Morgen!
Mein Fernseher spinnt seid Sonntag:
Ist eine 16:9-Röhre mit 82/76 cm, Marke Orion (=Quelle), drin müsste Thompson stecken (zumindest funktionierten die Service-Codes von denen).
Im 4:3-Betrieb hat er normalerweise links und rechts jeweils einen ~6 cm breiten grauen Streifen.
Am Sonntag hat das Bild während des ganz normalen Betriebes ein paar mal hin- und her „gepumt“ (breiter und schmaler geworden), und seither ist das Bild zu breit und hat obendrein eine Kissenverzerrung, sprich: es ist am oberen und unteren Bildrand breiter als in der Mitte. Auch im 16:9-Betrieb ist das Bild zu breit (am Rand wird ordentlich weggeschnitten) und wenn am (jetzt sichtbaren) Rand ein Line von oben nach unten geht, so kann man dort deutlich die Kissenverzerrung sehen.
Davon abgesehen ist das Bild immer noch gestochen scharf.
Und jetzt die Frage:
Was kann das sein? Da das Bild ansonsten untadelig ist, wahrscheinlich nix großes, aber kann man da selber was machen?
Lötkolbenerfahrung vorhanden, tatsächlich hab ich den Fernseher schon zweimal in Eigenarbeit wiederbelebt, allerdings waren dort die Defekte (durchgebrannter Widerstand an der Bildröhrenansteuerung bzw. gebrochene Litze am Trafo) auch recht einfach zu finden. Diesmal ist nix zu sehen. Müsste ja die Ablenkeinheit sein, Kondensatoren etc. scheinen alle i.O. zu sein.
Mir ist schon klar, das mit diesen spärlichen Angaben wohl keine vernünftige Ferndiagnose möglich ist, aber vieleicht hat ja einer von euch schon mal was ähnliches erlebt.
Alternativ: Wie schätzt ihr den Sinn/Kosten einer Reparatur beim Fachmann ein?
Heissen Dank schon mal für alle Tipps!


