals Danke.
Gruß Peter
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das seriöseste Angebot bekommt man, wenn man dem Verarbeiter vorab ein Leistungsverzeichnis vorlegt, welche Arbeiten gewünscht bzw. erforderlich sind.
Damit ist ein Laie jedoch überfordert, da er zumindest die in vielen Bereichen gesetzlichen oder fachlichen Vorschriften nicht kennt.
Mein Vorschlag wäre, schnellstens einen Fachberater eines Herstellers von WDVS-Systemen anzufordern. Das geht entweder über den Malerfachgroßhandel, der auch WDVS-Produkte vertreibt, oder bei sogenannten Direktanbietern (Alsecco, Sto, Brillux). Diese Fachberater erstellen auf Wunsch auch ein fertiges Leistungsverzeichnis - auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften in diesem Bereich, und die haben sich Anfang dieses Jahres mächtig verändert.
Dieses Leistungsverzeichnis faxt Du dann an die entsprechenden Verarbeiterfirmen (einfach auch mal den/die Fachberater befragen, welche Firmen diese fachlich empfehlen können).
Pauschalangaben bezüglich der Kosten bringen speziell bei den bereits geschilderten Problemen nicht viel, da sie höchstens das einzuplanende Finanzbudget verzerren.
Viel Glück wünscht BM