bei meinem Opel Astra ist (seltsamerweise während einer längeren Standzeit) nach fünf Jahren links vorne die Feder gebrochen. Ist es sinnvoll, diese beidseitig tauschen zu lassen, oder reicht einseitig?
Und ist es denn normal, dass sowas schon nach ca. 75.000 km bzw. 5 Jahren auftritt?
also normal ist das sicherlich nicht, erst recht nicht so früh.
Es kann durchaus sein, auch wenn Du nur eine Feder erneuerst, dass Du nie wieder Probleme bekommst bzw. der Wagen bis in alle Ewigkeit richtig läuft.
Da ich hier aber von einem Materialfehler ausgehe, würde ich lieber beide Federn tauschen. Ich hätte zu viel Angst, dass die 2. Feder in Kürze auch bricht, und das in einer ungünstigen Situation, die zu einem Unfall führt.
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass, wenn Du nur eine Feder erneuerst, die beiden Federn unterschiedliche Eigenschaften haben. Das ist für das Fahrverhalten auch eher negativ (bis gefährlich).
Ist nicht natürlich, kann aber vorkommen. Kann mich meinem Vorschreiber nicht anschliessen, dass man beide austauschen sollte:
Mir ist vor langer Zeit mal die Feder bei einem Golf 1 gebrochen. Der Schrauber meines Vertrauens - und der war echt fit - hat nur die defekte getauscht. Es gab kein unterschiedliches Federverhalten und die andere hielt noch Jahre. Ich würde daher nur die defekte tauschen lassen.
Gruß elmore
klar kann das klappen. Hat Guido ja auch geschrieben.
Aber eine Feder kostet bummelige 50,- Euronen.
Da würde ich keine Experimente machen und beide tauschen.
Hm…die Preise, die ich gehört hatte, waren 150 einseitig
oder 300 für den Satz. Dann kostet die Montage wohl 100 pro
Seite?
Das wären rund 1,5 Arbeitsstunden pro Seite, das kommt schon hin.
Wenn der Wagen dann noch vermessen werden muss, was meistens der Fall ist, wird das eher noch etwas teurer
Wenn der Wagen dann noch vermessen werden muss, was meistens
der Fall ist, wird das eher noch etwas teurer
Aus welchem Grund sollte die Achse vermessen werden wenn man die Feder im Federbein austauscht? Es werden keine Teile gewechselt oder abgebaut die irgendwas mit der Lenkgeometrie zu tun haben. Wen dir das ein Werkstatt erzaehlt, will sie nur unnoetige Kosten generieren.
dann zeig mir doch bitte wie man beim Astra die Feder ohne Ausbau des Federbeins herausbekommt.
Und in dem Moment wo Du die untere Befestigung des Federbeins löst veränderst Du den Sturz.
Der muss mittels Sturzkorrekturschraube wieder eingestellt werden.
Ich bin auch der Meinung, dass die Sache mit den Achsvermessungen manchmal übertrieben wird, um noch bischen Geld abzuzocken.
Mach meiner Meinung und Erfahrung wäre es richtig,
nach einen Federwechsel 3 Monate später in die Werkstatt zu fahren,
und die Spur + ev. Sturz einstellen zu lassen.
Ganz einfach deshalb, weil sich neue Federn etwas setzen, und sich dadurch die Achsgeometrie leicht ändert.
Es gibt bei der Spur üblicherweise einen Toleranzbereich von 2 mm,
ich sehe aber bei älteren Autos oft extreme Abweichungen.
Das liegt m. Meinung nach meist daran, dass die Federn erschlaffen,
und das Auto sozusagen „tiefergelegt“ ist.
Dadurch passt dann nichts mehr…
Grüße, Steffen!
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