Fehlende entschlossenheit,anfang vom ende?

erstmal hi an alle,

ich habe leider kein passenderes board für diesen thread gefunden…

also:

vergleichen wir mal zb die bundesrepublik bzw europa mit der usa…

die amis sind bereit die ganze welt in schutt und asche zu legen um ihre interessen auf dem gesamten globus zu wahren…das geht sowohl wirtschaftlich als auch militärisch…
für die militärische aktionen haben die ne mobile army, für investigations die cia und die börse für den ökonomischen part

die deutschen bzw europäer haben nichts das geringste an material dagegen zu setzen… die europäer haben ihre rüstungsindustrie auf abbau eingestellt, von den geheimdiensten gibts keine glorreichen aktionen zu lesen und die börse ist alles andere als gut gestimmt…

das sind schonmal 3x MINUS für die europäer

was meint ihr wie es die nächste zeit weitergeht??

mfg

asi

erstmal hi an alle,
ich habe leider kein passenderes board für diesen thread
gefunden…also:vergleichen wir mal zb die bundesrepublik
bzw europa mit der usa…
die amis sind bereit die ganze welt in schutt und asche zu
legen um ihre interessen auf dem gesamten globus zu
wahren…das geht sowohl wirtschaftlich als auch
militärisch…

Das haben die Deutschen im selben Sinne auch gemacht,
siehe 1936-37 (Spanien), 1938-39 (Saar, Österreich, Tschechei),
1939 (Frankreich, Polen).

für die militärische aktionen haben die ne mobile army, für
investigations die cia und die börse für den ökonomischen part

Das Einzige, was zählt, ist die Army. Allerdings halte
ich die US-Armeen nicht für überragend stark. Im Landkampf
kann die Army mit ihrer altertümlichen „air land battle“-
Doktrin gegen einen voll-dynamisch agierenden Gegner sich
wahrscheinlich nicht durchsetzen. Die Analysen der Golfkriegs-
zenarien haben das gezeigt.

die deutschen bzw europäer haben nichts das geringste an
material dagegen zu setzen… die europäer haben ihre
rüstungsindustrie auf abbau eingestellt, von den

Aber das Potential ist vohanden. Deutschland hat in einem halben
Jahr vollständig mobilisiert und die Wirtschaft ist auf
Kriegsproduktion umgestellt.

Nach einem Jahr könnte Deutschland eine 8-Millionen-Armee ins Feld
führen

geheimdiensten gibts keine glorreichen aktionen zu lesen

Ein sehr gutes Zeichen!

die börse ist alles andere als gut gestimmt…

Die Börse widerspiegelt die Erwartung der Anleger bezüglich
der Situation und der näheren Zukunft. Das sagt nix aus.

das sind schonmal 3x MINUS für die europäer
was meint ihr wie es die nächste zeit weitergeht??

Wie bei den Schimpansen. Die zweit- und drittplatzierten
Männchen tun sich zusammen und vertreiben das ranghöchste
Männchen. Das ranghöchste Männchen sucht Unterstützung
im niederrangigen Bereich - und bekommt sie auch, für
Zugeständnisse beim Zugang zu den Weibchen.

Euer СМБ

Hallo,

ich habe leider kein passenderes board für diesen thread
gefunden…

„Aussenpolitik“?

die amis sind bereit die ganze welt in schutt und asche zu
legen um ihre interessen auf dem gesamten globus zu
wahren…das geht sowohl wirtschaftlich als auch
militärisch…

Grundsätzlich ist es die Aufgabe jeder Regierung, die Interessen ihres Landes auf dem ganzen Globus zu wahren. Dass die USA „bereit sind, die ganze Welt in Schutt und Asche zu legen“, ist reine Meinungsmache und muß nicht weiter kommentiert werden.

für die militärische aktionen haben die ne mobile army,

Die US-Armee gilt zur Zeit sicherlich als die schlagkräftigste der Welt. Allerdings hatte sie die Siege der jüngsten Zeit vor allem gegen hoffnungslos unterlegene und desolat organisierte Gegner erfochten (Taliban, Irak). Dem letzten gut organisierten Gegner ist man in Vietnam gegenüber getreten - mit dem bekannten Resultat. Einen entschlossenen Gegner fand man in Somalia. Hier hat der Abschuß einiger Hubschrauber und Fahrzeuge (kann passieren) zum Abbruch der ganzen Operation geführt.

Moltke hat am Vorabend der Schlacht von Königgrätz gesagt, „im Krieg ist alles gefährlich“. Die USA sind aber sehr darauf bedacht, nur „ungefährliche“ Kriege zu führen, in denen sie den Gegner in einem Blitzsieg niederwerfen können. Alles andere ist aus politischen Gründen für sie indiskutabel.

Das bedeutet aber auch, daß die Einsatzmöglichkeiten für die US-Armee deutlich beschränkt sind, da alle Staaten, die vorraussichtlich ernsthaft längeren Widerstand leisten könnten (z.B. Iran) von vorneherein als Kriegsgegner nicht in Frage kommen. Auch dann nicht, wenn ein Sieg der USA in einem bewaffneten Konflikt außer Frage steht.

Kein klarer Vorteil durch militärische Stärke? Bestenfalls bedingt.

für investigations die cia

Die CIA kontrolliert nur in Filmen die ganze Welt. Wie viel (oder wenig) sie wirklich kann, hat sich sowohl am 11. September gezeigt, als auch bei der nun schon jahrelangen vergeblichen Suche nach Osama bin Laden; oder auch bei den vielen vergeblichen Versuchen in den 90ern, Saddam Hussein auszuschalten.

Ein klarer Vorteil durch Intelligence? Nein.

und die börse für den ökonomischen part

Die Börse unterliegt nur bedingt der Kontrolle der US-Regierung (oder überhaupt einer Regierung). Hier operieren die Global Players (darunter auch deutsche Unternehmen). Allerdings sind die USA die größte funktierende Marktwirtschaft, so daß die US-Wirtschaft (und damit indirekt die US-Regierung) einigen Einfluß auf die Weltwirtschaft hat.

Ein klarer Vorteil durch Wirtschaft? Ja, mit Einschränkungen.

Fazit: Die USA sind sicherlich zur Zeit die stärkste aller Nationen, aber weit davon entfernt, die Macht zu haben ein globales Imperium zu errichten. Und wer sich über die Pamphlete in deutschen Zeitungen hinaus ein wenig mit der amerikanischen Geschichte befasst, weiß daß das auch gar nicht im Interesse der Amerikaner ist. Weltherrschaftsträume sind eine europäische Spezialität.

wow…genau die antwort die ich mir erhofft habe
danke für die schnelle und präzise antwort

ich wusste doch das ich im military forum besser aufgehoben bin als in einem endlospolitik-disktuier-um-jeden-punkt-forum

aber jedoch habe ich jetzt noch mehr fragen als vorher

Das Einzige, was zählt, ist die Army. Allerdings halte
ich die US-Armeen nicht für überragend stark. Im Landkampf
kann die Army mit ihrer altertümlichen „air land battle“-
Doktrin gegen einen voll-dynamisch agierenden Gegner sich
wahrscheinlich nicht durchsetzen. Die Analysen der Golfkriegs-
zenarien haben das gezeigt.

was ist ein voll-dynamisch agierender gegner?? und wieso ist die kombination der *air-land* battle alt?? hab ich eine kriegsentwicklung verpasst?? gibt mittlerweile photonenstrahler oder eine *win the batte* waffe??

zudem will ich drauf aufmerksam machen das die europäer im ausland sehr viel an boden verlieren…weil sie, aus welchen gründen auch immer, nicht *skrupellos* genug sind, ihre interessen zu wahren…
das ist enttäuschend…weil eurpoa im gegnsatz zu amerika die viel besseren voraussetzungen hätte
a
ls beispiel: die amis haben irak plattgemacht weil sie die terroristen unterstützen…jetzt gibts berichte, das es nicht irak war sondern der iran… dann kommt *ES WAR NICHT IRAN SONDERN SYRIEN* … danach * ES WAR NICH SYRIEN SONDERN JORDANIEN*…das spiel geht solange gut bis alles da unten unter dem us-banner steht… was kommt danach?? asien?? europa??afrika??mars?

mfg

asi

re: aussenpolitik
ich bedanke mich auch für ihre schnelle und präzise antwort

ich habe leider kein passenderes board für diesen thread

gefunden…

„Aussenpolitik“

über politik kann man jahrzehntelang diskutieren…ich mag eher die unkonventiolle methode…

Grundsätzlich ist es die Aufgabe jeder Regierung, die
Interessen ihres Landes auf dem ganzen Globus zu wahren. Dass
die USA „bereit sind, die ganze Welt in Schutt und Asche zu
legen“, ist reine Meinungsmache und muß nicht weiter
kommentiert werden.

es war nicht schlecht gemeint…das mit *in schutt und asche legen* … ich wollte damit ihre entschlossenheit bis zum äussersten zu gehen hervorheben

Moltke hat am Vorabend der Schlacht von Königgrätz gesagt, „im
Krieg ist alles gefährlich“. Die USA sind aber sehr darauf
bedacht, nur „ungefährliche“ Kriege zu führen, in denen sie
den Gegner in einem Blitzsieg niederwerfen können. Alles
andere ist aus politischen Gründen für sie indiskutabel.

da stimm ich ihnen teilweise zu…bush jr. hatte in einer rede betont das der *krieg gegen terrorismus*, jahrzehnte dauern kann… ein blitzkrieg ist da also nicht geplant glaub ich

Das bedeutet aber auch, daß die Einsatzmöglichkeiten für die
US-Armee deutlich beschränkt sind, da alle Staaten, die
vorraussichtlich ernsthaft längeren Widerstand leisten könnten
(z.B. Iran) von vorneherein als Kriegsgegner nicht in Frage
kommen. Auch dann nicht, wenn ein Sieg der USA in einem
bewaffneten Konflikt außer Frage steht.

iran niederzuwerfen braucht man keine armee…khomeini hat es in binnen wochen bewerkstelligt, ohne armee…

Fazit: Die USA sind sicherlich zur Zeit die stärkste aller
Nationen, aber weit davon entfernt, die Macht zu haben ein
globales Imperium zu errichten. Und wer sich über die
Pamphlete in deutschen Zeitungen hinaus ein wenig mit der
amerikanischen Geschichte befasst, weiß daß das auch gar nicht
im Interesse der Amerikaner ist. Weltherrschaftsträume sind
eine europäische Spezialität.

naja…ich habe grad die geo-spezialausgabe *amerikas aufstieg zur weltmacht* durchgelesen…die amis haben eine grundinteresse ihr eigenes boden in frieden zu halten…kann man besser frieden im eigenen land bzw die nationale einheit erhalten wenn man KEINEN *feind* da draussen hat??

da stimm ich ihnen teilweise zu…bush jr. hatte in einer
rede betont das der *krieg gegen terrorismus*, jahrzehnte
dauern kann… ein blitzkrieg ist da also nicht geplant glaub
ich

Mit dem „Krieg“ ist dabei aber nicht ein permanenter militärischer Konflikt auf einem Schauplatz gemeint. Bush hat ja auch weiter ausgeführt, daß dieser „Krieg“ auf allen Ebenen geführt wird: militärisch, politisch, wirtschaftlich, kriminalistisch usw. In dem Sinne ist das eher mit dem „Kalten Krieg“ zu vergleichen.

iran niederzuwerfen braucht man keine armee…khomeini hat es
in binnen wochen bewerkstelligt, ohne armee…

Khomeni hatten die Massen im Iran hinter sich und wurde von vielen als Heiliger gefeiert. Ich denke, davon ist Bush doch weit entfernt.

naja…ich habe grad die geo-spezialausgabe *amerikas aufstieg
zur weltmacht* durchgelesen…die amis haben eine
grundinteresse ihr eigenes boden in frieden zu halten…kann
man besser frieden im eigenen land bzw die nationale einheit
erhalten wenn man KEINEN *feind* da draussen hat??

Den Artikel kenne ich nicht. Aber keine Feinde zu haben, ist natürlich für den Frieden immer förderlich. Wenn GEO daraus ableitet, es wäre grundsätzlich amerikanische Politik, gegen alle und jeden Krieg zu führen, finde ich das schon erstaunlich.

viele Grüße,

Ralf

Hallo

als beispiel: die amis haben irak plattgemacht weil sie die
terroristen unterstützen…jetzt gibts berichte, das es nicht
irak war sondern der iran… dann kommt *ES WAR NICHT IRAN
SONDERN SYRIEN* … danach * ES WAR NICH SYRIEN SONDERN
JORDANIEN*…das spiel geht solange gut bis alles da unten
unter dem us-banner steht… was kommt danach?? asien??
europa??afrika??mars?

Warum ging es nach dem Krieg ganz schnell darum, dass andere Länder Menschenmaterial (Besatzungstruppen) schicken sollten ß
Warum wollen die Amis auf einmal so schnell eine irakische Regierung ?

Merke: Das Fähnchen aufpflanzen reicht nicht:
Die Amis und die Briten haben zwar eine schlagkräftige, aber insgesamt ehe kleine Armee mit rel. wenig Background (Wehrpflicht).
Gerade das Peacekeeping erfordert viel MAnpower.

Tschuess Marco.

Hallo,

die amis sind bereit die ganze welt in schutt und asche zu
legen um ihre interessen auf dem gesamten globus zu
wahren…das geht sowohl wirtschaftlich als auch
militärisch…

Naja, das bezweifle ich mal, da die Amis auch gern Geschäfte machen. Die Amis sind verdammt abhängig davon, ob die Weltwirtschaft läuft oder nicht. Und die Weltwirtschaft ist nicht sonderlich erbaut darüber, wenn die „alles und jeden in Schutt und Asche legen“.

für die militärische aktionen haben die ne mobile army, für

Ja, und weiter? Schau mal wieviel der Krieg gegen den Irak gekostet hat. Sowas machen die Amis so schnell kein zweites Mal mehr. Und dabei war Irak ein verdammt einfacher Gegner: Offene Wüstenflächen, Häuserkriege wurden praktisch komplett vermieden, desolate Irakische Armee, usw usf…
Mit einem anderen Land hätten die da schon wesentlich mehr Probs.
Bestes Beispiel: Vietnam. Oder Afghanistan bei den Russen.
Klar ist die US-Armee die stärkste Truppe der Welt, aber auch die haben ihre Grenzen und können nicht zaubern. Und gerade die Amis sind seit Vietnam sehr traumatisch, wenn die Särge von der Front in größeren Massen kommen. Viele Opfer kann sich eine US-Armee nicht leisten, sonst macht ihnen die eigene Bevölkerung die Hölle heiss.

Die andere Frage wäre: Was bringt den Ami’s ein weiterer Krieg? Nichts. Die Stimmung der Weltgemeinschaft würde noch viel mißmutiger, die Terrorgefahr steigt weiter, die arabische Welt kommt erst so richtig in Fahrt, die Weltwirtschaft bricht zusammen usw usf…

investigations die cia

Ja, die haben sich ja immer mit Ruhm bekleckert…
Schau mal: Die jagen Osama bin Laden jetzt schon seit vielen Jahren. Ohne Erfolg. Hussein wollten sie schon manches Mal töten, weil er angeblich irgendwo sich aufgehalten hätte. Ohne Erfolg.
Der 11. Septemper? Die CIA ahnungslos.
Also die CIA mag ja in den meisten Action-Streifen die „Wir-beherrschen-die-Welt“-Truppe sein, im Real-Life schauts da ganz anders aus.

und die börse für den ökonomischen part

Die Börse wird nicht von der US Regierung gelenkt, sondern von der Weltwirtschaft. Und wie anfällig die USA da sind, sollte klar sein. Natürlich spielen auf dem internationalen Parkett die US-Konzerne eine Hauptrolle, aber sie sind nicht die einzigen. Allein die Südostasien-Krise hat gezeigt, wie schnell’s bergab gehen kann, und das waren nun wirklich keine großen Volkswirtschaften, die da zusammengebrochen sind.

die deutschen bzw europäer haben nichts das geringste an
material dagegen zu setzen…

Nun, wir sind die 3. größte Volkswirtschaft auf der Welt, Europa gesamt nur knapp hinter den Amis. Wirtschaftlich sind die Amis auf uns genauso angewiesen, wie wir auf sie.

die europäer haben ihre
rüstungsindustrie auf abbau eingestellt, von den

Ja und? Willst du einen Krieg anfangen? Ich nicht.

geheimdiensten gibts keine glorreichen aktionen zu lesen und

Ein Geheimdienst heißt deswegen geheim, weil seine Aktionen geheim sind. Wenn du darüber was lesen würdest, hätte er wohl sein Ziel verfehlt. Und dass Geheimdienste auch ihre Grenzen haben, hab ich oben schon erläutert.

die börse ist alles andere als gut gestimmt…

Unsere Börse geht Hand in Hand mit der US-Börse. Ist unsere nicht in Stimmung, ist das in den USA meist nicht viel besser.

das sind schonmal 3x MINUS für die europäer

Sehe ich komplett anders.

was meint ihr wie es die nächste zeit weitergeht??

So wie immer. Was soll schon passieren. Die Amis sind jetzt schon fast überfordert, ihre Truppen auf der ganzen Welt zu unterhalten. Einen erneuten Krieg können sie sich auf absehbare Zeit nicht leisten. Und sinnvoll wäre er auch nicht. Und dass die Stimmung in der amerikanischen Bevölkerung eher zeigt, dass die einen erneuten Krieg nicht mittragen werden, ist doch auch ein gutes Zeichen.

Und von Bush jr. wird uns mit aller Wahrscheinlichkeit eh die nächste Präsidentschaftswahl erlösen, und dann kann schon wieder alles anders aussehen. Bush hat keine besonders guten Karten in der Hand:

  • Keine Bio- oder Chemiewaffen im Irak. Zweifel zum Krieg kommen inzwischen sogar von Hardlinern wie Colin Powell.
  • Der Irakkrieg hat zu viele Opfer gekostet
  • Der amerikanichen Bevölkerung macht es Sorge, dass die USA keiner mehr mag, weil Mr. Bush einen auf Alleingang gemacht hat
  • Die Arbeitslosigkeit ist für amerikanische Verhältnisse verdammt hoch
  • Das Gesundheitssystem ist nach wie vor desolat
  • Das Haushaltsdefizit ist von einem Überschuss von fast 400 Mrd Dollar pro Jahr auf ein Defizit von über 500 Mrd angestiegen. Die Amis müssen schauen, dass sie demnächst nicht pleite gehen.
  • usw usf…

Also: Ruhe behalten, entspannen, Tee trinken, und abwarten…

mfg
deconstruct

Hallo,

zudem will ich drauf aufmerksam machen das die europäer im
ausland sehr viel an boden verlieren…

Aha, inwiefern bitte? Das Ausland ist auf die Europäer derzeit wesentlich besser zu sprechen, als auf die Amis.

weil sie, aus welchen
gründen auch immer, nicht *skrupellos* genug sind, ihre
interessen zu wahren…
das ist enttäuschend…

Wie bitte? Es ist enttäuschend, dass Europa nicht Krieg führt, um seine eigenen Interessen zu wahren? Das finde ich nicht enttäuschend, das finde ich großartig. Das mit dem „Einfluss“ ausweiten durch skrupellose Methoden, haben die Europäer schon zur Genüge ausprobiert. Zum letzten mal mehr oder weniger gemeinsam im Imperialismus (der sicher kein Ruhmesblatt der Europäer ist) und zum letzten Mal durch unseren Ade im zweiten Weltkrieg.
Beides Dinge, die ich eher weniger für wünschenswert halte.

Einen neuen Imperialismus braucht diese Welt definitv nicht. Der Imperialismus vergangener Tage ist für viele Probleme in dieser Welt verantwortlich, nicht zuletzt auch auf den derzeit grassierenden Terrorismus.

Wie heißt es so schön in Goethes Zauberlehrling:
„Die Geister die ich rief, werd ich nun nicht mehr los.“

weil eurpoa im gegnsatz zu amerika die
viel besseren voraussetzungen hätte

Wie? Für was?
BTW: Für eine Politik wie sie Bush derzeit führt, will ich nichtmal die besseren Vorraussetzungen haben, weil ich diese Art von Politik für abartig und kontraproduktiv halte.

a
ls beispiel: die amis haben irak plattgemacht weil sie die
terroristen unterstützen…

Das glaubst auch nur du. Welche Terroristen hat man denn dort gefangen? Welche Waffen hat man gefunden? KEINE.
Die Amis wollten - wenn dann - eine gesicherte Ölversorgung. Dass sie dort Terroristen jagen war doch nur ein Vorwand!

jetzt gibts berichte, das es nicht
irak war sondern der iran…

Die Amis werden sich davor hüten, den Iran anzugreifen.

dann kommt *ES WAR NICHT IRAN
SONDERN SYRIEN* … danach * ES WAR NICH SYRIEN SONDERN
JORDANIEN*…das spiel geht solange gut bis alles da unten
unter dem us-banner steht… was kommt danach?? asien??
europa??afrika??mars?

Glaubst du alles, was in irgenwelchen deutschen Billig-Gazetten steht? Die Amis haben nach dem Irak sicherlich so schnell kein Interesse mehr daran, so schnell irgendwo Krieg zu führen. Mal ganz davon abgesehen, dass die Amis schon jetzt an die Kapazitäten ihrer Armee stoßen, da sie überall auf der Welt im Einsatz ist. Für einen weitere Krieg stehen noch nicht mal die Ressourcen zur Verfügung. Und bei einem Land wie dem Iran werden sie auch auf wesentlich mehr Widerstand treffen als im Irak. Und viele Tote kann sich kein US-Präsident seit dem Vietnam-Krieg mehr leisten!

mfg
deconstruct

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