Habe im Design einer Datenbank einen Bock geschossen und in einer Maske ein Leser-Feld eingefügt, worin ich einen syntaktischen Fehler eingebaut habe (ich habe die Namen, die eingetragen sein sollten, nicht in Hochkomma gesetzt) Folge: das Leserfeld enthält unsinnige Eintragungen, die auf keinen Anwender der Domäne zutreffen – also kann keiner (!) die auf dieser Maske basierenden Dokumente lesen (oder auch nur anzeigen) – auch ich nicht.
Die Dokumente sind in einem Bermuda-Derieck verschwunden. Nur die Nummerierung der Dokumente in der Ansicht (1,4,5,…)läßt ahnen, dass da noch zwei Dokumente schlummern. In diesem Fall ist das nicht weiter schlimm, das sind nur Testdokumente – aber für die Zukunft möchte ich schon wissen, ob ich eine Datenbank so verhunzen kann, dass da Dokumente sind, die niemand sehen kann.
Mein Versuch, die Dokumente wiederzuholen, indem ich das Leserfeld verändere in „berechnet zur Anzeige“ mit @username klappt nicht – die Änderung bezieht sich dann nur auf neue Doks. Das Löschen des Leserfeldes im Maskendesign ebenso.
Hat einer einen Tipp, was man in einer solchen Lage tun kann, um die Dokumente wiederzuholen?
Könnte via LotusScript möglich sein die felder über ein agent
zu ändern… probier mal.
Hmm, wenn der Agent diese Dokumente anfassen kann, dann auch ein Notes-Client mit der entsprechenden ID.
Hmm: Was ist, wenn Du die Datenbank lokal öffnest (also für den Fall, dass sie auf einem Server liegt, mit der nlnotes.exe im Domino-Verzeichnis)? Falls das nicht geht/reicht, muss man evtl. noch die konsistente ACL ausschalten.
Falls Du damit nicht weiterkommst, melde Dich bitte noch einmal.
Könnte via LotusScript möglich sein die felder über ein agent
zu ändern… probier mal.
Auch über Lotus Script kannst du auf Dokumente die Lesefelder enthalten und deren Einträge du nicht kennst, oder nicht nachbilden kannst, nicht zugreifen.
Das gemeine an Lese und Autorenfeldern ist, das sie die eine Sicherheitsstufe in Notes sind, die du eigentlich überhaupt nicht aushebeln kannst (außer natürlich Verschlüsselung).
Hmm, wenn der Agent diese Dokumente anfassen kann, dann auch
ein Notes-Client mit der entsprechenden ID.
Kann er eben nicht (siehe oben)
Hmm: Was ist, wenn Du die Datenbank lokal öffnest (also für
den Fall, dass sie auf einem Server liegt, mit der nlnotes.exe
im Domino-Verzeichnis)? Falls das nicht geht/reicht, muss man
evtl. noch die konsistente ACL ausschalten.
Die ACL greift bei Lese und Autoren Feldern leider überhaupt nicht. (Leidvoller Erfahrungsseufzer)
Bei der Entwicklung einer DB mit Lese und Autorenfeldern baue ich immer ein Hintertürchen für den Manager ein. Eine User Rolle [Manager] oder so ähnlich. die in jedem Dokument Autorenrechte hat. In der geschilderten Falle landest du sonst nämlich auch, wenn du einer deiner Mitarbeiter die Firma verlässt und die ID gelöscht wird.