Ralf, Du schreibst wirklich Unfug. -
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ralf, Du schreibst wirklich Unfug. -
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
da wir gerade auf der Suche nach einem Eigenheim sind, würde
uns mal interessieren, was denn die Vor- und Nachteile einer
Fertigbauweise sind.Kennt sich jemand damit aus?
Grüßle, Ute
Hallo Ute,
hier wird immerwieder auf die kürzere Bauzeit hingewiesen -
was im Grunde Blödsinn ist. Im Fernsehen stelen die son Teil
immer an einem Tag. jaja…
Der Bauablauf ist identisch. Es gibt eine kürzere Arbeitszeit auf der Baustelle.
Die Bau-Planung eines Fertighauses dauert genausolang wie bei
Massiv.
Stimmt auffallend.
auch die Genehmigungsphase ist gleich, in manchen
Gemeinden sogar länger, da bestimmte Bauvorschriften
(Brandschutz bei Holzhäusern) ggf. einer intensiveren Prüfung
bedürfen.
Stimmt so nicht. Es gibt keine erhöhten Brandschutzbestimmungen.
dann kommt die Wartezeit der Fertigung (hier wird
bei Massiv schon gemauert),
Der Maurer mauert, der Fertigbauer fertig. Der eine Arbeit an der frischen Luft, der Andere in der Halle.
es empfiehlt sich unter keinen
Umständen!! die Vorfertigung in Auftrag zu geben, wenn die
Bauunterlagen noch nicht da sind,
Es darf ohne Bauunterlagen weder gemauert noch gefertigt werden.
da Änderungen bei FH nurnoch
sehrshersehrschwer einzuarbeiten sind und dann extrem viel
Geld kosten
Außenwände zu versetzen ist bei Massivbau auch sehr teuer, wegen der Platte.
- bei Massiv wird die Wand eben versetzt,
Innenwände sind im Trockenbau schneller und preiswerter zu versetzen.
Dach etc sind kein Unterschied…der Innenausbau ist bei FH exakt
genauso lang wie bei Massiv, denn die Trocknungszeiten
(Estrich etc) sind auch dort einzuhalten.
Stimmt so nicht, wenn eine Trockenbauwand mit der Beplankung fertig ist. Eine Massivwand muss noch geputzt werden.
Die Wärmedämmung ist
idR besser (dies ist richtig) ABER: in einem durchs. EFH
befinden sich rd. 3 Tonnen Wasser (3 m³), diese müssen NACH
dem Bezug nach draussen, können sie aber nicht wg. des
„Plastiks“ um den Baukörper, also bleibt die Feuchte drinnen
und es entsteht Schimmel (jaja Lüften…hhmmmh), dieser zieht
in die Holzständer…
In die Holzständer kann erst mal gar nichts ziehen, wenn die ja durch die Dampfsperre (Plastikhülle) abeschirmt sind. Der einzige Feuchtigkeitseintrag in Holzständerhaus erfolgt durch den Estrich und kann ich Dir ausrechnen Ralf, wie lange es dauert bis diese Feuchtigkeit weg ist.
PS
Du hast wenig Ahnung vom Bauen. 
Hallo!
Das alles ist grober Unfug. Die Holzrahmenbauweise kann das
alles leisten, wie ein Massivbau. Warum verstehst Du den
Unterschied zwischen Holzrahmenbau und monolithischer Bauweise
nicht.
Weil wir über verschiedene Themen reden. Ich sprach von Fertigbau, Du schreibst von Holzrahmenbau. Fertigbauweise kann Holzrahmenbau sein, muß aber nicht.
Da die Uwerte massiver
Baustoffe höher sind, als die U-werte von Dämmung hat eine
Holzrahmenwand, die mit Dämmung ausgefacht ist, bei gleicher
Wandstärke immer einen besseren U-wert als eine monolithische
Wand.
Dem widersprach ich an keiner Stelle. Ich warnte aber gleich am Anfang meines Postings vor dem Mißverständnis, daß ein Fertigbau in mit Isomaterial versehener Holzrahmenbauweise grundsätzlich bessere Wärmedämmung als ein Stein-auf-Stein gemauertes Haus hat. Die Wanddicken beider Bauweisen unterscheiden sich nämlich erheblich.
Letztlich reduziert sich alles auf die Frage, ob man ein Haus
individuell planen will/muß oder ob die Wünsche mit einem
bestehenden Konzept mit industrieller Vorfertigung zu erfüllen
sind.Immer wieder der Hinweis Wolfgang. Fertigteil ist die Bauweise
und die hat mit individueller Planung nichts zu tun. Jedes
Zimmererunternehmen kann Dir einen individuell geplantes Haus
in Holzrahmenbauweise erstellen.
Wir reden wieder von verschiedenen Dingen. Natürlich kann ein Zimmermann ein individuell geplantes Haus in Holzrahmenbauweise herstellen. Jetzt muß man definieren, was unter einem Fertighaus zu verstehen ist. Versteht man darunter ein Gebäude, dessen wesentliche Konstruktionsteile außerhalb der Baustelle hergestellt werden, kann auch das vollständig individuell entworfene Haus - 16-eckig auf einem Stiel stehend - ein Fertighaus sein. Anders sieht die Sache aus, wenn man unter Fertighaus ein System in einem vorgegebenen Raster versteht, das bei einzelnen oder allen Konstruktionselementen statt handwerklicher Einzelfertigung die industrielle Serienfertigung ermöglicht. Ob man dabei über Beton, Stahl oder Holzrahmen redet, ist völlig egal. Typische Vertreter von Fertighäusern im Sinne industrieller Serienfertigung sind Beton-Plattenbauten und Industriehallen. Die Vorzüge industrieller Herstellung werden ebenso bei EFH genutzt. Daß es sich dabei oft um Konstruktionen aus Holz handelt, ist erstmal nebensächlich. Es ist Serienfertigung. Dabei hat man u. a. den Vorzug, einen Prototypen wirklich ausreifen lassen zu können. Zudem tauchen bei jedem einzelnen Gebäude nur noch geringe Kosten für kleine Änderungen der ansonsten ausgereiften Konstruktion auf. Dagegen tauchen bei einem individuell geplanten Haus leicht Architektenkosten in fünfstelliger Größenordnung auf.
Wenn ein Zimmermann die Elemente eines individuell geplanten Hauses in seiner Werkstatt zuschneidet und montiert, dann ist das Holzrahmenbauweise, aber kein Fertighaus. Nur für dieses eine Haus mußte jedes Detail erdacht, geplant, gezeichnet werden. Da läuft nichts mit industrieller Herstellung, nichts mit Prototyp, den man ausreifen lassen kann und der mit kleinen Änderungen immer nur reproduziert wird. Neben dem Kostenvorteil ist der Nutzen für den Kunden, daß er nicht alle Kinderkrankheiten und Macken ausbaden muß, weil er ein erprobtes Produkt erhält. Dabei ist es völlig wurscht, ob die erprobten, ausgereiften und in Serie produzierten Konstruktionsteile aus Kuhdung mit Seegras oder Beton bestehen.
Man redet zwangsläufig aneinander vorbei, wenn einer unter Fertighaus das in Serie nach einem Baumuster reproduzierte Produkt aus beliebigem Material versteht und der andere jedes vom Zimmermann in seiner Werkstatt aus Holz gefügte Unikat in individueller Konstruktion zum Fertighaus erklärt, weil dabei Holzrahmen gebaut werden. Ich halte es für unzulässig, Holzrahmenbauweise und Fertighaus gleichzusetzen, ungeachtet der Tatsache, daß viele Fertighäuser in Holzrahmenbauweise gebaut werden. Vielleicht ist es treffender, statt von Fertighäusern von Typenhäusern zu sprechen. Wenn man Holzrahmenbauweise meint, sollte man nicht von Fertighaus reden, denn die Holzrahmenbauweise steht wie die meisten anderen Bauweisen sowohl dem individuell geplanten Unikat wie auch dem Serienprodukt offen.
Gruß
Wolfgang
Auf www.immobilien.net findest Du allerlei interessante Informationen zum Thema Fertighaus.
Schönes Bauen noch!
Wolfgang