Fehlende Office Lizens

Eine Firma hat 20 Lizensen von „Microsoft Office 2000“ legal erworben und installiert. Nun expandiert die Firma und hat aufeinmal 100 Rechner und braucht für die neuen 80 Rechner auch das Office Paket.
Da viel zu tun ist, wird das kaufen neuer Lizensen erstmal vertagt. Stattdessen sagt der Geschäftsführer seiner IT-Abteilung: „Jungs, installiert einfach die bestehenden 20 Lizensen auf die neuen Rechner. Das wird schon nicht so schlimm sein. Wir lizensieren dann noch nach.“

Nun sind bereits 3 Jahren vergangen, ohne das die 80 Lizensen erworben wurden. Frage: Wenn das auffliegt, haben die Mitarbeiter der IT (die gegen Ihren Willen, die installation durchgeführt haben) mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen, oder haftet ausschliesslich der Geschäftsführer!?

Hi,
selbstverständlich wird zunächst das Unternehmen belangt werden.
Die Mitarbeiter sind MS ja nicht bekannt.

Wenn der Chef sagt, dass die Lizensen erworben werden, so kann der MA darauf vertrauen. Er kann diesen Fall oft ja nicht weiter verfolgen und weiß deshalb nicht, ob der Erwerb nicht schon längst geschehen ist.

Heutzutage genügt ein Online-Erwerb. Einige Klicks später liegen die Lizensdaten vor und die Rechnung folgt und wird bezahlt.

Den Vertragsbruch hat (falls wirklich geschehen ???)in jedem Fall die Firma zu verantworten.
Hat der MA jedoch eigenmächtig eine Software installiert, so ist er dafür verantwortlich zu machen.


Ich empfehle nichts… Ich habe mir solche Arbeitsaufträge immer schriftlich geben lassen. So konnte ich immer nachweisen, dass keine Eigenmächtigkeit vorlag.


Kann es sein, dass der Chef den Vorgang längst vergessen hat ?
Kann der MA vielleicht mit einem Memo den Stein wieder ins Rollen bringen ?

Alles Ansichtssache… das war meine :wink:
Gruß
BJ