woher stammt die Redewendung „Es ist was faul im Staate Dänemark“?
Eine kurze Google-Recherche konnte mir darauf keine Antwort geben, nur dass es anscheinend zuerst von Shakespeare in Hamlet verwendet wurde.
Zitat aus William Shakespeares „Hamlet“: „Something is rotten in the state of Denmark“
Aber wie kam der darauf? Warum Dänemark? Ich kenne Hamlet nicht - spielt die Story vielleicht dort, das wäre für mich eine Erklärung?
Ja, Hamlet spielt in Daenemark. Er war Sohn des daenischen Koenigs,
der von seinem Bruder, Hamlets Onkel ermordert wurde, um sich selbst
an die Macht zu bringen.
Jetzt bin ich doch mal neugierig, was hier vom MOD veraendert wurde.
Der Satz ist immer noch so zweideutig wie ich ihn nachlaessigerweise
formuliert habe und das Komma hinter Onkel fehlt auch (immer noch
oder erst nach der Veraenderung?).
Gruss, Tychi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich habe, wie schon oft, das unnötige Ganzkörperzitat, nämlich den gesamten Fragetext aus dem Frageartikel aus deinem Artikel entfernt.
In der Hoffnung, dass du danach fragst und ich dir das erklären kann und du das nächste Mal auf diese Unsitte, den ganzen Frageartikel zu zitieren, verzichtest.
Dein Text blieb, ebenfalls wie schon oft, ganz und gar unangetastet.
Das zu der üblen Nachrede, hier werde zensiert! Hier werden Artikel leichter lesbar gemacht!
Zitat aus William Shakespeares „Hamlet“: „Something is rotten
in the state of Denmark“
Aber wie kam der darauf? Warum Dänemark?
Wilhelm Schüttelschoppen nannte sein Drama (vollständig) auch nicht etwa nur „Hammelkotelett“, sondern " Hamlet, Prince of Denmark". Dies nur der Vollständizität halber.
Das zu der üblen Nachrede, hier werde zensiert! Hier werden
Artikel leichter lesbar gemacht!
Warum schreibst Du nicht einfach ganz unten einen kurzen Hinweis, was Du verändert hast?
Zum Beispiel so:
…
MOD.: Vollzitat entfernt
…
Dann weiß ein Leser gleich, was und warum ein Artikel geändert wurde und „muß“ nicht über den Hinweis „Artikel wurde von einem Moderator verändert“ die wildesten Vermutungen anstellen
Ich finde es aber erschütternd, daß jemand, der laut ViKa studiert, also Matura (Abitur) hat, dieses Zitat und das Stück seiner Herkunft nicht kennt.
Was lernt man denn heutzutage in „Literatur“?
Hamlet ist ja doch eins der unverzichtbaren Stücke und lässt m.E. auch gar nichts an Aktualität missen.
danke euch für die Antworten, merke schon, dass ich es mir etwas zu leicht gemacht habe - dass Hamlet in Dänemark spielt, hätte ich auch selbst recherchieren können, wo ich eh schon dabei war, die Herkunft des Zitats zu eruieren
Zur Frage von Barney:
Literatur wurde im Deutschunterricht von meinem Prof. dankenswerterweise nur gestreift und auf die wesentlichsten deutschsprachigen Schriftsteller und deren Werke zentriert, sein Schwerpunkt lag klar auf Orthographie.
Ich halte es auch für wichtiger, wenn die Schüler richtig rechtschreiben können als dass sie stattdessen Hamlet zitieren können ^^
Ich halte es auch für wichtiger, wenn die Schüler richtig
rechtschreiben können als dass sie stattdessen Hamlet zitieren
können ^^
sooo möchte ich das nicht stehen lassen.
Richtig schreiben sollte man schon können (auch wenns bei mir damit hapert), aber die Hauptwerke der Welt literatur sollten auch bekannt sein. Und dazu gehören meiner Meinung nach neben ettlichen deutschen Schreibern eben auch Shakespeare.
Literatur wurde im Deutschunterricht von meinem Prof.
dankenswerterweise nur gestreift
*lächel*
Najaa, ich wollte ja nicht ausdrücken, daß mir das damals Spaß gemacht hat …
… und auf die wesentlichsten
deutschsprachigen Schriftsteller und deren Werke zentriert,
Wir haben in Deutsch die komplette Literaturgeschichte vom Gilgamesch-Epos bis Peter Handke (damals grade aktuell) in Grundzügen durchgemacht (o Doppeldeutigkeit!) und in Englisch natürlich speziell die englische und amerikanische Literatur.
Ich halte es auch für wichtiger, wenn die Schüler richtig
rechtschreiben können als dass sie stattdessen Hamlet zitieren
können
„Stattdessen“ ist freilich die falsche Wahl. Beides gleichzeitig ist aber nicht unmöglich. Und gerade viel Lesen führt oft ganz unmerklich - quasi als Nebenwirkung - zu korrekter Schreibung, zu einem größeren Wortschatz und zu flüssiger Lesefähigkeit.
Rechtschreibung abstrakt zu pauken halte nun wieder ich für einen pädagogischen Unsinn. Von der Fragwürdigkeit der Lehrpläne und der mangelhaften Einhaltung derselben durch z.B. Deinen Lehrer mal ganz abgesehen.