Hallo zusammen,
Wir freuen uns über Ratschläge zu folgender hypothetischer Situation:
Eine Familie mietet ein Ferienhaus in Spanien, der Vermieter ist in Deutschland ansässig, zu 2.700.- € für 14 Tage.
2200,- € wurden angezahlt. 500,- € sollen vor Ort gezahlt werden.
Bei Ankunft stellt die Familie folgende Abweichungen von der Objektbeschreibung fest.
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Der dem Objekt zugehörige Tennisplatz ist auf dem Expose in brandneu abgebildet. In der Realität ist der Platz in einem äußerst schlechten und ungepflegtem Zustand (Netz hängt teilweise herunter, Unkraut, abgewetzter Untergrund etc.)
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Beschreibung: Keine direkten Nachbarn.
Realität: Es grenzt ein Grundstück an, auf dem auch teilweise gehandwerkelt wird.
- Beschreibung: Es gibt ein Appartment auf dem Grundstück, welches räumlich komplett vom Haupthaus getrennt ist.
Realität: Die Appartment-Bewohner laufen am Fenster der Küche vorbei und von einer hüfthohen Mauer im Poolbereich schaut man auf die Terrasse des Appartment. Hinter der Mauer führt eine Treppe hinab.
- Beschreibung: Genießen Sie die Ruhe…
Realität: Auf dem gegenüberliegenden Grundstück werden Hühner und Hähne gehalten, die ab 04:30 zu krähen beginnen, was auch bei geschlossenen Fenstern in den Schlafräumen deutlich zu hören ist. Von der 200 m entfernten Strasse ist Verkehrslärm zu hören.
Die Familie ist 24h nach der Ankunft sehr enttäuscht über die Zustände, weil ein ruhiger ungestörter Urlaub andere Voraussetzungen haben könnte. Vor allem weil ein paar wichtige Details anders beschrieben waren, als sie in der Realität vorgefunden wurden.
Was meinen die Experten: Ist eine Minderung der Miete gerechtfertigt? Wenn ja, in welcher Höhe?
Vielen Dank für jede Meinung zu dieser theoretischen Situation.
Grüsse,
Madmorphi
