Hallo zusammen,
zu folgedem theoretischem Sachverhalt hätte ich gerne eine qualifizierte Auskunft/Meinung:
Eine Person erleidet in 1994 und nochmals in 1995 einen epileptischen Anfall. Es folgten nach dem zweiten Anfall einige Untersuchungen, alle ohne Befund. Weiterhin wird ein Jahr lang alle 3 Monate ein EEG gefertigt, aud diese bleiben ohne Befund. Danach hat sich das Thema für die Ärzte und auch für den Patienten erledigt. Medikamentös wurde der Patient zu keiner Zeit behandelt, auch sonstige Gespäche, Untersuchungen oder sonstige Leistungen erfolgten durch keinen Arzt.
Nun möchte die Person in 2006 eine Berufsunfähigkeitsverischerung abschließen und sucht vorher wegen der Gesundheitsangaben seinen Arzt auf und frag nochmals expilizt nach den beiden epileptischen Anfällen. Der Arzt sagt daraufhin, dass man von zwei Anfällen nich automatisch auf Epilepsie schließen kann und selbst wenn, wäre die Sache als geheilt erledigt, da der Patient nie Medikamente eingekommen hat und der letzte Anfall schon über 10 Jahre zurückliegt.
Die entsprechende Frage im Bogen der Berufsunfähigkeitsversicherung verneint die Person daraufhin.
Heute, also in 2014 möchte die Person eine Zusatzversicherung für Behandlungen im Krankenhaus abschließen. Hierzu werden die Diagonsen von 2011 bis 2013 vom Arzt benötigt. Diese händigt der Arzt auch bereitwillig aus.
Bei diesen Diagnose tauchen aber immer wieder, neben den Dingen, wegen derer der Artz tatsächlich aufgesucht wurde, Diagnosen und Krankenkassenabrechnungen (als „Dauerdiagnose“) zum Krankheitsbild Epilepsie auf. Offenbar wird diese Person also beim Artzt als chronisch krank geführt, was aber in keiner Weise den Tatsachen entspricht.
Da diese Leistungen auch mit der Krankenkasse abgerechnet wurden, ist davon auszugehen, dass auch dort entsprechende (falsche) Daten vorliegen.
Die Person möchte nun die Korrektur der Diagnose und die Löschung/Sperrung der Daten sowohl beim Arzt als auch bei der Krankenkasse erreichen, um nicht irgendwelche Probleme mit der Versicherung (also die Berufsunfähigkeit und die noch abzuschließende Zusatzversicherung) zu bekommen.
Wie kann diese Person erreichen, dass die falschen Diagnosen und die dazu gespeicherten Daten gelöscht oder auch gesperrt werden? Lässt sich ein solcher Vorgang überhaupt „auf eigene Faust“ bewerkstelligen oder ist es ratsam einen Anwalt zu beauftragen? Oder ist vielleicht die Krankenkasse eine geeignete Anlaufstelle für dieses Probelm?
Und ganz Grundsätzlich, wie ist hier die Rechtslage?
Vielen Dank für Eure Hilfe
powerblue