Bald gehen die Sommerferien los. Unser Kind (2. Klasse) fährt neben dem elterlichen Urlaub noch eine Woche mit einem Freund zusammen in ein Flugmodellbau-Camp. Uns würde interessieren, wie andere Kinder ihre Ferien verbringen? Was gibt es noch so für (kreative) Möglichkeiten für Kinder?
Neben dem klassischen Ferienlager haben wir nicht allzu viel gefunden.
Sind also schon ganz gespannt auf eure Antworten.
Hallo Astrid,
Neben dem klassischen Ferienlager haben wir nicht allzu viel
gefunden.
eigentlich kann ich dir keine alternativen zu ferienlagern bieten, aber was mir als ehrenamtliche aufgefallen ist, möchte ich dir doch erzählen.
ich habe selber jahrelang kinder und jugendfreizeiten betreuut und dort sind mir sehr, sehr gravierende unterschiede aufgefallen. ich war sehr, sehr lange zeit bei einer freizeit für 7-12 jährige - organisiert von der kirche und dann bei einer freizeit organisiert vom landkreis. es war wahnsinn dort beim landkreis. die mitarbeiter haben ein wenig geld dafür bekommen, daß sie mitfahren und sich um die kiddies kümmern und dementsprechend war deren motivation. an vorbereitung lief da 1x einkaufen fahren und der rest wurde dann vor ort geplant. die tage beliefen sich auf morgens gammeln, nachmittags schwimmen gehen und abends disko. bei der kirche hatte ich wesentlich andere auffassungen kennengelernt. wir mitarbeiter haben kein geld bekommen, sondern sogar noch was draufbezahlt - wir haben 2 wochenende vorbereitet - von freitag bis sonntag und das sehr diszipliniert und straff
. unsere hauptangst war jedesmal, daß langeweile aufkommen könnte. der tagesablauf war zwar von der struktur her gleich ( morgens bibelarbeit, nachmittags gelädespiele oder workshops und abends auch programm), aber jeden tag unterschiedlich. und das schönste war, daß die kinder wirklich kaum zu gewalt geneigt sind - sie hatte einfach kaum zeit dazu *g*
eigentlich auch egal - aber wenn man sein kind in ein ferienlager schickt, dann sollte man sich vorher gründlich informieren wohin man sie schickt. es gibt enorme unterschiede. ich will damit auf gar keinen fall sagen, daß die kirchenlager das beste und tollste, und die landkreis organisierten alle schrott sind - auf keinen fall, denn ich denke, es gibt gegenden, in denen es genau umgekehrt ist, aber die kirchlichen sind auch für kinder ohne christlichen hintergrund kein problem, denn niemand wird dort (und ich kann wieder nur von dem sprechen, was ich kennengelernt habe) zum beten oder zum an gott glauben gezwungen. es wird lediglich erwartet, daß die kinder andere anschauungen akzeptieren.
eigentlich bin ich voll an deiner frage vorbei merke ich gerade, aber ich denke nicht, daß das wirklcih schlimm ist, denn vielleicht sind meine erfahrungen für den einen oder anderen dennoch interessant.
viele grüße,
julia
Stadtranderholung
so heisst ein Freizeitangebot für 7-10 jährige bei uns.
Da ich alleinerziehend bin und berufstätig kann ich nicht 6 WOchen lang frei mache, das wird jeder verstehen.
Also muss man auf solche ANgebote zurückgreifen. Ich fand dieses ganz interessant, da die Kinder eine Busfahrkarte bekommen, sich jeden Morgen um 8 treffen und um 16.oo Uhr wieder heimfahren. Unternommen wird jeden Tag etwas anderes, Museen, Kinderakademie, Schwimmbad usw.
Montag fängt es an für 2 WOchen, hoffentlich gefällt es SOhnemann, er freut sich jedenfalls schon drauf!
hier sind ne menge angebote für schulkinder drin.wird bei uns immer 1 woche vor anfang de schulferien rausgegeben.
z.B:
- fahrten in abenteuerparks
- bogenschiessen
- fussballspielen
- seidenmalerei
- fimo
- spiele
- töpfern
- schwimmenkurse
usw. also ich denke in jeder stadt ist was anderes.das schöne
ist das er auch nicht teuer ist und wirklich für jeden was
dabei ist. (sprech aus eigener erfahrung, hab als kind auch
öfters den ferienpass gehabt)silvia