Fear and Loathing in Las Vegas

Hallo!
Ich habe kürzlich mal wieder den obigen Film gesehen.
Abgesehen von den (witzigen) Drogeneskapaden der beiden Hauptdarsteller, dreht sich ein weiterer Handlungsstrang ja um die Hippie-Bewegung und den Vietnam-Krieg. Der Zusammenhang erschließt sich mir allerdings nicht vollständig. Handelt es sich bei den beiden um ehemalige Soldaten oder Hippies, die „hängen“ geblieben sind?
Da Terry Gilliam in diesem Film Regie geführt hat, nehme ich an, dass es eine tiefere Bedeutung der Geschehnisse gibt. Mir fehlen allerdings die Ansatzpunkte, um in diese Bedeutung zu stoßen.
Vielleicht hat jemand Anregung zur Interpretation des Films.

Grüße
Clemens

Hallo clmns!

Ich glaube es gibt eine Menge tiefsinniger Filme, und erstzunehmende Regisseure.

Aber Fear and Loathing in Las Vegas gehört nicht dazu.

Vielleicht wollte der Regisseur ja einfach mal was anderes machen.

Aber vielleicht täusche ich mich auch.

Wahrscheinlich entfaltet der Film sowieso erst seine ganze Wirkung, wenn etwas in einem gerade wirkt:smile:

ABENDSTERN

Vielleicht hat jemand Anregung zur Interpretation des Films.

yepp.

ich empfehle wie immer, das ursprüngliche.

hier also das originale buch mit gleichem titel.

raussuchen & lesen mußte selber, weil ich noch das koks aus dem
kofferraum räumen muß.

*örks*
f.

Moin,

also im übrigen handelt es sich ja auch um eine art biographie des sport-journalisten Hunter S. Thompsons, Autor der gleichnahmigen Buchvorlage (1971 - das buch galt lange zeit als unverfilmbar der sich mit dem sogenannten gonzo-journalismus und den wahnvorstellungen des autors beschäftigt hat.(„gonzo“ ist nicht ganz richtig, ich kann mich an das wort nicht mehr erinnern. also halt die art von journalismus, die schwammig ist und nicht ganz der informationsverbreitung gilt).

tatsächlich kommt der von johnny depp gespielte Hunter S. Thompsons auch ganz kurz im film vor. als er, nachdem er die glühbirne geraucht hat und vor dem fernseher einschläft, sich an die situation mit dem LSD auf der toilette zurückerinnert, geht er in zeitlupe durch die disko, wo die band „somebody to love“ spielt.
in einem moment dreht er sich zu einem alten mann mit grüner schirmmütze um und dieser dreht sich zu ihm um und wendet sich auch gleich wieder ab und sagt: „oh gott, das bin ja ICH!“. dieser alte mann ist der autor des buches, der dem film als vorlage diente.