Guten Tag liebe Experten.
Ich bin kein Physiker, aber leider oder auch Gott sei Dank müssen wir Chemiker Physikexperimente durchführen und Protokolle schreiben.
Mit den Protokollen habe ich so an sich erstmal keine Schwierigkeiten, ausser bei der Fehlerrechnung. Jedes Mal kommt bei mir die Kritik, dass zwar alles richtig ist, aber die Fehlerrechnung und irgendein „Fehlerbalken“ fehlt.
Ich raff das mit den Fehlern nicht ganz. Könnte mir das jemand anhand eines einfachen Beispiels kurz erklären?
- Meine Überlegung:
Nehmen wir an ich habe g (Beschleunigung) = 9,97 aus h und t errechnet und nun soll der Wert mit den Literaturwert vergliechen werden. Bei der Messung von h= 90 cm gabs eine Messunsicherheit von +/- 0.5 cm. Die Schwankung ist 1,111 %, also überträgt sich das auch auf g. So ist die Schwankung bei g +/- 0,05538 m/s^2.
Der Literaturwert ist 9,81. Mein Messfehler liegt ausserhalb des zulässigen Bereichs.
Meine Überlegung ist falsch, warum?
- Fehlerbalken
Nehmen wir an es wurde eine Tabelle mit U (Spannung) mit 10% Messungenauigkeit, I (Stromstärke) und mit diversen Widerständen Q erstellt.
Die Funktionen für alle möglichen Sachen wurden eingetragen nun kommt aber die Kritik dass der Fehlerbalken fehlt. Welche Werte nimmt man dafür, um diese Funktion(?) zu zeichnen? Muss hier hier auch eine Fehlerrechnung durchgeführt werden? Die 10% übertragen sich einfach auf den Widerstand?
Danke im Voraus
Michail