Fersenschmerz Plantaraponeurose
Hallo ich bin auf der Suche nach Leuten die Erfahrungen damit haben und mir Tipps geben können.
Seit über einem Jahr habe ich immer wieder quälende Fersenschmerzen.
Vermehrt morgens nach dem Aufstehen und auch nach mehrtägigen Ruhephasen.
Ort: Beide Fersen (links mehr) im vorderen Bereich der Ferse.
Laut Röntgenaufnahme kein Fersensporn.
Mein erster Orthopäde sagte ich habe einen leichten Senkfuß und hat mir Orthopädische Einlagen verschrieben.
Nach einen halben Jahr hat sich nicht getan, außer das ich festgestellt habe, wenn ich die Waden dehne - geht der Schmerz weg.
Ich habe inzwischen im Internet über Plantaraponeurose gelesen. Den Schmerz kann ich auch genau dort spüren wo die Fußsehnenplatte mit der Ferse verbunden ist.
Ich bin nun zu einem anderen Orthopäden und habe ihm davon erzählt.
Er hat mir eine Physiotherapie zur Dehnung der Waden- und hinteren Oberschenkelmuskulatur, Schmerzmittel, eine Entzündungshemmende Creme und Ichtobad verschrieben.
Laut Aussage des Physiotherapeuten bin ich nicht wirklich verkürzt. Dehnungsübungen haben wir trotzdem gemacht. Seit einen halben Jahr dehne ich mehrmals täglich meine Wadenmuskulatur. Leider habe ich noch immer Schmerzen.
Hallo,
eben dieser Schmerz an eben dieser Stelle tritt bei mir manchmal nach zu viel (aber unvermeidbarer) Gummistiefellauferei auf.
Fußgymnastik bei der anschließenden Schreibtischarbeit beseitigt den Schmerz dann wieder.
Fuß strecken, anspannen, kreisen, seitwärts dehnen, mit den Zehen Socken aufheben, Zehen bewegen usw.
Versuch es mal. Vielleicht hilft es auch bei dir.
Gruß Steffi
Hallo Mangold,
hast Du Dir schon mal Bilder von der Plantaraponeurose und den Muskeln von Fuß und Wade angeschaut?
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Auch wenn an Deiner Ferse auf dem Röntgenbild noch keine Verknöcherung zu sehen ist, kann die Üerlastung Dir trotzdem genau dort Probleme machen.
Der Fuss ist ein absolutes Wunderwerk, wie er rein knöchern alleine schon aufgebaut ist und dann durch kurze und lange Muskeln gestützt und bewegt wird. Genau das ist auch das Geheimniss eines gesunden Fusses. Er ist weich und beweglich einerseits und absolut stabil wenns drauf ankommt andererseits.
Um genau festzustellen, wie man Dir evtl helfen kann, würde ich beide Füsse und die gesamte Statik inkl. der angrenzenden Gelenke untersuchen. Oft finde ich dabei Blockierungen in den Fussgelenken, und der hat einige Gelenke. Und gereizte und überspannte Muskulatur.
Du kannst Dich auch mal auf Gewohnheiten hin beobachten.
Gräbst Du Deine Schuhe mit den Zehen auf? Wie stehen Deine Füße wenn Du sitzt? Alles Hinweise auf die Muskelnüberlastungen und ihre Ursachen. Was für Schuhe trägst Du? Hohe? Hinten zu oder offen?
Hältst Du die Füße schön warm? Warme Muskeln leiden nicht so schnell?
IMHO ist es ein Versuch des Körpers an dem Punkt zu starke Belastung abzufangen und da muss man herausbekommen, wie die zu starke Belastung dort hin kommt.
Wadendehnungen sind da nur ein Bestandteil in der Behandlung. Ein wichtiger, aber so richtig ausreichen können sie nicht.
Meist hilft eine Kombi aus: Direkt am schmerzhaften Punkt behandeln, alle Blockierungen und Verspannungen an Fuß und Wade behandeln und dehnen und schauen, ob ein Beckenschiefstand vorliegt und warum, Schuhwerk überdenken und das Gangbild anschauen und korrigieren.
Bei mir gingen die Schmerzen weg, als ich meine Birkenstockschuhe tatsächlich auf der Arbeit konsequent zugemacht habe und zusätzlich mit einem Tennisball den Fuss ausmassiert habe, zusammen mit der Wadendehnung.
Gruss
Kathy