meine Frau sagt, dass ein Röhrenfernseher sehr darunter leidet, wenn man ihn häufig an- und ausschaltet. Auf der anderen Seite schluckt unsere 70cm Röhrenglotze aber 94W im Betrieb. Daher stelle ich mir die Frage, ob es so sinnvoll ist ihn laufen zu lassen, wenn man, sagen wir mal 10min., nicht guckt, oder ihn besser aus macht um den Strom zu sparen.
Hi
Leider geht es nur noch aus wenigen Bedienungsanleitung präzise hervor :
Weniger 10 Minuten , dann lieber anlassen , da die Entmagnetisierung im Einschaltmoment ca 3 Ampere zieht ( 600 watt ) allerdings nur für ca 30 Sekunden , allerdings macht das den Stromverbrauch der gespart würde , wenn das Gerät nur wenige Minuten aus ist , wett .
Die Stanby Funktion ist für Unterbrechungen bis ca 4 - 5 Stunden angedacht , in der Stand By Funktion wird je nach Type und Hersteller 5 - 30 Watt verbraten
länger als vorraussichtlich 5 Stunden , dann soll man das Gerät am Hauptschalter ausmachen
Entmagnetisierung (600 watt ) allerdings nur für ca 30 Sekunden
bist du sicher, dass die Entmagnetisierung 30s lang mit 600W laufen soll?
Das kann ich nicht glauben. Die Entmagnetisierung dauert IMHO weniger
als 1 Sek.
Gruß Uwi
Ich habe einen Mittelwert genannt , alles andere wäre zu spezifich oder zu kompliziert geworden.
Wenn der TV nur 10 Minuten aus war und noch gute Betriebstemparatur hat , liegen wir mit 1 - 3 Sekunden durchaus richtig .
Ein SONY TV mit 32 Zoll Flat Röhre ( Z.B. KV32FX60 ) zieht unter umständen , im ungeheizten Raum bis zu 1 Minute bis 6 Ampere !!!
( 1200 W )
Danke für die gute Auskunft. Und wie ist es mit der Alterung
der Röhre und des Gesamtgerätes durch häufige
Ein-/Ausschaltung?
Die alterung der Röhre hängt jetzt im grunde von den Betriebsstunden ab , sowie dem eingestellten Kontrast .
sehr hoch eingestellter Kontrast frist an der Lebenserwartung .
aber ob das Gerät nun 10 Miniten umsonst lief , also auf wenige Minuten kommt es nicht an .
Die Röhre leidet defenetiv NICHT vom Ein /Aus Schalten .
Das einzigste Teil was einem Verschleiss unterlegen ist , ist der Hauptschalter , wenn der zu oft Ein - Aus , Ein - Aus geschaltet wird , geht der mal bei älteren TV Geräten hinüber .
dort sind aber sehr oft Schalter der Fa Preh verbaut , die nur wenige Euro kosten ( es sei denn der Servicer hat eine göttliche Gewinnspanne )
Hallo,
nochmal:
Du hast da was von 30sek und 600W für Entmagnetisierung geschrieben!
Das scheint mir Unsinn zu sein.
Wenn der TV nur 10 Minuten aus war und noch gute
Betriebstemparatur hat , liegen wir mit 1 - 3 Sekunden durchaus richtig.
Ein SONY TV mit 32 Zoll Flat Röhre ( Z.B. KV32FX60 ) zieht
unter umständen , im ungeheizten Raum bis zu 1 Minute bis 6 Ampere !!!
( 1200 W )
Das kann ich auch nicht ganz glauben. Wie hast du das gemessen?
Da sind Schaltnetzteile verbaut, die keine sinusförmige Stromaufnahme
haben. Bei normalen Messgeräten kommen da irgend welche Hausnummern raus.
Dass nach dem Einschalten einige Zeit ein deutlich erhöhter Verbrauch
da ist, um die Röhre schnell auf Temp. zu bringen, kann ich mir vorstellen.
Aber in welchem Bauteil sollen da an die 1000W umgesetzt werden?
Gruß Uwi
nur mal so ins rennen geworfen:
der spitzenstrom im einschaltmoment kann durchaus 10-15 ampere betragen, das allerdings nur ca 5 halbwellen. danach gehts rapide abwärts mit dem strom (expotentiell). und nach ca 3-5 sekunden MUSS der entmagnetisierungsvorgang weitestgehend abgeschlossen sein, weil es sonst als arges flimmern bei der bilddarstellung sichbar wäre.
als test, wie es aussehen würde, kann prima bei einem cumputer-röhrenmonitor manuell die entmagnetisierung wärend des betriebes gestartet werden.
nur mal so ins rennen geworfen:
der spitzenstrom im einschaltmoment kann durchaus 10-15 ampere
betragen, das allerdings nur ca 5 halbwellen. danach gehts
rapide abwärts mit dem strom (expotentiell).
Das ist sehr plausibel.
und nach ca 3-5
sekunden MUSS der entmagnetisierungsvorgang weitestgehend
abgeschlossen sein, weil es sonst als arges flimmern bei der
bilddarstellung sichbar wäre.
eben.
Die Entmagnetisierung selbst geht IMHO noch schneller
als test, wie es aussehen würde, kann prima bei einem
cumputer-röhrenmonitor manuell die entmagnetisierung wärend
des betriebes gestartet werden.
Eben, das dauert sowas auch nur ca. 1…2sek.
Gruß Uwi
Du hast da was von 30sek und 600W für Entmagnetisierung
geschrieben!
Das scheint mir Unsinn zu sein.
So, geschriben schon,
Aber in welchem Bauteil sollen da an die 1000W umgesetzt
werden?
Die einfachen Versionen bestehen aus der Magnetspule und einem Kaltleiter. Da fliessen beim Einschalten schon Spitzenströme von 6-7A. Nach 15-30 Sekunden sollte dann der Strom auf ein paar mA abgeklungen sein.
als test, wie es aussehen würde, kann prima bei einem
cumputer-röhrenmonitor manuell die entmagnetisierung wärend
des betriebes gestartet werden.
Eben, das dauert sowas auch nur ca. 1…2sek.
Nanana, mein noname uralt-Monitor brauchte dafür gemessene 15 Sek., mein derzeiter Röhrenmonitor kommt auch auf gut 10 sek., wenn er so richtig in „Fahrt“ ist; damit meine ich die Zeitspanne vom Beginn der Entmagnetisierung bis das Bild wieder komplett"still steht" …
Das einzigste Teil was einem Verschleiss unterlegen ist , ist
der Hauptschalter , wenn der zu oft Ein - Aus , Ein - Aus
geschaltet wird , geht der mal bei älteren TV Geräten hinüber.
So stimmt das Ganze aber nicht.
Beim Ein/Ausschalten stehen die Spannungen nicht sofort an, bzw. werden sofort Abgeschalten, sondern bauen sich langsam auf. Dabei werden Bereiche durchlaufen in denen die Funktion der Schaltung nicht definiert ist. Es können dabei z.B. beide Transistoren einen Gegentaktstufe gleichzeitig durchgeschaltet sein.
Hinzu kommen beim Einschalten noch die Stossströme durch das Laden der Kondensatoren.
Bei ICs mit mehreren Versorgungsspannung, müssen auch beim Anlegen der Spannung bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Als die EPROMs noch 3 Versorgungsspannungen hatten, konnte eine Verletzung dieser Regeln zu Datenverlust führen.
Die Elektronik besteht aus unterschiedlichen Materialien, mit ebenso unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten. Bei ICs im Plastikgehäuse führen die Temperaturzyklen z.B. zum Abscheren der Bondungsdrähte. Die Temperaturzyklen sind ein wichtiger Parameter bei der Bauteilzuverlässigkeit und werden auch von den Herstellern geprüft.
Bei den meisten Geräten hört man ein Knacken beim Abkühlen oder erwärmen. Dies sind mechanischen Spannungen welche sich abbauen, bedingt nur durch die Temperaturausdehnung.