Hi !
Ich versteh einfach den Unterschied nicht zwischen FAT16/32/NTFS… Was soll das und was ist das ?!
Danke für die Antwort
JENS
Hi !
Ich versteh einfach den Unterschied nicht zwischen FAT16/32/NTFS… Was soll das und was ist das ?!
Danke für die Antwort
JENS
Hallo
also viel kann ich Dir dazu leider auch nicht sagen, nur das FAT für File Allocation Table steht und das NTFS für New Technologie File System.
FAT 16, kann bis 2 GByte verwalten und FAT 32 kann standardmäßig bis 10 GByte (glaub ich). Bei NTFS gibt es auch schon unterschiede und zwar zwischen Windows NT 4.0 (NTFS4) und Windows 2000 (NTFS5)
Zudem unterscheiden sich die Dateisysteme noch vor allem in der Clustergröße.
Gruß
LeMoD
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi !
Ich versteh einfach den Unterschied nicht zwischen
FAT16/32/NTFS… Was soll das und was ist das ?!
Danke für die Antwort
Hallo Jens
früher gab es nicht so riesige Festplatten wie heute, da waren 100 Mega schon viel, zu der Zeit enstand FAT 16.
Die Daten werden auf der Platte in einzelnen Sektoren gespeichert, die das Betriebssystem zu Clustern zusammenfasst.
Wenn Du eine Partition formatierst, legt das Betriebssystem die Clustergröße fest und erzeugt einen Boot-Sektor und eine Tabelle, in der die auf der Partition gespeicherten Daten verzeichnet werden, das ist File Allocation Table = FAT.
Bei FAT 16 wird ein 16 Bit Adressraum benutzt, um Sektoren zu verwalten, es können 65536 Sektoren verwaltet werden.
Bei einer Sektorengröße von 512 Mega sind das 32 MByte.
Dadurch, das Sektoren zu Clustern zusammengefaßt werden mit Größen von 4, 8, 16 oder 32 Kbyte, ergibt sich eine Obergröße von 2 Giga, mehr kann man mit FAT 16 nicht verwalten.
Deshalb wurde FAT 32 eingeführt, damit kann man theoeretisch bis zu Terabyte verwalten.
NTFS (Windows NT/2000) ist wie extfs für Linux ein anderes System, Daten zu speichern, auch da gibt es Weiterentwicklungen, vor 10 Jahren hat man es nicht für möglich gehalten, 100 Giga große Festplatten herzustellen und deshalb nicht so weit vorausgeplant.
Gruß
Rainer
FAT - File Allocation Table (Dateizuordnungstabelle)
Geschichte des FAT:
http://kommsrv.rz.unibw-muenchen.de/~j8gh0143/hp/htm…
FAT, diese Tabelle befindet sich im reservierten Systembereich am Anfang
jeder Diskette oder Festplatte und beinhaltet alle nötigen Informationen
über jede Zuordnungseinheit auf der Diskette oder Festplatte.
Diese Tabelle gibt Auskunft darüber, ob ein Cluster als Physikalisch beschädigt
gekennzeichnet ist, oder ob er Teil einer Gruppe ist, die einer bestimmten
Datei zugeordnet sind, oder ob er der letzte Cluster einer Dateizuweisung ist.
Diese Tabelle ist von äußerster Beteutung für alle Dateiinformationen!
Deshalb werden von DOS immer zwei Kopien der FAT im Systembereich gespeichert.
Selbst wenn der Datenträger beschädigt wird und eine dieser Kopien nicht
mehr gelesen werden kann, so kann die andere Kopie für den korrekten Zugriff
auf die Dateien dieses Datenträgers verwendet werden.
Die FAT ist in der Spur 0 jeden Datenträgers und ist z.B. nach der Formatierung
einer Diskette ca. 18KB groß.
FAT16 und FAT32 nutzen jeweils Cluster, um die Daten zu organisieren.
Die Größe der Cluster hängt dabei vom verwendeten Dateisystem und der Partitionsgröße ab.
Generell gilt: größere Partitionen verwenden größere Clusters – aber FAT32 nutzt
generell viel kleinere Cluster. Zum Beispiel, eine 1 GByte große Partition unter FAT16
nutzt 16 KByte große Cluster, während eine 2 GByte Partition 32 KByte Cluster verwendet.
Unter FAT32, beide Partitionsgrößen nutzen nur 4 KByte große Cluster.
Erst ab 8 GByte großen FAT32-Partitionen steigt die Cluster-Größe auf 8 KByte.
Größere Cluster ermöglichen einen schnelleren Dateizugriff, verschwenden aber Kapazität
der Festplatte. Kleinere Cluster lassen bei gleicher Festplattengröße das Speichern mehrerer
Dateien zu, der Zugriff ist aber langsamer. Achtung: FAT16 ist auf eine Partitionsgröße
von 2 GByte limitiert. Bei Festplatten größer 2 GByte müssen also mehrere Partitionen
angelegt werden. Das Limit bei FAT32 für die Größe einer Partition liegt erst bei 2 TByte.
FAT 32 kann standardmäßig bis 10 GByte (glaub ich).
Nein, so eng sind die Grenzen dann doch nicht. Die Grenze von FAT32 liegt irgendwo bei rund 4 TByte, wenn ich es recht im Kopf habe.
Es ist nur so, dass bei Partitionen ab ungefähr 8GB eher Probleme auftreten können. Und ab dieser Grösse ist der Verlust an nutzbarer Kapazität recht massiv (Cluster…).
CU
Peter
Anmerkung
Hallo Rainer
früher gab es nicht so riesige Festplatten wie heute, da waren
100 Mega schon viel, zu der Zeit enstand FAT 16.
Ursprünglich wurde eine FAT12 mit MS-DOS verwendet und damals waren die Festplatten 5 bis 10 MB gross. Ab MS-DOS 3.0 wurde dann zusätzlich die FAT16 eingeführt.
MfG Peter(TOO)
Hallo JENS
Ich versteh einfach den Unterschied nicht zwischen
FAT16/32/NTFS… Was soll das und was ist das ?!
Als normaler Benutzer braucht dich das Ganze auch nicht gross zu kümmern. Wichtig ist ja nur, dass man die Daten wieder findet.
Die „alten“ Platten-Verwaltungen waren ziemlich einfach: Eine Datei wurde IMMER in aufeinander folgenden Sektoren abgelegt und im Index wurde nur der Dateiname, der erste und der letzte Sektor abgelegt und fertig. Für den Index wurden am Anfang der Platte einige Sektoren fest zugeteilt (Dieser Bereich konnte dadurch nur eine bestimmte Anzahl Dateinamen aufnemem, mann konnte aber meistens beim Formatieren angeben wieviele Dateien man maximal auf der Platte anlegen möchte). Wenn dann eine Datei grösser werden sollte mussten am Ende der Datei genügend unbenutzte Sektoren liegen oder es musste ein entsprechend grosser freier Block auf der Platte vorhanden sein in welchen die ganze Datei und die neuen zusätzlichen Sektoren reinpassten, d.h. die ganze Datei musste dann in diesen Block kopiert werden und an der alten Stelle entstand ein „Loch“. Es gab dan verschiedene Tools mit denen man die Platte „crunchen“ konnte, also z.B. alle Dateien so umkopieren, dass am Ende alle Dateien lückenlos am Anfang der Platte lagen und der ganze Freie-Platz sich am Ende befand.
Solche Systeme wurde bis in die 80er Jahre verwendet.
Ein anderes System besteht darin, dass alle freien Sektoren in einer Liste eingetragen werden und wenn eine Datei wächst werden einfach neue Sektoren aus dieser Liste genommen und der Datei zugeteilt. Für jede Datei muss natürlich eine Liste angelegt werden in welcher die von ihr belegten Sektoren, in der richtigen Reihenfolge, abgelegt werden. Die erste angelegte Datei ist dann meistens in aufeinander folgenden Sektoren abgelegt, aber mit der Zeit (Duch löschen und neu belegen von Sektoren) defragmentiert die Platte zusehends, d.h. eine Datei ist über die ganze Platte verteilt.
Das FAT-System gehört zu diesem System. Die ursprünglich verwendete FAT12 konnte aber nur 4096 Sektoren verwalten, was , bei einer Sektorgrösse von 512, eine maximale Kapazität von etwa 2MB ergeben hätte. Deshalb kam man auf die Idee mehrere aufeinander folgende Sektoren zu einer Einheit (die nennt sich Cluster) zusammenzufassen und dann diese Cluster zu verwalten. Dadurch ergibt sich aber dass eine Datei immer ein ganzaliges vielfaches der Clustergrösse belegt. Mit zunemender Plattenkapazität wurden dann einfach die Cluster grösser gemacht. Als man dann bei einer Clustergrösse von 8 und 16 KB angelangt war, hatt man die FAT auf 16 und jetzt auf 32 Bit erweitert.
Bei MS-DOS wird am Anfang der Platte die FAT (eigentlich die Liste der freien Cluster) abgelegt (zur sicherheit 2 mal) und dahinter ein Bereich reserviert, in welchem die Datei-Informationen (Name, Zeit/Datum, Attribute wie ReadOnly etc. und ein Verweis auf die Liste mit den verwendeten Clustern) eingerichtet. Jeder Datei-Eintrag hatt eine feste grösse, woher auch die 8.3-Begrenzung (max. 8 Zeichen für den Namen und 3 Zeichen für die Erweiterung) für die Dateinamen herkommt. Dieser Bereich nennt sich Root-Direktory (Wuzel-Verzeichnis) und kann maximal 512 Eintäge fassen. Ab MS-DOS 2.0 wurden dann Unterverzeichnisse eingeführt, deren Speicherplatz aber wie bei einer Datei verwaltet wird, und somit nur noch durch die Plattengrösse begrenzt wird.
Mit OS/2 wurde dann das HPFS eingeführt welches eine Weiterentwicklung von FAT darstellt. Die Dateinamen wurden auf 254 Zeichen erweitert und es werden mehr Infomationen mit dem Dateinamen abgelegt (Zeit/Datum der Erstellung,letzten Änderung, letzter Zugriff, Ersteller der Datei, Zugriffsrechte für andere Benutzer usw.). Weiterhin wurden die Cluster aufgegeben und es werden direkt Sektoren verwaltet. Unter Anderem versucht das HPFS die Sektoren „intelligenter“ zu vergeben, sodass die Platte weniger schnell fragmentiert.
NTFS verwendet, im Gegensatz zu FAT und HPFS, keine festen Bereiche um die Verwaltungs-Informationen abzulegen. Zudem wurde es so Ausgelegt, dass es robuster auf Fehler reagiert. Wenn z.B. beim FAT-System die FAT oder das Root-Directory zerstört wird, sind alle Dateien verloren. NTFS verteilt die Verwaltungs-Informationen über die ganze Platte und legt sie teilweise sogar mehrfach ab (redundanz). Zudem ist die Sektorgrösse nicht mehr auf 512 festgelegt. Das ganze wird aber mit einem etwas grösseren Verwaltungsaufwand erkauft, z.B. belegt NTFS mindestens 4MB auf einer 100MB Partition nur für die Verwaltung.
Aus Benutzersicht sollte man NTFS, wegen der höheren Sicherheit und der Möglichkeit, auch einzelne Dateien, vor anderen Benutzern zu schützen, den Vorzug gegenüber FAT geben. Leider funktionieren viele Programme (insbesondere Spiele) welche direkt auf die Platte zugreifen nicht mit NTFS zurecht und dann muss man wohl oder übel bei FAT bleiben.
MfG Peter(TOO)
Hi Peter
Erstmal danke vielmals für die Informationen. Hab ich auch nicht gewusst. 
Leider funktionieren viele Programme (insbesondere Spiele)
welche direkt auf die Platte zugreifen nicht mit NTFS zurecht
und dann muss man wohl oder übel bei FAT bleiben.
Könntest Du das bitte näher erläutern? Welche Spiele oder andere Programme kennst Du, die mit NTFS Probleme haben? Mir ist da bislang nichts derartiges begegnet.
CU
Peter
Hallo Gleichfalls:
Erstmal danke vielmals für die Informationen. Hab ich auch
nicht gewusst.
Hier kannst du Deteils nachlesen (in english):
Overview of FAT, HPFS, and NTFS File Systems (Q100108)
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN…
Leider funktionieren viele Programme (insbesondere Spiele)
welche direkt auf die Platte zugreifen nicht mit NTFS zurecht
und dann muss man wohl oder übel bei FAT bleiben.Könntest Du das bitte näher erläutern? Welche Spiele oder
andere Programme kennst Du, die mit NTFS Probleme haben? Mir
ist da bislang nichts derartiges begegnet.
Bei den neuen Spielen sollte es mittlerweile nicht mehr so viele Probleme geben, da mittlerweile Win2000 doch einigermassen verbreitet ist. Aber wenn du mal in ein Spiele-Forum reinschaust, siehst du schon was alles nicht unter Win NT, 2000 und XP läuft. Meistens liegt es auch daran, dass diese Spiele versuchen direkt auf die Hardware zuzugreifen und ein Multi-Task/-User Betriebssystem darf so etwas NICHT zulassen. Stell dier mal vor was passiert wenn du im hintergrund etwas am Drucken bist und dann das Programm im Vordergrund direkt auf deine Druckerschnittstelle zugreift :-[
Bei alten DOS-Programmen wurde zum Teil direkt auf Sektoren der Disk zugegrifen und das funktioniert dann manchmal schon mit einer FAT32 nicht mehr, geschweige mit NTFS.
Prinzipiell sind das alles Programme welche halt nicht sauber programmiert wurden rsp. der Programmierer dachte er könne alles besser.
MfG Peter(TOO)
Hi Namensvetter
Könntest Du das bitte näher erläutern? Welche Spiele oder
andere Programme kennst Du, die mit NTFS Probleme haben? Mir
ist da bislang nichts derartiges begegnet.Bei den neuen Spielen sollte es mittlerweile nicht mehr so
viele Probleme geben, da mittlerweile Win2000 doch
einigermassen verbreitet ist. Aber wenn du mal in ein
Spiele-Forum reinschaust, siehst du schon was alles nicht
unter Win NT, 2000 und XP läuft. Meistens liegt es auch daran,
dass diese Spiele versuchen direkt auf die Hardware
zuzugreifen und ein Multi-Task/-User Betriebssystem darf so
etwas NICHT zulassen. Stell dier mal vor was passiert wenn du
im hintergrund etwas am Drucken bist und dann das Programm im
Vordergrund direkt auf deine Druckerschnittstelle zugreift :-[
Gut, das sind Probleme, die auftreten können. Doch das hat nichts mit dem Dateisystem zu tun, sondern liegt am Aufbau des Betriebssystems, das anders ist und diese direkten Hardwarezugriffe nicht erlaubt. Die Kehrseite der Stabilität… 
Bei alten DOS-Programmen wurde zum Teil direkt auf Sektoren
der Disk zugegrifen und das funktioniert dann manchmal schon
mit einer FAT32 nicht mehr, geschweige mit NTFS.
Wenn es wirklich DOS-Programme sind, gibts eh Probleme unter NT, 2000 oder XP. Wüsstest Du vielleicht grad ein Programm namentlich, das solche Probleme hat?
Prinzipiell sind das alles Programme welche halt nicht sauber
programmiert wurden rsp. der Programmierer dachte er könne
alles besser.
Wenn man so ein Programm heute noch einsetzt und es wirklich keine Alternative gibt, dann würde ich da eine alte Kiste (dürfte ja mit einem Pentium 120 o.ä. laufen) entsprechend mit DOS aufsetzen.
Doch insgesamt würde ich sagen, dass das Ausnahmen sind. Heute kann man diese wohl vernachlässigen.
CU
Peter
Hallo Peter
früher gab es nicht so riesige Festplatten wie heute, da waren
100 Mega schon viel, zu der Zeit enstand FAT 16.Ursprünglich wurde eine FAT12 mit MS-DOS verwendet und damals
waren die Festplatten 5 bis 10 MB gross. Ab MS-DOS 3.0 wurde
dann zusätzlich die FAT16 eingeführt.
danke für den Hinweis, das wußte ich noch gar nicht.
Gruß
ainer