Hallo zusammen,
was haltet ihr von der Idee, die Ferien wegen der Schweinegrippe zu verlängern?
Ich finde das völlig undurchdacht.
Man kann sich überall anstecken - wenn die Kinder nicht zu Schule gehen, stecken sie sich vielleicht im Freibad oder im Verein an.
Bei jüngeren Kindern: wer soll die betreuen? Sollen die Eltern dann auch frei nehmen?
Und wie lange müssten die Schulen sinnvollerweise geschlossen bleiben? Experten sind der Meinung, dass die Grippewelle erst im Herbst ihren Höhepunkt erreicht. Also bringt es nichts, die Schulen eine bis vier Wochen zu schließen, sondern man müsste mindestens für ein halbes Jahr alles soziale Leben einfrieren.
Ich finde die Idee völlig überzogen und habe den Eindruck, das Land will die Verantwortung für die Prävention an die Eltern abgeben, weil es halt das einfachste ist.
Was meint ihr?
Gruß Ina
Staatsmacht spielt Pappa
Ich finde das völlig undurchdacht.
Könnte aber Wählerstimmen bringen. „Wir tun doch wirklich was für euch“ Ganz im Sinne von Dieter Nuhrs Sketch über die Geschwindigkeitsbegrenzung vor einer Fahrbahnbeule. Man könnte die Beule auch schnell ausbessern. Aber der tolle Schilderwald vorher suggeriert doch viel besser die „Fürsorge“ des Staatsapparates.
Sollen die Eltern dann auch frei nehmen?
Wieso? Die KKK-Mama steht doch den ganzen Tag am Herd oder Bügelbrett? Ach stimmt ja, die C-Partei hat das Fähnchen umgeschwenkt und ist jetzt doch wieder für Kindergärten.
Und wie lange müssten die Schulen sinnvollerweise geschlossen bleiben?
Na ja, so 5 Jahre wären OK. Dann sollte das Virus ausgestorben sein.
mindestens für ein halbes Jahr alles soziale Leben einfrieren.
Merkst du was?
Verantwortung für die Prävention an die Eltern abgeben, weil es halt das einfachste ist.
Kostet zumindest keine Steuergelder. Interessanterweise ist aber in der eher geordneten Welt der Schule ein Ansteckungsweg wenigstens nachvollziehbar. Im zufälligen Zusammentreffen im „sozialen“ Leben nicht. Also wäre „business as usual“ sogar besser.
Gruß
Stefan