Hallo claudia,
mach ich, muss mich aber beeilen, wenn ich die platte noch
nutzen will, denn es wird alle halbe stunde weniger.
interssieren würde mich ja mal warum!
Als mögliche Ursachen kommt da vieles in Betracht:
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Die Lager für die Köpfe nutzen sich ab und werden ausschlagen. Daurch werden die Köpfe nicht mehr exakt positioniert was zu Lesefehlern führt.
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Die Spindellager (Die Spindel ist der Antrib der Platten) erreicht das selbe Schicksal. Die macht sich aber meist durch einen erhöhten Geräuschpegel und/oder pfeiffen und quietschen bemerkbar.
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Auch die Elektronik altert, wodurch sich Parameter mit der Zeit verschieben.
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Der Schreib/Lesekopf fliegt zwar auf einem Luftkissen, aber auch Wind erzeugt Erosion, wodurch, über lange Zeit, die Magnetschicht etwas abgetragen wird.
Diese Effekte werden duch erhöhte Temperaturen im allgemeinen beschleunigt.
Moderne Festplatten haben Resevespuren. Wenn also einzelne Sktoren auf der Platte Lesefehler erzeugen, dann werden diese auf die Reservespuren umgelagert. Da die Magnetbeschichtung nie ganz Fehlerfrei hergestellt werden kann, werden am Anfang schon einmal einige Reservespuren belegt. Solange noch freie Reservespuren vorhanden sind funktioniert deine Festplatte nach sussen hin noch Fehlerfrei. Sind diese aufgebraucht, gehen dir Daten verloren.
Typisch für die Alterung ist die Badewannenkurve:
http://de.wikipedia.org/wiki/Badewannenkurve
Diese gilt auch für die Abnutzung der Sektoren.
Da deine Festplate bis jetzt problemlos funktioniert hat, befindest du dich jetzt am Ende der Badewanne, die Fehlerhäufigkeit nimmt als rapide zu …
Weitere Probleme entstehen, wenn der Schreib/Lesekopf einmal auf der Plate aufgesetzt und einen Kratzer erzeugt hat. Am Anfang ist das noch kein Problem, da hier die Reservespuren, den Schaden ausgleichen. Allerdings kann man nicht vermeiden, dass der Kopf beim Positionieren auch über diese Stelle holpert, wodurch sich der mechanische Schaden langsam vergrössert, was weitere defekte Sektoren, im Umkreis des ursprünglichen Schadens, zur Folge hat. Wenn dann alle Reservespuren belegt sind, erzeugt die Platte auch nachaussen hin Lesefehler …
S.M.A.R.T. erlaubt den Zugriff auf diese Internen Vorgänge und erlaubt dadurch eine vorsorgliche Warnung, bevor die Platte ganz ausfällt. Allerdings ist nicht jede Veränderung welche S.M.A.R.T. anzeigt, gleich die letzte Warnung vor dem grossen Crash zu werten.
Die S.M.A.R.T.-Tools geben einfach bei jeder Änderung der S.M.A.R.T.-Werte einen Alarm aus. Man muss dann anhand aller Werte entscheiden ob das Ende schon nahe ist, oder ob es sich nur um einen Schnupfen handelt.
Eine reine Zunahme der durchschnittlichen Lesefehler, muss noch nicht auf ein sofortiges Ableben deiner Festplatte hinweisen, wenn noch genügend freie Reservespuren vorhanden sind. Kritisch wird es, wenn die Zahl der Lesefehler rapide zunimmt (siehe Badewannenkurve).
Da ein Ableben einer Festplatte auch ohne Vorwarnung geschehen kann, macht man ja regelmässig bachups der wichtigen Daten.
MfG Peter(TOO)