FAT-Zerstörung und Formatierungsfehler

Hallo Gemeinde!

Ich nutze einen MemoryStick (512MB) und eine CF-Card (1GB) in einer SONY DSC-F828.

Bei dem MemoryStick hatte ich vor einem Monat beim Bergwandern nach dem achten Bild „Formatierungsfehler“, damit ging dann nichts mehr.
Ich habe dann umgeschaltet auf die CF-Card und weiterfotografiert.
Zuhause habe ich die 8 Bilder vom MemoryStick ausgelesen und ihn dann in der Camera neu formatiert.
Vor einer Woche habe ich beim Bergwandern nach dem Fotografieren auf dem MemoryStick auf die CF-Card umgeschaltet und dort ein paar Videos aufgenommen, eines davon vor Ort auch gleich angeschaut, alles OK.
Zuhause war aber plötzlich die FAT der CF-Card zerschossen, nur Blödsinn drauf, keine Chance die Videos zu retten, musste die CF-Card in der Camera neu formatieren.

Diese Probleme habe ich schon bei SONY gemeldet, aber keine irgendwie erhellende oder weiterführende Antwort erhalten.

Jetzt denke ich mir, dass der Formatierungsfehler des MemorySticks und der FAT-Schrott der CF-Card beides Mal an der Höhenstrahlung gelegen haben könnte: Ich war in über 1350 Meter Höhe bei wolkenlosem Himmel wandern.
Das Cameragehäuse ist an der Stelle wo die Speicherchips sind ja nicht aus Vollmetall oder sonstwie komplett geschirmt!

Haltet Ihr diese meine Erklärung für nachvollziehbar oder was könnte die Ursache für solche GAUs sein?

Michael

Moin

Jetzt denke ich mir, dass der Formatierungsfehler des
MemorySticks und der FAT-Schrott der CF-Card beides Mal an der
Höhenstrahlung gelegen haben könnte: Ich war in über 1350
Meter Höhe bei wolkenlosem Himmel wandern.

Es könnte schon an der Höhe liegen. Höhenstrahlung glaub ich aber eher nicht, ich denke eher an die Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit durch Schweiss und den Transport. Für Höhenstrahlung sind 1400m zu wenig.

cu

Hallo,

es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten, daß ein
technisches Gerät kaputt geht bzw. eingeschränkt
funktioniert.

Jetzt denke ich mir, dass der Formatierungsfehler des
MemorySticks und der FAT-Schrott der CF-Card beides Mal an der
Höhenstrahlung gelegen haben könnte: Ich war in über 1350
Meter Höhe bei wolkenlosem Himmel wandern.

Das ist eher eine esotherische Begründung.
Wie schon gesagt, wären starke Temperaturschwankungen,
Temperaturen außerhalb der üblichen Spezifikation
(z.B. Frost) sowie Kondensationseffekte eher eine
erklärung.

Das Cameragehäuse ist an der Stelle wo die Speicherchips sind
ja nicht aus Vollmetall oder sonstwie komplett geschirmt!
Haltet Ihr diese meine Erklärung für nachvollziehbar oder was
könnte die Ursache für solche GAUs sein?

Auch die Wahrscheinlichkeit, daß zwei technische
Geräte/Komponenten zufällig innerhalb enger Zeiträume
eine Macke zeigen, ist nicht so gering und deshalb
kein Beweis für einen unmittelbaren Zusammenhang.

Um solche Effekte halbwegs sicher nachzuweisen, müßte
eine gewisse Reproduzierbarkeit nachzuweisen sein.
Dann sollten die Speicher also immer wieder bei vergleich-
barer Belastung ihre Macke zeigen.
Gruß Uwi

Hallo Uwi,

Du schreibst: „Wie schon gesagt, wären starke Temperaturschwankungen, Temperaturen außerhalb der üblichen Spezifikation (z.B. Frost) sowie Kondensationseffekte eher eine Erklärung.“

Ey!
Da fällt mir mas auf!
In beiden Fällen war ja Winter, es war kalt (-10 bis +10 Grad) und der Schaden traten im einen Fall 10 Minuten nach dem Ausstieg aus der geheizten Seilbahngondel (Kamera war vorher im geheizten Auto) auf, im anderen Fall war mit der Kamera so lange alles ok, wie sie im Freien in der Kälte benutzt wurde. Nach einer Stunde Heimfahrt im geheizten Auto wurde sie wieder angeschaltet, und die FAT war zerschossen.

Das könnte also die Erklärung für die Störungen sein!
Mich wundert nur, dass eben keine Kondensation in der Kamera zu sehen war - normalerweise müsste doch Kondensation an der Optik und am Bildwandler am Ehesten auftreten (Glasflächen) und nicht an Kontakten der MemoryChips, oder?

Jedenfalls Danke für den Hinweis, auch wenn mir noch keine Abhilfe zur Vermeidung solcher Effekte eingefallen ist.

Michael

Hallo pumpkin,

da hast Du wohl Recht:

Ich habe die Kamera schon ein halbes Jahr in die Berge mitgenommen, bis auf über 2000 Meter, und da war nie was.

Danke,

Michael