bei meiner Mutter funktionieren die Fenster nicht mehr richtig. D.h. man kann sie nicht mehr richtig schließen, nicht mehr richtig öffnen, sie hängen im Schanier.
Ob ich das jetzt richtig ausgedrückt habe, weiß ich nicht.
Es sind Fenster, Alter unbekannt ebenso der Hersteller, geschätzt mind. 20 Jahre.
Sie haben diesen Hebel um zwischen Kipp und ganz offen umzuschalten.
Vermtl. ist eine häufige Fehlbedienung Grund der Fehlfunktion, d.h. dieser Hebel wurde nur „halb“ umgestellt.
Läßt sich dieses „Gestänge“ richten oder erneuern ohne gleich neue Fenster einsetzen zu müssen.
Der angesprochene Tischler/Fensterbauer sprang gleich auf „neue Fenster“ an.
Ich hätte gerne Tipps worauf ich im Gespräch mit dem Herrn achten sollte, für diese bin ich euch sehr dankbar.
Also ein "normales " Dreh-Kipp-fenster,bedient ausschließlich mit dem Fenstergriff,den man in drei Stellungen bringen kann ?
Griff waagerecht = Drehöffnung
Griff n. unten = ZU
Griff n. oben = Kippstellung,Flügel kippt nach innen und wird von einer Schere oben gehalten.
Das bekommt man i.d.R. selbst wieder hin,durch probieren und am Griff bewegen und Flügel andrücken.
Es ist oben auf dem Flügel das Gestänge ausgehakt,weil meist von Kipp nicht zuerst ganz geschlossen und angedrückt wurde. Der Griff wurde zu früh verstellt.
Servuß
Es muß nicht unbedingt ein kaputter bschlag sein.
Oft ist er einfach nur mit Farbe verklebt. Reinigen und ölen.
Fenster hängt: Falzhobel oder Elektrohobel, Fälze nachhobeln.
Diese Beschläge sind so primitiv und robust, da geht fast nie was kaputt! Die lassen sich alle reparieren. Mit erstzteile sieht es wohl eher mau aus.
das der Kollege da nicht ran will kann ich gut verstehen, ist eine langwierige und undankbare Arbeit, aber durchaus machbar, brauchst du wirklich ersatzteile frage mal bei fensterbaufirmen, die haben die ausgebauten fenster dieser art in massen auf halde vielleicht darfst du abschrauben
gruß Helmut
wir müssen doch die Fenster so dicht wie möglich behalten.
Das Hängen kann 2 Ursachen haben:
1.) die häufigste ist,
dass oben die „Schere“ etwas nachgegeben hat. (Das ist das Gestänge, an dem das Fenster in Kippstellung oben hängt.) Bei guten (Marken-)Beschlägen gibt es oben am Drehgelenk eine Exzenterschraube, die man nachjustieren kann.
2.) Wenn die Verbindungen des Rahmens ermüdet sind, kann die „Verklotzung“ im Glasfalz die Gewichtskraft der Glasscheibe nicht mehr über den Rahmen in die Fenstermechanik einleiten.
Da kann man nur ein neues Fenster einbauen, denn bei 20 Jahre alten Fenstern kann man dadurch einige Energie sparen.
1.) die häufigste ist,
dass oben die „Schere“ etwas nachgegeben hat. (Das ist das
Gestänge, an dem das Fenster in Kippstellung oben hängt.) Bei
guten (Marken-)Beschlägen gibt es oben am Drehgelenk eine
Exzenterschraube, die man nachjustieren kann.
an diesen beschlägen kannst du nichts stellen
du kannst höchstens einen Fitschenbandring einlegen, mehr nicht
2.) Wenn die Verbindungen des Rahmens ermüdet sind, kann die
„Verklotzung“ im Glasfalz die Gewichtskraft der Glasscheibe
nicht mehr über den Rahmen in die Fenstermechanik einleiten.
Diese Scheiben sind alle in Kitt gelegt, nachklotzen ist da nicht möglich
Die Dichtheit ergibt sich aus den Fälzen die paralell zu der Scheibe laufen, wenn du an der Falzluft nachhobelst ist es egal. Rein rechnerisch haben die Fenster 4mm Falzluft, klemmen sie weil 0mm Falzluft da sind hobelst du weg, das hat NICHTS mit der Dichtheit zu tun
bei den heutigen Fenstern hben wir übrings 12mm Falzluft, die Dichtheit wird anders erreicht
Sorry, aber die Falzluft hat so nichts mit der Dichtheit zu tun
Bei dem Fenster mit dem extra Hebel zum Umstellen wurden zwei Schließbleche(?) ausgetausch, beim Fenster, das nur einen Griff hat, wurden die Schaniere nachgestellt.
Alles hat keine halbe Stunde gedauert.
Beide Fenster lass sich wieder gut bedienen, nach „Ganz-offen“ muss man zwar noch etwas Kraft aufwenden, aber es funktioniert.
Nach mehreren „unvorhergesehenen Ereignissen“ wäre ein Austausch zurzeit recht ungelegen. Dass es jetzt verschoben werden kann, hilft schon.