Fehlerhafte Übersetzung von einem Dolmetscher

Ich habe einen am OLG zugelassenen Dolmetscher mit der Übersetzung ausländischen Diplome beauftragt. Die Übersetzung wird für die Anerkennung des Abschlusses durch das MIWF NRW benötigt. Die Originale liegen in kyrillischer Schrift vor. Die Leistung wurde im Voraus bezahlt. Nach Erhalt der Übersetzung merkten wir, dass der Familienname in falscher internationaler Schreibweise sowie einige Fachtermini inhaltlich falsch übersetzt wurden. Den Dolmetscher haben wir schriftlich zur Korrektur aufgefordert. Er weigert sich jedoch, die Korrekturen vorzunehmen. Da die Leistung bereits bezahlt wurde, ist er ja mit der Lieferung in Verzug.

Dieser Dolmetscher ist Mitglied im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. Dieser hat vermittelt - nun ist der Dolmetscher zumindest bereit die Schreibweise des Namens anzupassen. Das hilft jedoch nur teilweise, da die Übersetzung den Inhalt des Studiums verfälscht wiedergibt.

Da sämtliche Versuche einer Einigung erfolglos geblieben und auch der Bundesverband den Dolmetscher zum Einlenken bewegen konnte, sehe ich keinen anderen Ausweg als den Klageweg zu beschreiten.

Welcher Fachanwalt ist hier der richtige Ansprechpartner. Oder kennt jemand noch einen Ansatz für eine außergerichtliche Einigung? (zum Beispiel über das OLG an dem er zugelassen ist?)

Besten Dank.

Hallo,

ich weiß leider nicht, ob es eine Möglichkeit gibt beim dem OLG gegen seine Zulassung vorzugehen. Grundsätzlich fällt mir nur dazu ein, dass du dagegen vorgehen kannst, dass er den Vertrag nicht richtig erfüllt hat.
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Dafür brauchst du auch keinen Fachanwalt.
LG

Sorry für so eine späte Antwort. Leider kenne ich keinen guten Anwalt für solche Fälle. Mir ist bis jetzt auch nichts Ähnliches vorgekommen, vielleicht versuchen Sie wieder mit dem Übersetzer zu kontaktieren und mitteilen, dass Sie bereit wären die Sache vor Gericht zu bringen.
Und es ist irgendwie komisch, dass die volle Summe im Voraus bezahlt wurde, normelerweise zahlt man nachdem die Übersetzung gemacht wurde.

Da sämtliche Versuche einer Einigung erfolglos geblieben und
auch der Bundesverband den Dolmetscher zum Einlenken bewegen
konnte, sehe ich keinen anderen Ausweg als den Klageweg zu
beschreiten.

Welcher Fachanwalt ist hier der richtige Ansprechpartner. Oder
kennt jemand noch einen Ansatz für eine außergerichtliche
Einigung? (zum Beispiel über das OLG an dem er zugelassen
ist?)

Besten Dank.