Fenster im Neubau - Neubauschwelle wirklich dicht?

Hallo,

ich plane gerade ein Doppelhaus mit seniorengerechten Wohnungen (zur Vermietung). Im Terassenbereich sind zwei große Fensterelemente:

188,5 x 226 sowie 276 x 226 cm

Damit Barrierefreiheit erreicht wird hat mir ein Fensterbauer nun diese Elemente (Profil Schüco Thermo 6) mit einer sogenannten Neubau-Schwelle angeboten. Das große Elemente kostet 880 EUR, das kleinere 582 zzgl. Steuern.
Er hat mich darauf hingewiesen, dass die Dichtigkeit nicht so ganz toll ist wie bei normalem Profil ohne diese Neubau-Schwelle.
Muss ich mit Problemen rechnen oder kann ich die Neubauschwelle bedenkenlos nehmen?

Danke,

Bernd

Die Schwelle ist Stand der Technik und kann problemlos verwendet werden. Bei behinderten gerechtem Einbau ist darauf zu achten, dass sie nicht zu hoch gesetzt wird
mfg

Hallo Bernd,

Er hat mich darauf hingewiesen, dass die Dichtigkeit nicht so
ganz toll ist wie bei normalem Profil ohne diese
Neubau-Schwelle.
Muss ich mit Problemen rechnen oder kann ich die
Neubauschwelle bedenkenlos nehmen?

Naja, kommt jetzt auch darauf an, WO sie eingebaut wird.
Es macht halt einen Unterschied ob das auf der Wetterseite ist, wo es ranschüttet, oder eben nicht!

Ich hab hier einen Balkon auf die Wetterseite, da kommt der Wind immer schön über den Hügel frontal auf meinen Balkon. Da regnet es öfters bis etwa 1.5m Höhe an die Scheibe. Der Balkon ist aber 2m tief überdacht und seitlich sind auch noch etwa 1m Mauer, aber der Wind …

MfG Peter(TOO)

Hallo!
Meines erachtens ist ein barrierefreier Ausgang auf einen balkon/Terrasse NIE 100% nach Norm auszuführen.
Ich kenne die Bezeichnung der Norm nicht, aber die Abdichtung, die auf der Terrasse bzw. dem Balkon ist muss immer 15 cm höher als die Wasserführende schicht ausgeführt werden. Das heißt das das Fenster immer eine mindestens 15 cm hohe Shcwelle haben muss.
Der Flachdachabdichter hat bei mir damals die Gewährleistung abgelehnt, da ich auch nicht so eine hohe Schwelle wollte.
Ob die genannte Schwelle was taugt oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber im Falle eines Wassereintritts wird sich jeder auf die 15 cm berufen…
Viele Grüsse

hi,

ja das stimmt, man gibt die 15 cm immer gern an.
Aber meist weil man mit der Tür nix zutun hat und man sie als undicht ansieht.

DIN 18195 ist gesucht, 5.4.3. und 5.4.4.

grüße
lipi

Gitterroste wasserführend?
Hallo,
was wäre, wenn man eine Gitterroste oder andere durchlässige Fläche bis dicht unter die Tür führt? Das wäre ja wohl keine „wasserführende Schicht“ nach DIN …, oder?
Freundliche Grüße
Thomas

hi,

was wäre, wenn man eine Gitterroste oder andere durchlässige
Fläche bis dicht unter die Tür führt?

mal unabhängig davon, was nun 100% Normgerecht ist und was nicht: So wirds auch gemacht, wenn eine unüberdachte Tür nur eine geringe Schwelle hat.
Geht aber auch wieder nur bei Platten im Kiesbett oder ähnlichen aufbauten.

grüße
lipi

Ich habe an besagter Stelle Holzdielen, die hat er nicht akzeptiert. Der Flachdachmensch meinte Gitter wären besser, aber trotzdem nicht so dass er die Gewährleitung übernehmen würde.
Problem: Auf dem Gitter bleibt schnee liegen, wenn es gefriert und danach regnet ist halt die wasserführende Schicht dementsprechend weiter oben.
Mir wars egal, wollte trotzdem ne niedrige Schwelle und räum jetzt halt immer den Schnee weg…