Das habe ich eben gefunden in einem Programmhinweis vom SWR2:
Was Sie schon immer über Männer wissen wollten
Lauschangriff auf das andere Geschlecht AutorIn : Axxxxx Schxxxxx Redaktion: Pxxxxx Mxxxxxx
Mittwoch 28.7.2004, 10.05 Uhr, SWR 2
Was will die Dame damit sagen? Oder ist das bloßer Quatsch, wie ich es beim ersten Sehen empfand?
Was Sie schon immer über Männer wissen wollten
Lauschangriff auf das andere Geschlecht AutorIn : Axxxxx Schxxxxx Redaktion: Pxxxxx Mxxxxxx
Mittwoch 28.7.2004, 10.05 Uhr, SWR 2
Was will die Dame damit sagen? Oder ist das bloßer Quatsch,
wie ich es beim ersten Sehen empfand?
Fritz
Hallo Fritz,
leider bin ich zu spät! Gab es was Neues über euch Männer?
Das sollte mich aber wundern
Das habe ich eben gefunden in einem Programmhinweis vom SWR2:
Was Sie schon immer über Männer wissen wollten
Lauschangriff auf das andere Geschlecht AutorIn : Axxxxx Schxxxxx Redaktion: Pxxxxx Mxxxxxx
Mittwoch 28.7.2004, 10.05 Uhr, SWR 2
Das ist nicht ‚feministische Orthographie‘, sondern ’ Feministischer Schwachsinn’.
Da fällt mir wieder der Witz ein, der hier mal (ähnlich) geschrieben wurde:
Sitzen zwei Feministinnen beim Mittagstisch. Sagt die eine: "Du, reich mir mal die Salzstreuerin rüber, die Brätin ist zu wenig gewürzt!"
Gruß
☼ Markuss ☼
ja, das ist ein großer Schwachsinn, den leider einige mitmachen.
Diese Schreibung ist seit dem Anfang der 80er-Jahre belegt; sie war damals regelwidrig und ist es heute – wie soll es auch anders sein – immer noch …
Einige Frauen fühlen sich angeblich durch „Klammerschreibungen“ wie „Autor(in)“ diskriminiert bzw. „ausgeklammert“. Zu diesen Frauen will ich mich nun nicht weiter äußern.
Apropos: In Bezug auf die Wahl des Bundespräsidenten sprach Edmund Stoiber von Wahlmännern und „Wahlmännerinnen“.
Was Sie schon immer über Männer wissen wollten
Lauschangriff auf das andere Geschlecht AutorIn : Axxxxx Schxxxxx Redaktion: Pxxxxx Mxxxxxx
Mittwoch 28.7.2004, 10.05 Uhr, SWR 2
Was will die Dame damit sagen? Oder ist das bloßer Quatsch,
Nein, keineswegs, dafür müssen z.B. niedersächsische Kommunen und Landesbehörden hauptamtliche Frauenbeauftragte beschäftigen, die diese in Nds. vor einigen Jahren von Rot-Grün mal eingeführte Schreibweise in allen öffentlichen Verlautbarungen durchsetzen. Und wehe, wenn mal ein Schreiben nur an die Bürger ohne Innen geht. Da ist doch der Protest gegen die neue Landesregierung nur zu verständlich, die diesen Posten wieder einsparen möchte.
Nein, keineswegs, dafür müssen z.B. niedersächsische Kommunen
und Landesbehörden hauptamtliche Frauenbeauftragte
beschäftigen, die diese in Nds. vor einigen Jahren von
Rot-Grün mal eingeführte Schreibweise in allen öffentlichen
Verlautbarungen durchsetzen. Und wehe, wenn mal ein Schreiben
nur an die Bürger ohne Innen geht.
Hallo Wiz,
dies bezieht sich doch sicherlich auf Doppelnennungen wie „Liebe Schülerinnen und Schüler“, oder?
Denn „Liebe SchülerInnen“ ist eindeutig regelwidrig. Die Schreibweisen „Liebe Schüler(innen)“ und „Liebe Schüler / -innen“ sind hingegen regelkonform.
Generell sehe ich keinen guten Grund, das generische Maskulinum zu verbannen. In längeren Texten halte ich es für sehr mühsam, jedes Mal eine männliche und eine weibliche Form zu nennen.
Im Spiegel konnte man vor einiger Zeit einen Artikel lesen, in dem der Autor beklagte, dass es zwar Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer etc. gibt, nicht aber Terroristinnen und Terroristen, Schwarzfahrerinnen und Schwarzfahrer etc. pp.
Im Spiegel konnte man vor einiger Zeit einen Artikel lesen, in
dem der Autor beklagte, dass es zwar Schülerinnen und Schüler,
Lehrerinnen und Lehrer etc. gibt, nicht aber Terroristinnen
und Terroristen, Schwarzfahrerinnen und Schwarzfahrer etc. pp.
wenn Du doch genauer hingeguckt hättest und auch etwas weiter unten geguckt hättest (im Manuskript, wo sonst!), dann hättest Du bemerkt:
ein schlichter Tippfehler!
Denn weiter unten heißt es selbstverständlich „Autor i n“ mit kleinem „i“.
Und in anderen Manuskripten derselben Reihe steht manchmal oben ein kleines „i“, manchmal ein großes.
Wenn Du Dich über Titel und Untertitel der Sendung echauffiert hättest, ja, das hätte frau noch verstanden, denn da steckt - wenn überhaupt - die Brisanz für Machos:
Ihr seid das andere Geschlecht. Hach!
(Hinweis für Milchbubis: Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht)
Du hast wohl Recht, beste Gudrun!
Der Fehler geht nicht auf die Autorin zurück, sondern auf einen HiWi, der die Schreibvorlage nicht korrekt einrichtete.
Also: Sturm im Wasserglas!
Sorry Fritz
rechthaben macht nicht immer Spaß, in diesem Fall aber schon!
Der Fehler geht nicht auf die Autorin zurück, sondern auf
einen HiWi, der die Schreibvorlage nicht korrekt einrichtete.
Also: Sturm im Wasserglas!
Sorry Fritz
Bei mir mußt Du Dich nicht entschuldigen, höchstens bei denjenigen Antwort-Postern, die so schnell und so ausführlich auf den falschen Zug gesprungen sind.
Selten kommt männliche Verbohrtheit so leicht ans Tageslicht.
dir und den anderen die Antwort auf meine Anfrage beim SWR2:
_um was handelt es sich hier? Ich habe drei Vermutungen:
Zum einen könnte es sich um einen Flüchtigkeitsfehler handeln, der
vermutlich dadurch entstanden ist, dass die Schreiberin - die Autorin, die
Redakteurin oder die Redaktionsassistentin, ich kann das nicht mehr
feststellen - während des Schreibens an etwas anderes dachte oder mit etwas
anderem beschäftigt war (Multitasking). In diesem Fall dachte sich die
Schreiberin nichts dabei, denn sie dachte an etwas anderes.
Zum zweiten könnte es sich um einen Flüchtigkeitsfehler handeln, der durch
das sogenannte Drag-and-Drop-Verfahren entstanden ist: ein kleiner
Baustein, der als Platzhalter für den Autoreneintrag fungiert, wurde nicht
angepasst. In diesem Fall hat die Schreiberin an nichts gedacht, auch nicht
an die nötige Abänderung des Platzhalters.
Zum dritten könnte es nicht natürlich um eine hintergründige, ironische
oder sonst wie gemeinte, jedenfalls versteckt Botschaft handeln, die
offenbar auf den Inhalt der Sendung zielt oder mit ihm spielt. In diesem
Fall mag sich die Schreiberin so manches gedacht haben, allein: ich weiß
nicht zu sagen was.
Jedenfalls möchte ich Sie wissen lassen, dass in SWR2 Menschen arbeiten,
die gelegentlich auch auf ihrer Tastatur auf eine Taste drücken, derer es
nicht bedurft hätte - in diesem Fall, die sogenannte „Hochstell“-Taste. Ich
jedenfalls beantworte auch hartnäckige Fragen, wenngleich ich in Ihrem Fall
nur Vermutungen habe. Ich neige der mittleren zu, es könnte aber auch das
erste zutreffen.