Fehlerhafte Arbeit bei Verlegung von Wasserleitung

Bei der Verlegung einer Wasserleitung wurde mit Kartuschen gearbeitet. Eine kam nicht am Ziel an und mußte aufwendig (?) gesucht und geborgen werden.
Dürfen die dafur anfallenden Kosten in Rechnung gestellt werden?

Die Verlegung der Wasserleitung hat mangelfrei und zu erfolgen.Ist ein Mangel vorhanden muss dieser bei der firma gerügt werden und die Firma hat den Mangel innerhalb angemessener frist abzustellen.oder wurde hier ein mangel beseitigt ohne die Firma zu informieren?In diesem Falle wäre Rechnungslegung schwer. den der Firma wurde dann keine Gelegenheit zur Behebung des mangels gegeben und das muss vor der der Selbstvornahme passieren.

Bei Rückfragen gerne

mfg
kaisen

Hallo !

Was ist eine „Kartusche“ im Zusammenhang mit der Verlegung von Wasserleitungen ?
Ich hab zwar eine gewisse Vermutung,aber kläre das doch bitte mal auf.
War das eine grabenlose Rohrverlegung mit einer „Bodendurchschlagsrakete“, ungesteuerte Horizontalbohrung ?

MfG
duck313

Deine vermutung ich richtig. Ein Laie bittet um Nachsicht.

frage gelesen? (owt)

Howdy,

Raketen oder Bomben, wie sie auch genannt werden, kommen halt nicht immer an der dafür avisierten Stelle heraus. Ein guter Polier schafft es auf 95%. Triff die Rakete unerwartet auf schwieriges Material im Erdreich, so gräbt sie sich in die falsche Richtung weiter.
Auf letzteres kann sicherlich der Polier immer verweisen, auch wenn er es selbst mit der Peilung nicht so genau genommen hat.

Wer zahlt, dürfte von mehreren Sachen abhängen:

War das eine Neuanlage durch die Stadt? Dann müssen oft die Abnehmer für alle anfallenden Arbeiten zahlen.

War das eine Verlegung des Wasseranschlusses durch die Stadt an andere Stelle? Dann ist es häufig so, dass die neuen Arbeiten von der Stadt gezahlt werden.

Oder war das ganze eine Privatverlegung und wie sah der Auftrag dazu aus (war eine Pauschale vereinbart oder ein Stundenpreis)?

Gruss
norsemanna