Fehler Finanzamt oder Fehler Postbank?

Wegen einer Postbank-Kontopfändung durch ein Finanzamt im Jahre 2009 wurde das Konto durch die Bank gekündigt. Die Forderung der Bank wurde beglichen, die Forderung der Pfändung aber nicht.
2013 wurde die Pfändung des Finanzamtes beim Schuldner als erledigt gemeldet, weil bezahlt.
2014 wurde das Neuöffnen eines Postbank-Kontos abgelehnt, weil die Pfändung von 2009 noch aktiv sein soll.

Hat das Finanzamt einen Fehler gemacht, weil es der Postbank nicht mitteilte, das die Pfändung des nicht mehr existenten Kontos beendet ist ?

oder

Hat die Postbank nach Vertragsende widerrechtlich persönliche Daten ohne Grundlage einer Vertragsbeziehung gespeichert?

Hat die Postbank nach Vertragsende widerrechtlich persönliche
Daten ohne Grundlage einer Vertragsbeziehung gespeichert?

Nur für mein Verständnis: Wieso ist es widerrechtlich, wenn die Postbank nach Beendigung der Geschäftsbeziehung Geschäftsunterlagen, die persönliche Daten enthalten, archiviert?
Ich dachte immer, hier greifen die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

OT

2014 … Neuöffnen eines Postbank-Kontos

Gibt es noch irgendeinen vernünftigen Grund, ein Konto ausgerechnet bei der Postbank zu eröffnen? Die Postbank gehört mittlerweile der Deutschen Bank.