Hallo Stalker,
ganz simpel:
Faust I und Faust II ist eine Theaterstueck ,
eine dramatische Dichtung, keine erzaehlende.
Gruesse, Elke
Hallo Stalker,
ganz simpel:
Faust I und Faust II ist eine Theaterstueck ,
eine dramatische Dichtung, keine erzaehlende.
Gruesse, Elke
was eben was soll das?? faust ist eine erzählung dichterisch
umgesetzt!!! so wie epos definiert ist ist faust eins
Mit dieser Meinung dürftest Du so ziemlich alleine dastehen. So wie Epos definiert ist, ist der Faust nun einmal keins. So wenig, wie ein Känguruh ein Fisch ist. Schon mal von den poetischen Hauptgattungen Epik, Dramatik und Lyrik gehört?
abendland gibt es seit ungefär 500 theodosius hies der letzte
kaiser oder so in italien damit begann die abendlannd sache(
ich war in der schule, du auch??(VORsicht Ironie)
Kaum zu glauben. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet ‚Abendland‘ oder ‚Okzident‘ den europäischen Kulturkreis als Gegenstück zum orientalischen. Ein europäisches Selbstverständnis dieser Art findet sich bereits im 7. jahrhundert v.u.Z., bei Herodot um 500 v.u.Z. ist es bereits deutlich ausgeprägt.
Wenn Du auf Wörtern herumreiten willst - der Begriff ‚Abendland‘ wurde zuerst von dem Humanisten Kaspar Hedio als eine Eindeutschung von ‚Okzident‘ resp. lat. ‚Occidens‘ gebraucht, da liegst Du um ein gutes Jahrtausend falsch. Und wenn Du es auf die Reichsteilung zurückführen willst - Konstantin teilte das Imperium in jeweils 7 zum ‚Oriens‘ und 7 zum ‚Occidens‘ gehörige Diözesen. Das war 330. Dein historisches Wissen ist offenbar ähnlich fundiert wie Deine Literaturkenntnisse.
Man kann nämlich mit denselben Mitteln und dieselben
Gegenstände darstellen, indem man bald selbst erzählt, bald
eine andere Rolle annimmt, wie Homer tut; oder immer derselbe
bleibt und nicht wechselt, oder alles durch andere tun und
darstellen lässt.
Aristoteles, Poetik, 3.Kapitel (Übers. C.Walz)schon möglich was soll mir das sagen???
Genau das, was da steht. Aristoteles stellt hier das erzählende, epische Prinzip dem darstellenden, dramatischen gegenüber - „alles durch andere tun und darstellen lässt“ - Goethe in seinem Faust erzählt nicht und er lässt auch nicht erzählen, er lässt Darsteller auftreten, handeln und sprechen. So etwas nennt man ein Drama.
mein Lesezeichen befindet sich
mittlerweile seit geraumer Zeit zwischen den Seiten 146 und
147 meiner Taschenbuch-Ausgabe des Suhrkamp-Verlags.Kann ich mir schwer vorstellen, da meist die „rechten Seiten“
die ungeraden und die „linken“ die geraden sind … *g*
Toll, was mein Thread bislang schon so alles ausgelöst hat; ich hatte ja keine Ahnung *fgg
Aber es ist tatsächlich so:
Seite 146 endet mit „…und Daniel O’Connell muss einen Abkömmling“, dann folgt mein Lesezeichen und es folgt Seite 147 mit „sein von ihnen, wer war das doch, der immer sagte, er wäre ganz merkwürdig fruchtbar, der Mann, ein großer Katholik trotzdem, wie ein Riese im Dunkeln“.
Wer mag interpretiere diesen Satz, oder auch nur „wie ein Riese im Dunkeln“. So ist das ganze Werk; deshalb bin ich zwischen Seite 146 & 147 hängen geblieben …
Gruß aus Duisburg
Garvey
Mit dieser Meinung dürftest Du so ziemlich alleine dastehen.
So wie Epos definiert ist, ist der Faust nun einmal keins. So
wenig, wie ein Känguruh ein Fisch ist. Schon mal von den
poetischen Hauptgattungen Epik, Dramatik und Lyrik gehört?
kann schon sein: ps: ich kann damit umgehn „GG“
ne im ernst wenn die dt. lehrerin etwas hören will na dann …
mfg
kann man nicht einfach behhaupten etwas von allem?? warum nicht pures drama??
da das ende ein happy end darstellt?oder??
episch: es trägt mythologische züge: faustmythos; sowie ist faust in gewisser weise der held, also heroische züge, erzählend ausserdem da faust ein beispiel, eine erzählung von einem über alle, für die gesammte menschheit ist …
mfg
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Hallo Stalker,
Du schmeist hier Begriffe durcheinander.
Sicher erzaehlt ein Theaterstueck eine Geschichte (meistens).
ABer deshalb ist es kein Epos (auch ein episches Theaterstueck
von z.B. B. Brecht ist kein Epos). Epos ist eine eindeutig
definierte literarische Gattung.
Eine Definition z.B. ist diese:
„Das Epos (griech. Wort, Vers, dann auch Erzählung, Gedicht; Plural: Epen) ist eine der Hauptformen der erzählenden Literatur (Epik). Es steht als narrative Großform neben der jüngeren Entwicklung des Romans. Epen berichten in gebundener Sprache und einer gewissen Breite und Ausführlichkeit von einem bedeutenden, als historisch real verstandenen Ereignis.“
zitiert von:
http://www.net-lexikon.de/Epos.html
Du siehst, auf das Nibelungenlied trifft das zu (ueber ‚national‘
laesst sich dann streiten), auf Faust nicht.
Gruesse, Elke
Hallo Ralf,
ich hatte den Begriff „Nationalepos“ nur verwendet, da er hierfür gut klingt - nicht, weil er literarisch korrekt wäre. „Nationalepos“ klingt nach etwas sehr großem und bedeutendem, so würde es vermutlich auch der Großteil der Leute verstehen.
Aber vielen herzlichen Dank für die Definition, denn genau definieren hätte ich es nicht können 
SuViDu
Ich kann das zwar nachvollziehen, würde aber an deiner Stelle doch mehr Wert auf Rechtschreibung (und Groß- und Kleinschreibung) legen, wenn du willst, dass deine Artikel gelesen werden - es ist unheimlich schwierig, zumindest für manche Leute wie z.B. mich, die immer an Schreibfehlern hängenbleiben, deine Nachrichten zu lesen.
Ok, du könntest jetzt argumentieren, dass meine ewig langen Sätze auch nicht viel besser sind - womit du Recht hättest. Ich gebe mir Mühe 
Hallo soneji,
tja, Geschmäcker sind verschieden - ich mag Hagen nicht. Er ist hinterhältig, finde ich. Aber, wie gesagt - es ist geschmackssache. Die Einstellung, dass die meisten „Helden“ Weicheier sind, teile ich auch
Wobei dies nicht unbedingt als Verlust anzusehen ist, wie ich finde - endlich mal was anderes als Hollywoodfilme 