Ein Unternehmen hat folgendes Problem: Das Unternehmen hat einen Vertrag mit einem Internetprovider abgeschlossen, bei ab einem Datentransfer von über 1000 MB normal abgerechnet werden. (bis 1000 MB Ist frei).
Nun wurde in einem Monat ein Datentransfer von über 111 GB berechnet. Laut der Unternehmensleitung verfügte das Unternehmen aber nachweislich zu dem Zeitpunkt nicht über die technischen Voraussetzungen, um die berechneten Datenmengen von über 111 GB zu speichern oder zu verarbeiten.
Nach erfolglosem Schriftverkehr mit dem Provider (das ganze zieht sich jetzt schon über
1 1/2 Jahre hin) besteht dieser nun aber auf seine Abrechnungsgenauigkeit (es liegen aber keine Abrechnungsnachweise vor – nur eine Rechnung auf der die gesamt Summe aufgeführt ist) und verlangt von dem Unternehmen die Zahlung. Dieses wird aber von der Unternehmensleitung verweigert.
Kennt jemand ähnliche Fälle oder Gesetzte / Urteile?
Vielen DANK
Wenn die ihr Geld haben wollen müssen sie auch beweisen, dass die entsprechende Leistung erbracht wurde. Sonst könnten sie ja jederzeit Fantasierechnungen ausstellen und sich eine goldene Nase verdienen.
mfg
Simon
DANKE SIMON,
deren Antwort darauf: Wir haben ein Zertifikat von einem unabhängigem, öffentlich bestelltem Sachverständigen erteilt bekommen, in welchem festgestellt wird, dass die Abrechnungsgenauigkeit im Bereich der volumenbasierten Dienste gegeben ist…
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Abrechnungsgenauigkeit im Bereich der volumenbasierten Dienste
gegeben ist…
Was nicht beweist, dass im konkreten Fall nicht doch ein Fehler passiert ist. Klingt so als hätten die den Nachweis selbst nicht mehr greifbar und versuchen es „von hinten durch die Brust ins Auge“, wie der Volksmund so schön sagt. Aber das ist natürlich eine reine Mutmaßung.
mfg
Simon
richtig, die selbe Vermutung hat das Unternehmen auch.
Nur wie sieht das mit der Beweislast aus? Liegt die definitiv beim Provider oder beim Unternehmer (bezüglich technische Voraussetzungen).
Und sind auch Internetprovider verpflichtet (wie z.B. Telefonanbieter) Verbindungsnachweise aufzubewahren und wenn ja, über welchen Zeitraum?
Ich danke herzlich!
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Hi
Nun wurde in einem Monat ein Datentransfer von über 111 GB
berechnet. Laut der Unternehmensleitung verfügte das
Unternehmen aber nachweislich zu dem Zeitpunkt nicht über die
technischen Voraussetzungen, um die berechneten Datenmengen
von über 111 GB zu speichern oder zu verarbeiten.
was hat der Traffic von 111GB mit der Kapazität des lokalen Speichers zu tun, auch wenn ich lokal nur 60GB Plattenplatz hab kann ich Traffic in der Grössenordung erzeugen…!? in nem Monat schaff ich als Privatsauger ev. nicht solchen Traffic, aber die hälfte sicher…
HH
was hat der Traffic von 111GB mit der Kapazität des lokalen
Speichers zu tun, auch wenn ich lokal nur 60GB Plattenplatz
hab kann ich Traffic in der Grössenordung erzeugen…!?
Wer redet denn vom lokalen Speicher? Wir wissen ja nicht, was dem Unternehmen für eine Bandbreite zur Verfügung steht.
Wäre es Beispielsweise nur normales ISDN, also 64kbaud, könnte man den A-Kanal Tag und Nacht glühen lassen – selbst bei 24 Stunden Vollast täglich kommen im Monat nicht ganz 20GB zusammen.
Mit normalem DSL schaut die Sache zwar schon anders aus – ca. 100KB/s ergeben bei entsprechender Dauerlast 234GB im Monat. Aber nur dann, wenn wirklich jede einzelne Sekunde die maximale Datenmenge ausgeschöpft wird.
Ich halte das für utopisch. Woher soll denn die ständige Vollast kommen? Die meisten Server können einem einzelnen Client nicht mehr als 35K/s zur Verfügung stellen. Und was soll man denn die ganze Zeit für Traffic verursachen?
Ich kriege von meinem Provider jedenfalls monatlich eine Rechnung mit Einzelverbindungsnachweis. Da steht dann „15.11. 30,1MB; 16.11. 74,4MB“ und so weiter.
Ich finde, bei derart extremen Fällen liegt die Beweislast unbedingt beim Anbieter. Allerdings bin ich kein Jurist. Im Notfall müssen sich eben die Gerichte damit befassen.
Hi
Mit normalem DSL schaut die Sache zwar schon anders aus – ca.
100KB/s ergeben bei entsprechender Dauerlast 234GB im Monat.
Aber nur dann, wenn wirklich jede einzelne Sekunde die
maximale Datenmenge ausgeschöpft wird.
ein paar Sauger in der Firma vielleicht 
Ich weiss ja net wie Gross die fa ist, bei meinem letzten Job waren es 1400 angestellte und ~700 Rechner in drei netzen. Da geht das flink - allerdings nicht mit isdn. NUR sie erwähnte keinisdn und auch die nichtvorhandenen technischen voraussetzungen wurden nicht erläutert.
Ich kriege von meinem Provider jedenfalls monatlich eine
Rechnung mit Einzelverbindungsnachweis. Da steht dann „15.11.
30,1MB; 16.11. 74,4MB“ und so weiter.
bei mir seht das x20 in etwa
Ich finde, bei derart extremen Fällen liegt die Beweislast
unbedingt beim Anbieter. Allerdings bin ich kein Jurist. Im
Notfall müssen sich eben die Gerichte damit befassen.
klar, aber die Aussage „ich kann ja gar nicht weil…“ ohne die Technik näher zu beschreiben recht schwammig.
HH
bei mir seht das x20 in etwa
Ich glaube, mein Tagesmaximum war mal 220MB oder so.
klar, aber die Aussage „ich kann ja gar nicht weil…“ ohne
die Technik näher zu beschreiben recht schwammig.
Naja, ein genauer aufgedröseltes „Weil“ wäre schon hilfreich. 
Ich würde Euch gerne das „WEIL“ liefern…leider kenne ich die genauen Bedingungen selber nicht. Ich kann mich nur auf die Aussagen der Geschäftsleitung berufen, deren einzige Stellungnahme war „ist technisch nicht möglich“. Der gesamte Datenverkehr läuft wohl über EINEN Server, der so ein Datenvolumen nicht verarbeiten kann. (Leider bin ich in solchen Dingen aber absolut nicht bewandert). ISDN ist wohl vorhanden, ansonsten handelt es sich um ein Kleinunternehmen mit weniger als 10 Angestellten.
…Eine Neuigkeit habe ich soweit aber eben noch mitgeteilt bekommen. Telefonisch wurde im Jahr 2003 dem Geschäftsführer auf Nachfragen zu der hohen Rechnungssumme mitgeteilt, dass der Haupt-Datenverkehr an einem Wochenende stattgefunden haben soll, an dem die Firma aber definitiv nicht besucht wurde und auch alle Rechner ausgeschaltet waren.
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Hi
ich war vor Jahren oft mal am W’ende in der Fa. um updates und Mods für HL zu saugen - weils zu haus zu langsam war, vieleicht hat die fa am W’ende Besuch ab und an 
HH