Hallo zusammen!
Meine Frau und ich haben ein renovierungsbedürftiges Haus gekauft. Abgesehen von neuen Fenstern, überlegen wir, die Aussenfassade dämmen zu lassen.
Nun haben wir gehört, dass es wohl schon häufiger vorgekommen ist, dass trotz regelmäßigen Lüften sich schnell Schimmel bilden kann?
Wie ist eure Meinung dazu? Hat jemand diesbezüglich bereits Erfahrungen sammeln können?
Macht eine Fassadendämmung bei einer Dicke von 36mm überhaupt großen Sinn, wenn man neue hochwertige Fenster einsetzt?
Über viele Antworten + Gedankenaustausch freue ich mich.
Hallo,
bin leider kein Experte, was das angeht. Wir haben ein Haus aus den 50zigern und haben ein Verbundsystem von 12 cm eingebaut. (von der KFW gefördert) Der Schimmel ist meinse Wissens eher eine Frage des zu dichten Hauses und das kommt durch die Fenster. Es gibt aber Lüftungsanlagen, die automatisch Luft austauschen. Wohl ganz gut, wenn jemand Allergiker ist. Muss aber gewartet werden.
Viel Glück und keine Nervenzusammenbrüche beim Renovieren.
Coco
Hallo Scholli73,
Fassadendämmung beginnt bei mind.6 cm. Darunter hat das überhaupt keinen Sinn. Bei Schimmelbildung kommt es auch auf das Mauerwerk an. Ziegel,Schwerbetonsteine, Granit, alles reagiert anders. Und „regelmäßiges Lüften“ ist auch so eine Sache.Da kannst du mehr falsch machen als du glaubst. Gibt extra Webseiten für dieses Thema.
Gruß Ranger545
Moin scholli.
Dafür bin ich nicht der richtige Ansprechpartner.
Doch ich denke, dass solch eine dünne Dämmung nicht unbedingt Sinn macht.
Ich habe unser Haus vor einiger Zeit mit Isoklinker verkleidet.Gibt es in verschiedenen Stärken. Keinerlei Schimmelprobleme.
Hallo
Bei diesem Thema kann ich dir leider nicht weiter helfen.
MfG Markus
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
36mm??.. erscheint mir etwas wenig…
Ansonsten gilt: Gute Wand + gute Fenster!!!
Bei schlecht wärmegedämmten Fenstern in einer gut wärmegedämmten Wand oder gut wärmegedämmten Fenstern in einer schlecht wärmegedämmten Wand verschiebt sich nur der Ort „Brücke“, an der Innen-/Außentemperatur kritisch aufeinander stoßen. Siehe: Isothermen(verlauf) unter Wikipedia.
An der kältesten Stelle setzt sich nun einmal Raumfeuchtigkeit fest und die ist der ideale Nähboden für Schimmelpilze.
Gruß