Hallo,
wenn man ein Fax an ein Gericht schickt, wird das nach mir bekannten Informationen akzeptiert und anerkannt, ich habe das auch schon unbeantandet gemacht. E-Mails werden aber nicht akzeptiert.
Wieso das? Steckt da einfach nur Unwissen hinter und man braucht länger als andere Menschen oder Institutionen, sich auf das neue Medium einzustellen?
Ein Fax kann man leicht fälschen, nachprüfbar und somit beweisbar ist, innerhalb einer eingeschränkten Zeit, nur der Absendetermin, nicht aber der Inhalt.
Eine Mail, wenn man sie nicht per lokalem Client empfängt, sondern online bei seinem Provider, kann man dort nicht fälschen. Sie ist dort zudem, wenn man sie nicht selbst löscht, zeitlich unbegrenzt verfügbar. Wenn ein Richter sich nicht auskennt, muss er nur einen Fachmann beauftragen, der die Sache nachprüft.
Ich habe mal gelesen, es ginge hierbei um die Unterschrift, die sich unter Eingaben befinden müsse. Im Fax ließe sich auch die leicht in ein gefälschtes Dokument einkopieren, weil ein Fax ja eh nur eine Kopie ist. In einer Mail könnte ich aber eine Anlage beifügen, unter der sich auch meine Unterschrift, ebenfalls nur als Kopie, befindet.
Warum erkennt man Mails also nicht an. obwohl sie mehr Sicherheit als ein Fax bieten? Oder hat sich die Rechtslage geändert, und ich habe das nicht mit bekommen?
Grüße
Carsten