Feiges, ehrloses Gesindel

Wir hatten, (haben), ja in unserem Land noch zur Genüge diverse Herrschaften, insbesondere Ritterkreuzträger, die mal ihren Eid geschworen habn, für den „Führer“ bis zum letzten Atemzug zu kämpfen.
Und dann stellt man fest, dass ein Grossteil dieses Gesindels überlebt hat. Und in dieser Schweinerepublik tolle Posten bezogen hat.
Ein symptomatisches Beispiel für diese Ratten ist ein Herr Filbinger - fünf nach zwölf noch Soldaten zum Tode zu verurteilen, (das war ja rechtmäßig, hat mir in diesem Forum mal jemand geantwortet)

„Mutige“ Offiziere, 20. Juli, dass ich net lach.

Die Nachfahren dieser Herrschaften wissen genau, wo der Schekel rollt.

Gibt es in diesem Lande überhaupt noch Ethik ?
Oder ist das ein Synonym für Coca Cola - und Joschka?

Gruß
Peter

Wir hatten, (haben), ja in unserem Land noch zur Genüge
diverse Herrschaften, insbesondere Ritterkreuzträger, die mal
ihren Eid geschworen habn, für den „Führer“ bis zum letzten
Atemzug zu kämpfen.

Na, sie müßten jetzt aber bald über die 75 sein.

Und dann stellt man fest, dass ein Grossteil dieses Gesindels
überlebt hat. Und in dieser Schweinerepublik tolle Posten
bezogen hat.

Ja, stimmt. Ich kenne zwei von diesen Abstaubern. Der eine bekam einen hohen Posten bei der Marine. Als Fourier. Stell Dir das vor!! Er hatte Verfügung über Besen, Schrubber usw, selbst das teure Toilettenpapier durfte er ausgeben. Schande über die Republik.

Der andere wurde Bauhelfer.Unmöglich!!!

Ein symptomatisches Beispiel für diese Ratten ist ein Herr
Filbinger - fünf nach zwölf noch Soldaten zum Tode zu
verurteilen, (das war ja rechtmäßig, hat mir in diesem Forum
mal jemand geantwortet)

Ist das nicht Schnee von gestern? Ist Herr Filbinger nicht gerade aus diesem Grund in der Versenkung verschwunden? Weil er zuletzt Marinerichter war und Deserteure zum Tode verurteilt hat??

„Mutige“ Offiziere, 20. Juli, dass ich net lach.

Die Nachfahren dieser Herrschaften wissen genau, wo der
Schekel rollt.

Erzähl, laß hören! Was weißt Du, was wir nicht wissen???

Gibt es in diesem Lande überhaupt noch Ethik ?
Oder ist das ein Synonym für Coca Cola - und Joschka?

Was willst Du uns eigentlich mit Deinem Gesülze sagen?

Hi Peter,

was du da schreibst, klingt nicht sehr fromm, also gehört es wohl zu Ethik. Nur - was soll es da? Natürlich sind nicht alle Übeltäter dieser Welt bestraft worden, aber was hat das mit Ethik zu tun? Vielleicht kannst du ja deutlich machen, was in deinen Augen Übeltäter sind. Natürlich kann jeder seine eigenen Vorstellungen von Ehre haben - willst du darüber mit uns sprechen? Was möchtest du denn wissen? Willst du überhaupt etwas wissen oder weißt du schon alles?

Gruß

wohl zu Ethik. Nur - was soll es da? Natürlich sind nicht alle
Übeltäter dieser Welt bestraft worden,

Hallo !

Warum waren Ritterkreuzträger Übeltäter??
Das Ritterkreuz bekam man nicht durch politische Verdienste oder weil man strammer Nazi war, sondern einzig und allein aus Tapferkeit.

Auch heute, wo man eigentlich alles wissen müßte, bringen die Leute immer noch alles durcheinander.

Gruß max

Hi Max,

wenn ich nicht irre, habe ich niemanden als Übeltäter bezeichnet. Mir war nur so, als bedaure Peter, dass nicht alle Übeltäter (welcher Art auch immer) bestraft worden seien. Warum und wofür jemand einen Orden erhalten hat, weiß ich nicht, ist mir aber auch egal; ich denke, der Mensch wird an anderen Dingen gemessen.

Gruß Ralf

Hallo Peter,

nach Lektüre Deines Artikels hab ich mich zuerst mal über die Wortwahl gewundert, mehr als deftig und zum zweiten hat es mich über den Inhalt gegruselt.
Was willst Du und mit diesem Text sagen?

Es interessiert mich wirklich, aber eine Antwort erbitte ich mir ohne Deftigkeiten wie im Ausgangsartikel.

Gandalf

Hallo !

Der Mensch schon, der Soldat aber an seinen „soldatischen Tugenden und seiner Tapferkeit“.

Gruß Max

"soldatischen

Tugenden und seiner Tapferkeit".

Was soll das denn sein?

"soldatischen

Tugenden und seiner Tapferkeit".

Was soll das denn sein?

Erstens : Alles in Anführungsstrichen! Vielleicht sollte man Dich aufklären, dass es bedeutet: der Schreiber hält es auch für nicht so wichtig.

Zweitens : Vielleicht ist es aber wichtig und Du erlebst es selbst mal als Rettungssanitäter im Einsatz und bist dann froh, dass es noch Leute mit diesen Eigenschaften gibt.

Hallo,

beruhig dich mal wieder.
Ich hab doch nur gefragt, was „Soldatische Tugend“ denn konkret bedeuten soll.

Zweitens : Vielleicht ist es aber wichtig und Du erlebst es
selbst mal als Rettungssanitäter im Einsatz und bist dann
froh, dass es noch Leute mit diesen Eigenschaften gibt.

Mit welchen Eigenschaften? Könntest du dich mal deutlicher ausrücken?

Gruß
Oliver

Lieber Max Eyth,
im Gegensatz zu dir verstehe ich Peters Ärger über die Feierlichkeiten zum 20. Juli 1944. Auch mich ärgert, dass diese hohen Militärs zu Helden hochgejubelt werden, wo sie doch jahrelang im Dienste Hitlers und seiner Gefährten standen und ihren Status ausgiebig genossen haben. Und es waren wahrlich keine MÄnner, die vom demokratischen Geist beseelt waren! Was wollten denn die meisten nach dem Sturz Hitlers: eine gemäßigte Militärdiktatur. Immer noch besser als der NS-Terror, aber kaum das Wahre.

Und noch zwei Gegenreden zu deinen unkritischen Kommentaren: Mit dem Ritterkreuz wurden Wehrmachtsangehörige ausgezeichnet, die besondere Tapferkeit im Kampf gegen den „Feind“ bewiesen hatte. Freilich muss man sich schon fragen, was das denn für eine Tapferkeit war? An einem verbrecherischen Angriffskrieg teilzunehmen und die Ermordung und Vertreibung von Millionen von Zivilisten und ZIvilistinnen zu ermöglichen, wenn nicht gar selbst daran teilzunehmen?! Wer heute noch stolz auf diese Orden ist, der hat nichts dazugelernt. Als Militärhistorikerin, die sich ausführlich mit der NS-Zeit auseinandergesetzt hat, kann ich nur Ingeborg Bachmann zustimmen, nach der Orden nur verliehen werden sollten „für die Flucht von den Fahnen, für den Verrat unwürdiger Geheimnisse und für die Nichtachtung jeglichen Befehls“!

Und was Herrn Firlinger, den eifrigen Militärrichter im Dritten Reich betrifft:Er wurde niemals für seine Taten zur Verantwortung gezogen. Und er hat viel mehr als seine Pflicht getan - er war ein fanatischer Militärrichter, der das „feige Gesindel ausmerzen“ wollte. Und was geschah mit ihm. Er macht nach 1945 Karriere, war ein angesehener Mann. Das er dann trotzdem von seinem Amt zurücktreten musste (viele Jahre nach seinen Taten erst), kann wohl kaum als angemessene Strafe gesehen werden.

Marie

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Hi Marie,

wenn ich mir so die Tafeln anschaue, auf denen der Gefallenen gedacht wird, dann frage ich mich immer wieder, wie der Konflikt gelöst werden soll zwischen dem Schmerz, einen Menschen verloren zu haben, und der Einsicht, dass dieses Sterben völlig sinnlos war. Niemand will wahrhaben, dass der Bruder oder Vater wie ein Stück Dreck geopfert wurde, deswegen steht auch auf keinem Denkmal „vom General von und zu Wrdlbmpf vor Moskau verheizt“, sondern „gefallen im heldenhaften Dienste an der Verteidigung der Heimat“, wobei dann noch zu fragen wäre, wessen Heimat da bei Moskau verteidigt wurde. Warum genügt es nicht zu trauern? Wem ist mit solchen Lügen geholfen? Der Witwe nicht; dem General schon eher.

Gruß Ralf

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Lieber Ralf,
da hast du schon Recht, dass die Kriegerdenkmäler und Gedenkfeieren dazu da sind, dem Sterben einen Sinn zu geben. Und das macht es vielleicht für die Hinterbliebenen wirklich einfacher.
Nur, da liegt auch die Krux. Mit dem Kampf für das Vaterland, für Gerechtigkeit, für Freiheit usw. wurdeder Krieg gegen andere damals wie heute legitimiert. Nur so lassen sich die Massen motivieren - obwohl fast jeder zumindest im Inneren weiss, dass es nur Schönrednerei ist.

Ein junger Soldat, der nach seiner Ausbildung im 2. WK desertiert ist und sich bis Kriegsende in seiner Heimat versteckt halten konnte, erzählte mir, warum er aus der Wehrmacht geflüchtet ist: „Es war ein Aggressionskrieg - und Aggression war meine Sache nicht.“
Es gehörte viel Mut dazu, den Befehlen nicht zu gehorchen oder zu desertieren. Und ich mache keinem Soldaten einen Vorwurf, der sich nicht getraut hat, das zu tun. Wahrscheinlich hätte ich selbst nicht die Courage aufgebracht.
Trotzdem sollte man zumindest im nachhinein dazu stehen, dass man auch als „kleiner“ Soldat ein Rädchen im Vernichtungskrieg spielte. Der Mensch ist ja dazu da klüger zu werden, denk ich mir. Doch viele Veteranen schwärmen heute noch vom heldenhaften Krieg an der Ostfront und beschimpfen jene, die nicht mitgemacht haben als Feiglinge und Verräter.
Das stört mich immens!
Noch eine andere Geschichte sind freilich die Generäle und Co - sie denken an Strategie und nicht an Menschenleben, sie ernten den Erfolg (mitunter auch die NIederlage), aber leiden und sterben müssen andere.
Marie

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hallo Peter,
ich habe volle Hochachtung vor Ritterkreuzträgern.
Aber das wirst Du nie verstehen.
Das hat mit Nazi und Semiten und Hamiten und Germanen und… überhaupt nichts zu tun.
einen eid schwören auch die heutigen Soldaten. Und werden für besondere Tapferkeit ausgezeichnet. Sollten wir mal eine Wende haben (z.B. zum Kommunismus) dann sind das die Charakterschweine. Weil sie geschworen haben Deutschland mit ihrem Leben zu verteidigen.
Und für dich halten die ihren Kopf hin.
Arme Schweine.
Grüße
Raimund

hallo Marie,
muss man Demokrat sein, um als anständiger Mensch anerkannt zu werden?
Kann ein Kommunist, ein Royaler, ein Faschist, ein… kein anständiger Mensch sein?
So aber kommt es aus Deinen Zeilen hervor.
Das ist auch eine Form der Diktatur.
Grüße
Raimund

hallo Peter,
ich habe volle Hochachtung vor Ritterkreuzträgern.

Warum hast Du Hochachtung vor Ritterkreuzträgern? Wegen Ihren überragenden Leistungen in der verbrecherischen Armee der Nazis?
Für das Aushungern Leningrads, für die Angriffe auf Coventry, für das sinnlose sterben in Stalingrad. Wirklich toll!

Aber das wirst Du nie verstehen.
Das hat mit Nazi und Semiten und Hamiten und Germanen und…
überhaupt nichts zu tun.
einen eid schwören auch die heutigen Soldaten. Und werden für
besondere Tapferkeit ausgezeichnet. Sollten wir mal eine Wende
haben (z.B. zum Kommunismus) dann sind das die
Charakterschweine. Weil sie geschworen haben Deutschland mit
ihrem Leben zu verteidigen.
Und für dich halten die ihren Kopf hin.

Zum Glück wird ja niemand mehr gezwungen den Streitkräften anzugehören.

Gruß
Tom