Fehlendes Durchhaltevermögen

Alles Gute für Dein Baby, btw! :smile:

Liebe grüße, Nike

danke, bin schon etwas aufgeregt
Ulrike

Hi Methaper,

danke erst mal für deine Antwort, ich hätte gar nicht gedacht, dass hinter diesem Verhalten das Hunter-Syndrom steckt.

Irgendwie treffen auf meinen Bekannten auch einige Punkte zu:
Die kurzfristige Höchstleistung, das blitzschnelle agieren bzw. reagieren, die häufigen depressiven Phasen bzw. Stimmungsschwankungen, das Phänomen alles ausprobieren zu wollen usw.

Das ist aber nicht der Fall: es ist keine psych. Störung im
klassischen Sinne, sondern eine Eigenart, die man besser
einfach als Persönlichkeits-Charakteristik bezeichnet.

wenn es keine psychische Störung ist, sollte man sich dann überhaupt damit befassen oder ihn einfach normal „weiterleben“ lassen?

Das Problem für Hunter ist also, daß sie im Berufsleben meist
Einzel"kämpfer" sind.

trifft in diesem Zusammenhang auch der Begriff „Einzelgänger“ zu? Das ist in meinem Fall zwar nicht offensichtlich, aber es kommt mir so vor als ob er sich je nach Laune einfach so von den anderen Leuten „abschottet“.

Die wichtigste Frage die sich mir stellt: Wie kann ich ihm denn überhaupt helfen? Mit ihm darüber reden OK, aber bringt das denn wirklich etwas?

Schon mal danke für die Antworten :wink:

Gruss,
Alex

PS: Gibt es Internetseite die sich direkt mit dem Hunter-Typus befassen?

Hi Alex

wenn es keine psychische Störung ist, sollte man sich dann
überhaupt damit befassen oder ihn einfach normal „weiterleben“
lassen?

Du scheinst Dich irgendwie verantwortlich zu fühlen für ihn?
Zu der Frage kann ich schlecht etwas sagen… dazu müßte ich mehr Details wissen, wie weit seine Lebensbewältigung chaotisiert ist… er ist ja noch jung… vielleicht findet er einen eigenen Weg… aber wenn die Vermutung richtig ist, dann wird es sicher ein Weg mit Schleifen und vielen Vertweigungen werden… :smile:

Aber das ist noch nicht unbedingt ein Grund zur Sorge. Die Gesellschaft braucht solche Menschen… bloß weiß das kaum einer.

aber es kommt mir so vor als ob er sich je nach Laune einfach so von den anderen Leuten „abschottet“.

Wenn es dieser Typus ist, dann wird es vermutlich kein „Abschotten“ sein, sondern schlicht ein Rückzug aus Schutz vor Langeweile - die kann ein Hunter nicht ertragen, jede Konstanz und Gleichmäßigkeit und „Berechenbarkeit“ langweilt ihn. Aber wie gesagt, das ist der Typus. Ob es auf Deinen bekannten zutrifft, läßz sich so nicht sagen.

Die wichtigste Frage die sich mir stellt: Wie kann ich ihm
denn überhaupt helfen? Mit ihm darüber reden OK, aber bringt
das denn wirklich etwas?

Kaum - dazu wären (wenn überhaupt) schon speziellere und gezielte Gespräche nötig.

PS: Gibt es Internetseite die sich direkt mit dem Hunter-Typus
befassen?

Wenns Dich interessiert, das Buch das ich nannte ist ein hervorragender Einstioeg und auf der Page gibt es noch mehr Literatur.

Gruß
Metapher

verzeihung, wenn ich da einhake, aber ich bin der meinung, dass man ihm nicht gleich irgendein ‚syndrom‘ aufdrängen sollte! vor allem nicht hier über email-diskussionen! und vor allem nicht einem 16-jährigen!
wie wir an dem thread gesehen haben, haben oder hatten das viele leute - also ‚haben‘ ist wirklich furchtbar! - mich eingeschlossen. und aus mir ist auch was geworden, wenn ich das mal so ausdrücken darf.

hilf ihm nur, sich gut umzuschauen. er soll aufmerksam alles beobachten, alles ausprobieren. früher oder später findet er seinen weg schon von alleine! und dabei kann ihm sowieso keiner helfen, sondern nur ihn dabei unterstützen.

gruß
tobias

kein Problem
Hi Tobias

verzeihung, wenn ich da einhake, aber ich bin der meinung,
dass man ihm nicht gleich irgendein ‚syndrom‘ aufdrängen
sollte! vor allem nicht hier über email-diskussionen! und vor
allem nicht einem 16-jährigen!

Wenn Du genau leist, dann siehst Du, daß hier niemandem ein Syndrom aufgedrängt wird (wie soll das überhaupt gehen?)

Aber es gibt das Syndrom, und vielen vielen Menschen ist es nützlich geworden, daß man erkannt hat, daß es eben kein Psychoproblem ist… Es geht darum - so war das Anliegen des Posters - eine Verhaltensweise zu verstehen. Und dann ist es manchmal nützlich, zu wissen, daß sie als solche bereits bekannt ist.

In psycholgischen Fragen ist es von keinerlei Nutzen, wenn man jemandem, der eine Problem sieht (und es ist völlig wurscht, ob er es wirklich hat oder nur meint, daß es eins sei) Antworten gibt von der Art „ich kenn das auch und deshalb ist es kein Problem“.

Gruß
Metapher

Hallo Tobias,

natürlich sind - und das steht ja auch in der Brettbeschreibung - keine Ferndiagnosen möglich. Aus diesem Grund sagte Metapher ja auch:

beschreiben tatsächlich eine Erscheinung, die […] sehr
charakteristisch in eine Richtung weist […]

und nicht „Der Junge hat dies und jenes“ - Das wäre eine Ferndiagnose gewesen.

Außerdem sagte er noch:

es ist keine psych. Störung im klassischen Sinne, sondern eine
Eigenart, die man besser einfach als Persönlichkeits
Charakteristik bezeichnet.

Bei allen Antworten in diesem Brett gehen wir eine Gratwanderung: Die Suche nach Hilfe des Betroffenen, die nicht abgetan oder mit oberflächlichen Gemeinplätzen bedacht werden sollte, und die Gefahr, einfach falsch zu liegen.

Grundsätzlich kann es aber, wenn man vorsichtig mit Diagnosen ist, nützlich sein, verschiedene Ansätze zu geben, was das Problem sein könnte - und mehr hat Metapher nicht getan.

ADD und das Hunter Syndrom sind, wie er ja schon sagte, keine psychische Störung. Das meinte ich, als ich weiter unten ironisch schrieb: „Keine Angst, das ist nicht ansteckend“. Aber in dem beschriebenen Fall denke ich, daß es hilft, wenn ma erfährt, daß viele, viele andere ein ähnliches Problem haben. In dem im Archiv erwähnten Thread „outen“ sich noch viel mehr. :smile:

In der Hoffnung, dies aufgeklärt zu haben,

Liebe Grüße, Nike

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Hi Methaper,

Du scheinst Dich irgendwie verantwortlich zu fühlen für ihn?
Zu der Frage kann ich schlecht etwas sagen… dazu müßte ich
mehr Details wissen, wie weit seine Lebensbewältigung
chaotisiert ist… er ist ja noch jung… vielleicht findet er
einen eigenen Weg… aber wenn die Vermutung richtig ist, dann
wird es sicher ein Weg mit Schleifen und vielen Vertweigungen
werden… :smile:

Stimmt, irgendwie fühl ich mich schon verantwortlich für ihn, liegt aber daran, dass er mich selber auf sein „Problem“ mit der Langweile usw. angesprochen hat (über so was redet er normal nie). Irgendwie hat er wohl versucht bei mir Ratschläge zu bekommen, hat wohl gehofft, dass ich ihm irgendwie helfen kann. Deswegen habe ich auch das Posting eröffnet.

Klar, wäre natürlich schön wenn er selber einen Weg finden würde, vielleicht sollte ich einfach mal abwarten wie sich das Ganze entwickelt?!

Aber das ist noch nicht unbedingt ein Grund zur Sorge. Die
Gesellschaft braucht solche Menschen… bloß weiß das kaum
einer.

Interessant, wieso braucht die Gesellschaft solche Menschen??

Wenn es dieser Typus ist, dann wird es vermutlich kein
„Abschotten“ sein, sondern schlicht ein Rückzug aus Schutz vor
Langeweile - die kann ein Hunter nicht ertragen, jede Konstanz
und Gleichmäßigkeit und „Berechenbarkeit“ langweilt ihn. Aber
wie gesagt, das ist der Typus. Ob es auf Deinen bekannten
zutrifft, läßz sich so nicht sagen.

Jetzt wo ich das gelesen habe wird mir so einiges klar. Du hast damit wirklich recht!!

Kaum - dazu wären (wenn überhaupt) schon speziellere und
gezielte Gespräche nötig.

Damit meinst du also Gespräche mit Experten (Psychologen usw.)?
Würde es eventuell schaden wenn ich ihm erzähle dass er „vielleicht“ dem Hunter-Typus entspricht? Vielleicht kann er sich tatsächlich damit identifizieren!

Grüsse,
Alex

Hi Gonzo,

danke für deine Antwort. Vielleicht hilft es ihm ja wirklich wenn ich ihm einfach ein paar Tipps gebe. Praktikas zu machen habe ich ihm auch schon vorgeschlagen!

Im Endeffekt muss er zwar selber „seinen Weg finden“ aber vielleicht kann ich ihn dabei ein bischen unterstützen.

Bis dann,
alex

Hi Nike,

Was Du schilderst, ist durchaus kein Einzelfall. Ich kenne das
auch sehr gut von früher.
Übrigens leiden die meisten „Hunter“ unter zu niedrigem
Blutdruck.

Hm, wenn du das auch von früher kennst, wie hast du dich damals verhalten? Hast du etwas dagegen unternommen bzw. Ratschläge eingeholt?

Tja, wenn das mit dem niedrigen Blutdruck bei Huntern häufiger auftritt, hängt das Phänomen wohl auch mit körperlichen Gegenenheiten zusammen?!

Gruss,
Alex

hallo metapher,

Wenn Du genau leist, dann siehst Du, daß hier niemandem ein
Syndrom aufgedrängt wird (wie soll das überhaupt gehen?)

so wie ich deine ausführungen zum hunter verstanden habe, ist es kein syndrom, sondern ein persönlichkeitszug. in alex’ antwort gebrauchte er aber das wort ‚syndrom‘. darauf habe ich angespielt.
hätte mir damals jemand gesagt, ich hätte ein ‚syndrom‘, hätte ich mich sofort kranker gefühlt, als überhaupt nötig.
was ich damit sagen wollte, ist: man kann ihm erklären, dass er damit nicht alleine ist usw. mich stört einzig dieses wort, weil ich es an dieser stelle unangebracht finde.

„ich kenn das auch und deshalb ist es kein Problem“.

da gebe ich dir vollkommen recht. und wenn der eindruck entstanden sein sollte, dass ich das so gemeint hätte, bitte ich um entschuldigung. es IST ein problem in seiner situation.

gruß
tobias

‚Syndrom‘
Hi Thomas

dann ist alles klar jetzt :smile:

hätte mir damals jemand gesagt, ich hätte ein ‚syndrom‘, hätte
ich mich sofort kranker gefühlt…
…mich stört einzig dieses wort…

Dann ist jetzt auch dies deutlich geworden (gut, daß Dus nochmal geschrieben hast):

Du mißverstehst dann offenbar den Ausdruck „Syndrom“: Er bedeutet lediglich eine „Gruppe von Symptomen“, wobei „Symptom“ = „charakteristisches Merkmal“ bedeutet. Er wird so allerdings nur in der Medizin und Psychologie verwendet (wäre auch z.B. in der Biologie für die Spezies-Beschreibung möglich, ist aber nicht üblich dort). Also „Syndrom“ heißt nicht automatisch auch „pathologisches Syndrom“ oder genauer „psychopathisches Syndrom“…

So wird also in der Psychologie tatsächlich von einem „Hunter-Syndrom“ geredet, so wie es viele andere gibt, die ebenfals nicht pathologisch (im Sinne eines Therapiebedarfs) sind.

Ich unterscheide innerhalb des Hunter-Syndroms noch eine weitere Gruppe von Charakteristika, die aber noch keinen speziellen wissenachaftlichen Namen hat…

Liebe Grüße
Metapher

‚hunter‘ & ‚farmer‘
Hi Alex

Irgendwie hat er wohl versucht bei mir Ratschläge zu bekommen, hat wohl gehofft, dass ich ihm irgendwie helfen kann.

Das ist wahr - genau von diesem Zeitpunkt an ist man ja auch „verantwortlich“ - wenn man nämlich zu Antworten auf Fragen herausgefordert ist…

Deswegen habe ich auch das Posting eröffnet.

  • und dafür ist ja w-w-w auch da… :smile:

Interessant, wieso braucht die Gesellschaft solche Menschen??

Wenn man mal in diesem „Hunter-Farmer“-Bild von Thom Hartmann bleibt, das zwar sehr anschaulich, aber doch nur begrenzt das Syndrom genau trifft (er bezieht es ja auf die kulturelle Entwicklungsphase der „Jäger-und-Sammler“-Kulturstufe), dann könnte man grob sagen:

„Farmer“ sind in Krisensituationen, wenn also die gängigen Handlungs-Normen nicht mehr greifen, handlungsunfähig und gelähmt oder sie handeln chaotisch und widersinnig. Denn sie haben ja keine Lehrbuchvorlage dafür auswendiglernen können.

„Hunter“ dagegen sind im Laufe des Lebens geschult darauf, ihre Handlung exakt an der aktuellen Situation auszurichten, die Handlungsstrategie also spontan erst zu entwickeln.

Ein geradezu archetypisches Beispiel bringt Kurosawa in seinem Film „Die 7 Samurai“. Als die Samurai (von den Bauern um Hilfe gegen die ständigen Überfälle geholt) ins Dorf kommen, verstecken sich alle vor Angst vor den Fremden … Als dann einer der Samurai die Alarmglocke läutet, kommen sie alle, auch Frauen und Kinder, auf den Dorfplatz gerannt - wo sie den Räubern wehrlos ausgeliefert gewesen wären…

That’s it!

Paradoxerweise ist ja das (in meinen Augen) UNWORT des letzten Jahrzehnts: „INNOVATION“ - für Innovationen (also das Verlassen traditioneller Wege) sind aber gerade - und ausschließlich - „Hunter“ zuständig und fähig.

Kaum - dazu wären (wenn überhaupt) schon speziellere und gezielte Gespräche nötig.

Damit meinst du also Gespräche mit Experten (Psychologen usw.)?

Ja - und zwar solche, die 1. Erfahrung damit haben und 2. das Syndrom nicht als ein psychopathisches interpretieren. (siehe mein Posting weiter unten)

Würde es eventuell schaden wenn ich ihm erzähle dass er „vielleicht“ dem Hunter-Typus entspricht?

Es wäre nicht sinnvoll, ggf. sogar irritierend. Aber wenn Du Dich selbst etwas kundig gemacht hast (z.B. über das empfohlene Buch von Thom Hartmann - ich kann Dir auch andere nennen), könntest Du es ihm besser erklären.

Denn es ist immer sinnvoll, wenn man sich seiner Eigenschaften bewußt wird - genauer: wenn man sie in ihrem Unterschied zu anderen Menschen mit anderen Eigenschaften erkennt. Diese „Reflexion“ auf sich selbst ist Bedingung für jede Persönlichkeitsentwicklung.

Ein Bild: Wenn z.B. ein Jazz-Fan in einer Umgebung von Wagner-Fans leben würde und immer wieder in Konflikt mit ihnen geriete, weil sie ihn negativ bewerten, dann wird es ihm helfen, sein ruiniertes Selbstbild zu renovieren, wenn es ihm „bewußt“ (d.h. zu einem Wissen über sich selbst) wird: „Ich bin einer von den vielen, die Jazz lieben, und leider haben die Menschen in meiner Umgebung dafür kein Verständnis…“

Gruß
Metapher

aha! ich danke dir für die erläuterung.

lieben gruß
tobias

Hi Methaper,

„Hunter“ dagegen sind im Laufe des Lebens geschult darauf,
ihre Handlung exakt an der aktuellen Situation
auszurichten, die Handlungsstrategie also spontan erst zu
entwickeln.

Hm, das konnte ich auch schon öfter beobachten, das zeigt doch aber eigentlich auch dass Hunter meistens „intelligenter“ als Farmer sind oder?!

Es wäre nicht sinnvoll, ggf. sogar irritierend. Aber wenn Du
Dich selbst etwas kundig gemacht hast (z.B. über das
empfohlene Buch von Thom Hartmann - ich kann Dir auch andere
nennen), könntest Du es ihm besser erklären.

Ok, ich werde zuerst ein bischen über die Sache nachdenken, wie ich ihm das erklären kann usw.

Denn es ist immer sinnvoll, wenn man sich seiner Eigenschaften
bewußt wird - genauer: wenn man sie in ihrem Unterschied zu
anderen Menschen mit anderen Eigenschaften erkennt. Diese
„Reflexion“ auf sich selbst ist Bedingung für jede
Persönlichkeitsentwicklung.

Aja, die Welt der Psychologie scheint mich wirklich langsam zu faszinieren, was man nicht alles von dir lernen kann :wink:
Danke!

Gruss,
Alex

Hallo Alex,

Hm, wenn du das auch von früher kennst, wie hast du dich
damals verhalten? Hast du etwas dagegen unternommen bzw.
Ratschläge eingeholt?

Einen Großteil dessen habe ich in dem verlinkten Thread im Archiv schon mal beschrieben. Im grunde habe ich mich während Schule und Studium immer so „durchgewurschtelt“. Es ging mal besser, mal schlechter.

Ich hatte Glück, einen Beruf zu finden (und auch dafür geeignet zu sein), der meines Erachtens nach für Hunter sehr gut geeignet ist: Journalistin. Da ich mich darin immer wieder für verschiedene Themengebieten und Menschen interessieren und mich in sie hineinarbeiten muß, kommt das dem wechselhaften Hunter-Wesen sehr entgegen. Ich stürze mich immer wieder in Neues, bearbeite es und lasse es, wenn der Bericht fertig ist, dann wieder fallen, was in kaum einem Beruf machbar, in diesem aber sogar notwendig ist.

Was körperliche Indikationen betrifft: Ich habe über den niedrigen Blutdruck gelesen, und auch über irgendwelche Hormone. Aber da ist mein Wissen zu gering, als daß ich es gefahlos weitergeben wollte. Vielleicht fragst Du Metapher noch mal danach, der weiß es sicher eher als ich. :smile:

Liebe Grüße,
Nike

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Hallo metapher!!

baden, weil für ihr Aktivitäts-Spektrum einfach kein Raum ist:
weder auf Schulen (man hat sogar spezielle Schulen
einzurichten versucht - das ist aber auf sehr kuriose Weise
gescheitert) bzw. generell in unseren Lernsystemen, noch in
den Berufsfeldern

…schreibst Du. Ich möchte mehr wissen: Welche Schulversuche gab es, wo und wie, und vor allem: Wie gingen die ihrem Ende zu??

Heidi

‚Target‘
Hi Heidi

Th. Hartmann berichtet über ein „Target“-Programm in einer Schule bei Atlanta - leider ohne nähere Angaben. Ich habe mich darum aber nicht gekümmert, weil mich auf ADD bei Erwachsenen fokussiert hab.

Das Problem, das er schildert, ist folgendes: Die Zulassungsbedingung für Schüler in dieses Sonderprogramm waren die Zeugnisnoten *lach* und die Noten von Hunter-Kindern in normalen Schulen sind eben häufig nicht die besten. Das hatte also den Erfolg, daß intelligente Hunter in dem normalen Schulsystem blieben und gutbenotete Farmer-Kinder in das für sie ungeeignete Sonderprogramm aufgenommen wurden… Ein sicheres Zeichen, daß Leute, die sich um das Problem kümmern, auch etwas davon verstehen sollten :smile:

Man kann die Hunter nur am Lernverhalten, nicht am schulischen Erfolg erkennen.

Ich werde mal auf diesbezügliche Literatur achten - und Dir ggf. Info schicken - ok?

Gruß
Metapher

Hallo Metapher!

Dankeschön!!

Verzeih mir, dass meine Reaktion erst jetzt kommt - aber ich bin momentan im Examen, hatte heute meine erste Prüfung… Grundschulpädagogik… Jetzt ahnst Du auch, was mein Hintergedanke war: „Vielleicht könnte ich in meinen Arbeiten diese Info gleich verarbeiten…?!“
Konnte ich heute noch nicht, kommt aber vielleicht noch! Daher bin ich sehr interessiert an weiteren Informationen, solltest Du welche finden!

Danke!

Heidi