Hallo,
da wir gerade auf der Suche nach einem Eigenheim sind, würde uns mal interessieren, was denn die Vor- und Nachteile einer Fertigbauweise sind.
Kennt sich jemand damit aus?
Grüßle, Ute
Hallo,
da wir gerade auf der Suche nach einem Eigenheim sind, würde uns mal interessieren, was denn die Vor- und Nachteile einer Fertigbauweise sind.
Kennt sich jemand damit aus?
Grüßle, Ute
Moien
da wir gerade auf der Suche nach einem Eigenheim sind, würde
uns mal interessieren, was denn die Vor- und Nachteile einer
Fertigbauweise sind.
Vorteile:
Nachteile:
Wenn man ein richtig gut durchdachtes und exakt gearbeitets Fertigbauhaus unterm Strich mit einem ordentlichen Massivbau vergleicht ist der Preisunterschied eher klein. Nun gibt’s aber jede Menge Billiganbieter die dir Fertigbau der übelsten Sorte hinstellen. Die schaffen dann auch einen grossen Preisvorsprung zum Massivbau. Aber die Folgekosten (z.B. für den Neubau wenn das Ding nach 10-15 Jahren auseinander fällt) sind enorm.
Wenn dir eine Firma kein von ihr gebautes, 25 Jahre altes Fertighaus zeigen kann: lass es, geh zu einem anderen.
(Das gleiche gilt für Massivbau. Allerdings entwickeln sich beim Massivbau kleine Unachtsamkeiten nicht so schnell zur grossen Katastrophe.)
cu
Hallo Ute,
es gibt auch Massivbau in Fertigbauweise, eigentlich gute Alternative.
Die hier kenne ich und die finde ich gut:
Gruß,
Maja
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Fertigbauweise ist nur ein Begriff für den Montagebau. Es werden vorgefertigte Wand-, Dach- oder Deckentafeln verwendet. Daher auch Tafelbauweise oder Blockbauweise.
Fertigbauweise sagt nichts über die Qulität aus. Umgangssprachlich wird der Fertigbau mit der Holzrahmenbauweise gleichgesetzt und mit einem monolithischen Bau (Massivbauweise) verglichen.
Vorteile der Holzrahmenbauweise gegenüber der monolithischen Bauweise :
Vorteile der monolithischen Bauweise gegenüber der Holzrahmenbauweise:
Die Lebensdauer beider Konstruktionen ist identisch.
Gerade unter dem Aspekt der Energieeinsparung ist die Holzrahmenkonstruktion der Massivbauweise überlegen.
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Hallo,
monolithischen Bauweise
Holzrahmenbauweise
Die Lebensdauer beider Konstruktionen ist identisch.
Seit wann wurden eigentlich Fertighäuser (Holzrahmenbauweise) gebaut?
Interessierte Grüße,
Tinchen
Hallo Ute, ganz grob:
Fertighaus
Vorteile: absolut gute Wärmedämmung, kurze Bauzeit, durch Vorfertigung im Werk meist gleichbleibende, überwachte Qualität.
Nachteile: Nachträgliche Änderungen, (Anbauten, weiteres oder grösseres Fenster einbauen etc.) sind nicht oder nur schwer möglich.
gemauertes Haus
Vorteile: An/Um/ausbauten Änderungen sind problemlos jederzeit möglich, etwas bessere Wertstabilität als ein Ferighaus,
Nachteile: längere Bauzeit/Trocknungsphase, schlechtere Wärmedämmung
Gruß
Die Holzrahmenbauweise ist eine uralte Technik. Sogar die Inkas haben Ihre Lagerräume in der Holzrahmenbauweise errichtet. Fertigteilhäuser (industriell vorgefertigte Wandtafeln) sind ein Produkt des frühen 20. Jahrhunderts und zwar als der industrielle Holzbau nach dem Krieg begann.
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Hallo Ute,
hier wird immerwieder auf die kürzere Bauzeit hingewiesen - was im Grunde Blödsinn ist. Im Fernsehen stelen die son Teil immer an einem Tag. jaja…
Die Bau-Planung eines Fertighauses dauert genausolang wie bei Massiv. auch die Genehmigungsphase ist gleich, in manchen Gemeinden sogar länger, da bestimmte Bauvorschriften (Brandschutz bei Holzhäusern) ggf. einer intensiveren Prüfung bedürfen. dann kommt die Wartezeit der Fertigung (hier wird bei Massiv schon gemauert), es empfiehlt sich unter keinen Umständen!! die Vorfertigung in Auftrag zu geben, wenn die Bauunterlagen noch nicht da sind, da Änderungen bei FH nurnoch sehrshersehrschwer einzuarbeiten sind und dann extrem viel Geld kosten - bei Massiv wird die Wand eben versetzt, Dach etc sind kein Unterschied…der Innenausbau ist bei FH exakt genauso lang wie bei Massiv, denn die Trocknungszeiten (Estrich etc) sind auch dort einzuhalten. Die Wärmedämmung ist idR besser (dies ist richtig) ABER: in einem durchs. EFH befinden sich rd. 3 Tonnen Wasser (3 m³), diese müssen NACH dem Bezug nach draussen, können sie aber nicht wg. des „Plastiks“ um den Baukörper, also bleibt die Feuchte drinnen und es entsteht Schimmel (jaja Lüften…hhmmmh), dieser zieht in die Holzständer…
also! Massiv, ohne Umschweife!
LG
Ralf
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achso, nochwas!
versuch mal bei nem Fertighaus nen „Nagel“ (jaja Hohlwandregipsdübel…jaja…) in die Wand zu kriegen - ich mein DA, wo DU willst
vergiss es.
der Nagel kommt dahin, wo die Hausbaufirma glaubte!!, dass du wahrscheinlich nenn Nagel hinhaben wollen würdest…stell dir vor, du willst ne Küche kaufen und der Küchenbauer sagt dir " geht nicht, die kriegen wir nicht an DIE Wand…" oder man präsentiert dir VORHER schonmal die Aufpreisliste…
DAS erzählt dir kein FH-Verkäufer…
vergiss nicht - Fertighäuser werden VERKAUFT, Massivhäuser werden GEBAUT
LG Ralf
Hallo,
sag mal, was ist dir denn über die Leber gelaufen?
Könnte es sein, dass Du von der Materie nur vom Hörensagen etwas verstehst? Ich bin selbst in einem Fertighaus aufgewachsen und kenne jede Menge Familien die mit guten Fertighäusern sehr glücklich und über viele Jahre hinweg zufrieden sind. Das Haus meiner Eltern (Huf)steht inzwischen 30 Jahre und außer den üblichen Renovierungsarbeiten wie dem Streichen des Holzes (was man bei Sichtholz im Massivbau ganz genau so hätte) gibt es da keinerlei Ermüdungserscheinungen oder Altersschäden. Erst recht nichts, was man als typisch für ein Fertighaus ansehen müsste.
Natürlich kenne ich auch die Billigheimer der Branche, deren Hütten man als fabrikneuen Schrott bezeichnen muss. Aber diese Sorte von Anbietern gibt es als Bauträger die heute auf- und morgen wieder zumachen im Massivhausbereich ganz genau so, nur in viel größerer Zahl.
Ich hätte selbst jetzt auch ein Fertighaus gebaut, wenn ich nicht ein altes Objekt übernommen hätte, an dem ein individueller Anbau zu erstellen gewesen wäre, was mit Fertighaus Rastermaßen nicht möglich gewesen wäre. Ich habe mir aber gerade vor wenigen Wochen die neue Fertighauswelt hier im Ort angesehen und war von der Qualität der aktuellen Haustypen sehr angetan.
versuch mal bei nem Fertighaus nen „Nagel“ (jaja
Hohlwandregipsdübel…jaja…) in die Wand zu kriegen - ich
mein DA, wo DU willstvergiss es.
der Nagel kommt dahin, wo die Hausbaufirma glaubte!!, dass du
wahrscheinlich nenn Nagel hinhaben wollen würdest…
Quatsch mit Sauce. Wenn Du wirklich das bist, was Du in deiner ViKa so angibst, dann solltest Du wissen, was eine Platte Rigips hält und wie man darin etwas fachgerecht und vollkommen problemlos befestigt. Ich selbst habe z.B. auf einfache Wände durchaus auch trägerlose Regalsysteme gesetzt, die bombenfest halten.
stell dir vor, du willst ne Küche kaufen und der Küchenbauer sagt :dir "
geht nicht, die kriegen wir nicht an DIE Wand…" oder man
präsentiert dir VORHER schonmal die Aufpreisliste…
Ich glaube einfach nicht, was Du hier für einen Unsinn (wider besseres Wissen?) verbreitest. In einem anständigen Fertighaus werden die Küchen- und Badwände als so genannte Installationswände aufgrund der zu erwartenden Last schwerer Oberschränke ohnehin schon massiver ausgeführt. Außenwände sind auch entsprechend ausgestattet und wenn es absehbar ist, dann kann ich auch jede andere Wand als Installationswand ausführen lassen. Selbst an den normalen Wänden kann man aber einen Oberschrank vollkommen problemlos aufhängen.
DAS erzählt dir kein FH-Verkäufer…
Komisch, wo habe ich dann wohl diese Weisheit her?
vergiss nicht - Fertighäuser werden VERKAUFT, Massivhäuser
werden GEBAUT
Das ist doch billigste Polemik von jemandem der offenbar irgendwelche Rechnungen offen hat.
Kopfschüttelnder Gruß vom Wiz
Hallo,
ABER: in einem durchs. EFH
befinden sich rd. 3 Tonnen Wasser (3 m³), diese müssen NACH
dem Bezug nach draussen, können sie aber nicht wg. des
„Plastiks“ um den Baukörper, also bleibt die Feuchte drinnen
und es entsteht Schimmel (jaja Lüften…hhmmmh), dieser zieht
in die Holzständer…
Aber sicher doch, deshalb ist ja auch jedes Fertighaus eine Schimmelhöhle und wird nach spätestens sechs Wochen wieder abgerissen.
Mal im Ernst, glaubst Du den Blödsinn den Du hier verzapfst eigentlich selber?
BTW: Was die Baufeuchtigkeit angeht, so sind deine Durchschnittswerte doch sicher an konventionell gebauten Häusern orientiert. Bei denen wird tatsächlich sehr viel Wasser eingetragen, weil die Wände über die ganze Bauzeit dem Wetter ausgesetzt sind und dann natürlich noch der Mörtel und der Putz dazu kommt (bei jeder einzelnen noch so dünnen Innenwand). Das fällt beim Fertighaus schon mal alles weg. Da wird die Hütte an einem Tag dicht gemacht und außer dem Estrich und etwas Fliesenkleber wird keinerlei Feuchtigkeit eingetragen.
Ich habe über 20 Jahre sehr zufrieden in einem wunderschönen Fertighaus gelebt und wohne jetzt seit vier Jahren im eigenen massiv gebauten Haus. Grundsätzliche Vor- oder Nachteile sehe ich nicht. Kleinere Dinge dürften sich die Waage halten. Aber gerade den Zeitraum, bis ein angenehmes Klima ohne Schimmelgefahr herrschte, habe ich beim Massivbau ganz deutlich erlebt.
Gruß vom Wiz
Hörensagen oder Wissen?
Hi Ralf,
versuch mal bei nem Fertighaus nen „Nagel“ (jaja Hohlwandregipsdübel…jaja…) in die Wand zu kriegen - ich mein DA, wo DU willst
Naja, wenn ich mir da minderwertig in Nachbarschaftshilfe verputzte Innenwände so ansehe. Anschließend der Versuch eines handwerklich ungeschickten Hausherrn, einen Nagel oder sogar ein Bohrloch für einen Dübel zu platzieren… Die Wand sieht danach aus, wie manch verlassenes Haus an der kroatischen Ostgrenze nach dem Krieg. Und der Nagel mag im sandigen Putz immer noch nicht recht halten. Da lob ich mir Rigipsplatten hoher Qualität mind. 2cm stark. Da kannst Du einen Ochsen vor dem Braten aufhängen.
vergiss es.
der Nagel kommt dahin, wo die Hausbaufirma glaubte!!, dass du
wahrscheinlich nenn Nagel hinhaben wollen würdest…
Das weißt Du aber nur vom Hörensagen, oder?
stell dir vor, du willst ne Küche kaufen und der Küchenbauer sagt dir „geht nicht, die kriegen wir nicht an DIE Wand…“ oder man präsentiert dir VORHER schonmal die Aufpreisliste…
Ok, stell ich mir gerade vor. Ich würde den Küchenbauer wechseln. Wenn er mit Befestigungsmaterial schon nicht umgehen kann, wird er mir die Türen und Schubläden wohl auch mit Seilen an der Küche befestigen.
Kurzum: Es geht, wie bei so vielen Dingen, auch beim Häuslebau um Qualität. Wenn Du einen Massivhausbauer mit dem Pleitegeier im Firmenlogo erwischt, ist auch Schluß mit lustig. Ebenso hast Du Pech, wenn der von Dir gewählte Fertighausbauer nur Pappmaché als Baumaterial kennt.
Gruß
Bonsai
Wenn Du wirklich das bist, was Du in deiner
ViKa so angibst
ich hab wenigstens eine, die zumindest einen Hinweis auf meinen berufl. Hintergrund hinterlässt - während du aus dem unerschöpflichen Wissens-Reichtum von zwei bewohnten Häusern schöpfst - DAS macht dich zu nem echten Experten…
vergleich mal n FH mit nem Massiv bei gleichem!!! Preis…
mein Haus (massiv) hätte in der exakten FH-Kopie rd. 120 t€ mehr gekostet…
Hallo erstmal!
ich hab wenigstens eine, die zumindest einen Hinweis auf
meinen berufl. Hintergrund hinterlässt
Man ist hier nicht dazu verpflichtet, und es hat gute Gründe, warum ich meine ViKa schnell wieder geleert habe und eine unverfängliche Mail-Adresse aus Studentenzeiten nutze. Anwälte werden hier sonst leider gezwungen täglich zigfach PMs zu beantworten, in denen sie um Verständnis bitten müssen, dass sie 1. das Standesrecht zu beachten haben und 2. nicht die Heilsarmee sind.
unerschöpflichen Wissens-Reichtum von zwei bewohnten Häusern
schöpfst - DAS macht dich zu nem echten Experten…
Im Gegensatz zu dir kann ich aber die genannten Punkte alle konkret mit Leben füllen und deine einfach so dahin gerotzten Vorurteile klar wiederlegen. Ganz abgesehen davon: Schrieb ich nicht, dass ich jede Menge Leute kenne, die mit ihren Fertighäusern (oft schon mehr als 30 Jahre) sehr zufrieden sind. Komisch, wo das doch deiner fundierten Meinung nach alles Bruchbuden und Schimmelhöhlen sein müssten. So ganz nebenbei mache ich übrigens recht viel Immobilien- und Erbrecht und habe häufig mit der Verwertung von Immobilien zu tun. Da sieht man so Einiges.
vergleich mal n FH mit nem Massiv bei gleichem!!! Preis…
mein Haus (massiv) hätte in der exakten FH-Kopie rd. 120 t€
mehr gekostet…
Also alleine schon dein Ansatz „exakte Kopie“ lässt mich schon wieder an deinen Kompetenzen zweifeln. Massivhaus und Fertighaus sind zwei vollkommen andere Konzepte und wer ein Massivhaus 1:1 als Fertighaus umgesetzt haben will, der hat dies offenbar einfach nicht begriffen. Und deine Wertangabe ist ja auch mal wieder wunderbar hinterlegt. Fakt ist: Keiner der glücklichen (Fertig-)hausbesitzer die ich kenne, hat seine eigene Notenpresse im Keller und keiner hat ein Fertighaus gebaut, weil er unbedingt ein Fertighaus haben wollte und dafür entweder das Geld oder die Qualität vollkommen beiseite gelassen hat. Jeder hat für sich persönlich in seiner Situation die Vor- und Nachteile beider Konzepte abgewogen und ist zu einem bestimmten Ergebnis gekommen. Beide Konzepte sind grundsätzlich gleichwertig, aber eben nicht gleichartig.
Gruß vom Wiz
Halbwissen
Hallo Ralf,
ohne Dich persönlich anzugreifen lass Dir trotzdem gesagt sein, daß Du hier Halbwissen verbreitest:
Definitiv falsch ist, dass Fertighäuser nicht trocken werden.
Warum nennt man das wohl „Trockenbauweise“? - Ein Fertighaus muss im gegensatz zu einem Massivbau nicht austrocknen.
Stichwort „Nagel in der Wand“
In der Regel sind die Innenwände mit Spanplatten beplankt. Dort kann man an jeder beliebigen Stelle der Wand eine Schraube anbringen. Je nachdem welche Art der der Fertighaushersteller verwendet kann man daran ca. 300 kg befestigen (Das garantiert z.B. die Firma Finger - Ferighaus aus dem Raum Korbach.
Aufbau einer Küche im Fertighaus ist heute total unproblematisch.
Bevor Du solche falschen „Expertentipps“ hier absetzt informiere Dich doch vorher.
Gruß elmore (Massivhausbesitzer)
Hallo Roger!
Vorteile der Holzrahmenbauweise gegenüber der monolithischen
Bauweise :
- sehr viele bessere Dämmeigenschaften der Wand bei gleicher
Dicke
Diese Aussage könnte zur irrigen Annahme führen, daß ein Haus aus vorgefertigten Holzrahmenelementen per se besser gedämmt ist als ein Haus in herkömmlicher Stein-auf-Stein-Bauweise. Tatsächlich erzielt die Holzrahmenbauweise trotz geringerer Dicke der Außenwände gleiche Dämmwerte wie ein konventionell gebautes Haus.
Vorteile der monolithischen Bauweise gegenüber der
Holzrahmenbauweise:
- besserer Schallschutz
- Ausführungsqualität nicht so entscheidend
Ob industriell vorgefertigtes Fertighaus oder konventionelle Bauweise - in jedem Fall sind Planungsfehler und Baupfusch möglich und es können schwer oder gar nicht behebbare Fehler gemacht werden, z. B. mangelhafte Baugrunduntersuchung oder mangelhafte Abdichtung von Fundament und Keller. In der Praxis sollten qualitätssichernde Maßnahmen bei industriell vorgefertigten Elementen selbstverständlich sein, während an laufender Bauaufsicht und überhaupt an Architektenleistungen bei konventioneller Bauweise oft gespart wird. Bei einem individuell geplanten Haus, dessen Ausführung vom Architekten laufend überwacht wird, ist Baupfusch weitgehend ausgeschlossen. Es sei denn, der Architekt ist eine unfähige Pfeife.
Aus meiner Sicht geht es weniger um Vor- und Nachteile bestimmter Bauweisen. Vielmehr sind individueller Ausführung bei industrieller Vorfertigung naturgemäß Grenzen gesetzt. Will man ein bestehendes historisches Gebäude erweitern, wird solches Vorhaben nicht mit vorgefertigten Haustypen möglich sein. Will man ein Gebäude an eine bestimmte Grundstücks- oder Umgebungsgestaltung anpassen, etwa an ein Grundstück mit extremer Hanglage (auf einer Seite 3geschossig und gegenüber berührt das Dach den steilen Hang), ist das auch eher kein Fall für vorgefertigte Haustypen. Oft reicht schon eine aus dem üblichen Rahmen fallende Nutzung, z. B. ein gewerblich genutzter Teil und der Rest zum Wohnen, um mit Fertighäusern nicht mehr klar zu kommen. Oder ganz einfach der Wunsch nach irgend einer ungewöhnlichen Hausgestaltung. Wer eine U-Form mit Innenhof und Pferdestall gegenüber dem Küchenfenster haben will, wird kein Fertighaus nehmen können. Wer den Fußboden im Obergeschoß mit 2.000 kg/m² belasten will, wird ebenfalls kein Fertighaus finden.
Gerade unter dem Aspekt der Energieeinsparung ist die
Holzrahmenkonstruktion der Massivbauweise überlegen.
Solche Aussage ist nicht begründbar. Es stehen sich nicht nur Holzrahmenbauweise und Massivbau gegenüber, sondern beliebige Mischformen und darüber hinaus noch viel mehr: Man kann aus Beton bauen. Oder aus Stahl. Oder man verwendet sowohl Holzrahmen, als auch Stein auf Stein gemauerte Elemente, als auch Beton und Stahl - alles an einem einzigen Gebäude. Dabei ist - geeignete Konstruktion und Abwesenheit von Baupfusch vorausgesetzt - jede Bauweise geeignet, Vorgaben der Energieeinsparverordnung einzuhalten und zu übertreffen. Im übrigen reicht es nicht, allein Wärmeübergangswiderstände zu betrachten. Wärmespeicherung, Schallschutz, Ausrichtung des Gebäudes, Anordnung, Lage und Größe der Fenster u. v. m. sind gleichzeitig zu berücksichtigen.
Letztlich reduziert sich alles auf die Frage, ob man ein Haus individuell planen will/muß oder ob die Wünsche mit einem bestehenden Konzept mit industrieller Vorfertigung zu erfüllen sind.
Gruß
Wolfgang
Definitiv falsch ist, dass Fertighäuser nicht trocken werden.
Warum nennt man das wohl „Trockenbauweise“? -
Estrich?
weil Fußbodenheizung mit Spanplatten? wohl eher nicht…
Also alleine schon dein Ansatz „exakte Kopie“ lässt mich schon
wieder an deinen Kompetenzen zweifeln.
Grundriss…DEr ist exakt kopiert…was denn sonst?
Und deine Wertangabe
ist ja auch mal wieder wunderbar hinterlegt.
wenn du es wirklich SOO genau brauchst, bitte
Okal FH „Prestige“ Preis 2000 420 TDM (für rd. 130 m² Wfl.)
Schuckardt Massivhaus gleicher Grundriss m² Ausstattung 295 TDM
Keiner
der glücklichen (Fertig-)hausbesitzer die ich kenne, hat seine
eigene Notenpresse im Keller und keiner hat ein Fertighaus
gebaut, weil er unbedingt ein Fertighaus haben wollte und
dafür entweder das Geld oder die Qualität vollkommen beiseite
gelassen hat.
ich habe in den vergangenen rd. 10 Jahren sowohl FH als auch MH vertrieben - und bei gleicher Qualität!! - sind FH idR rd. 15 - 20 % teurer, der Verkäufer macht das dann wieder wett durch „erhebliche Einsparungen bei den Zinsen und der Miete wg. früherem Einzug“ - Blödsinn, denn bei beiden Häusern dauert es von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe rd. 4 Monate…
Beide Konzepte sind
grundsätzlich gleichwertig, aber eben nicht gleichartig.
DAS ist aus Sicht eines Immobilienmenschen (auch Makler) aber nicht ganz richtig - ein (jetzt) 30 Jahre altes FH ist heute nur noch ein Bruchteil dessen wert, was ein (jetzt) 30 jähriges MH wert ist…und DA gibt es gewaltige Qualitätsunterschiede
und ob dies IN 30 Jahren mal anders sein wird weiss nur der Wind…
LG
Ralf
Wissen
Hi Ralf,
Hi Bonsai,
versuch mal bei nem Fertighaus nen „Nagel“ (jaja Hohlwandregipsdübel…jaja…) in die Wand zu kriegen - ich mein DA, wo DU willst
Naja, wenn ich mir da minderwertig in Nachbarschaftshilfe
verputzte Innenwände so ansehe. Anschließend der Versuch eines
handwerklich ungeschickten Hausherrn, einen Nagel oder sogar
ein Bohrloch für einen Dübel zu platzieren… Die Wand sieht
danach aus, wie manch verlassenes Haus an der kroatischen
Ostgrenze nach dem Krieg. Und der Nagel mag im sandigen Putz
immer noch nicht recht halten.
gutes Argument - aber ich geh (und ging) in meiner Betrachtung von „schlüsselfertig“ (durch die Fa.) aus…
Da lob ich mir Rigipsplatten
hoher Qualität mind. 2cm stark. Da kannst Du einen Ochsen vor
dem Braten aufhängen.
DIE verwenden aber die wenigsten FHs
Es geht, wie bei so vielen Dingen, auch beim Häuslebau
um Qualität.
ohne jeden Zweifel richtig
Wenn Du einen Massivhausbauer mit dem Pleitegeier
im Firmenlogo erwischt, ist auch Schluß mit lustig. Ebenso
hast Du Pech, wenn der von Dir gewählte Fertighausbauer nur
Pappmaché als Baumaterial kennt.
auch wahr!
ich habe weiter unten beschrieben, dass ich rd. 10 Jahre sowohl FH als auch MH vertrieben hab - es GIBT Unterschiede in der Qualität.
bei gleichem Preis! pro m² erhälst du idR (hier in Umland Berlins) ein qualitativ hochwertigeres MH als FH, umgekehrt heisst dies, bei gleicher Qaulität in ein FH rd. 15 % teurer (hab ich auch weiter untene belegt)
LG und viel Spaß beim Spiel gleich
Ralf
Hallo Roger!
Vorteile der Holzrahmenbauweise gegenüber der monolithischen
Bauweise :
- sehr viele bessere Dämmeigenschaften der Wand bei gleicher
DickeDiese Aussage könnte zur irrigen Annahme führen, daß ein Haus
aus vorgefertigten Holzrahmenelementen per se besser gedämmt
ist als ein Haus in herkömmlicher Stein-auf-Stein-Bauweise.
Tatsächlich erzielt die Holzrahmenbauweise trotz geringerer
Dicke der Außenwände gleiche Dämmwerte wie ein konventionell
gebautes Haus.
Wolfgang, bitte genau lesen. Bei gleicher Wandstärke ist der U-wert einer Holzrahmenkonstruktion IMMER besser als bei einer monolithischen Bauweise.
Vorteile der monolithischen Bauweise gegenüber der
Holzrahmenbauweise:
- besserer Schallschutz
- Ausführungsqualität nicht so entscheidend
Ob industriell vorgefertigtes Fertighaus oder konventionelle
Bauweise - in jedem Fall sind Planungsfehler und Baupfusch
möglich und es können schwer oder gar nicht behebbare Fehler
gemacht werden, z. B. mangelhafte Baugrunduntersuchung oder
mangelhafte Abdichtung von Fundament und Keller. In der Praxis
sollten qualitätssichernde Maßnahmen bei industriell
vorgefertigten Elementen selbstverständlich sein, während an
laufender Bauaufsicht und überhaupt an Architektenleistungen
bei konventioneller Bauweise oft gespart wird. Bei einem
individuell geplanten Haus, dessen Ausführung vom Architekten
laufend überwacht wird, ist Baupfusch weitgehend
ausgeschlossen. Es sei denn, der Architekt ist eine unfähige
Pfeife.
Ok, Wolfgang, gehen wir es an. Bei hochwärmedämmenden Außenhüllen, wie bei der Holzrahmenbauweise ist die Dampfsperre ein entscheidener
Qualitätsparameter. Dies entfällt bei der monolithischen Bauweise und deshalb kann hier laxer gemauert werden.
Aus meiner Sicht geht es weniger um Vor- und Nachteile
bestimmter Bauweisen. Vielmehr sind individueller Ausführung
bei industrieller Vorfertigung naturgemäß Grenzen gesetzt.
Will man ein bestehendes historisches Gebäude erweitern, wird
solches Vorhaben nicht mit vorgefertigten Haustypen möglich
sein. Will man ein Gebäude an eine bestimmte Grundstücks- oder
Umgebungsgestaltung anpassen, etwa an ein Grundstück mit
extremer Hanglage (auf einer Seite 3geschossig und gegenüber
berührt das Dach den steilen Hang), ist das auch eher kein
Fall für vorgefertigte Haustypen. Oft reicht schon eine aus
dem üblichen Rahmen fallende Nutzung, z. B. ein gewerblich
genutzter Teil und der Rest zum Wohnen, um mit Fertighäusern
nicht mehr klar zu kommen. Oder ganz einfach der Wunsch nach
irgend einer ungewöhnlichen Hausgestaltung. Wer eine U-Form
mit Innenhof und Pferdestall gegenüber dem Küchenfenster haben
will, wird kein Fertighaus nehmen können. Wer den Fußboden im
Obergeschoß mit 2.000 kg/m² belasten will, wird ebenfalls kein
Fertighaus finden.
Das alles ist grober Unfug. Die Holzrahmenbauweise kann das alles leisten, wie ein Massivbau. Warum verstehst Du den Unterschied zwischen Holzrahmenbau und monolithischer Bauweise nicht. Es gibt auch Betonfertigteile. (Fertigteilbauweise ist nur die Bauart und hat mit dem Baustoff wenig zu tun.)
Gerade unter dem Aspekt der Energieeinsparung ist die
Holzrahmenkonstruktion der Massivbauweise überlegen.Solche Aussage ist nicht begründbar. Es stehen sich nicht nur
Holzrahmenbauweise und Massivbau gegenüber, sondern beliebige
Mischformen und darüber hinaus noch viel mehr: Man kann aus
Beton bauen. Oder aus Stahl. Oder man verwendet sowohl
Holzrahmen, als auch Stein auf Stein gemauerte Elemente, als
auch Beton und Stahl - alles an einem einzigen Gebäude. Dabei
ist - geeignete Konstruktion und Abwesenheit von Baupfusch
vorausgesetzt - jede Bauweise geeignet, Vorgaben der
Energieeinsparverordnung einzuhalten und zu übertreffen. Im
übrigen reicht es nicht, allein Wärmeübergangswiderstände zu
betrachten. Wärmespeicherung, Schallschutz, Ausrichtung des
Gebäudes, Anordnung, Lage und Größe der Fenster u. v. m. sind
gleichzeitig zu berücksichtigen.
Auch wenn Du viel schreibst Wolfgang wird das nicht richtiger. Entscheidend für die Energieeinsparung sind die U-werte, die Wärmebrücken und die Luftdichtigkeit. Da die Uwerte massiver Baustoffe höher sind, als die U-werte von Dämmung hat eine Holzrahmenwand, die mit Dämmung ausgefacht ist, bei gleicher Wandstärke immer einen besseren U-wert als eine monolithische Wand.
Letztlich reduziert sich alles auf die Frage, ob man ein Haus
individuell planen will/muß oder ob die Wünsche mit einem
bestehenden Konzept mit industrieller Vorfertigung zu erfüllen
sind.
Immer wieder der Hinweis Wolfgang. Fertigteil ist die Bauweise und die hat mit individueller Planung nichts zu tun. Jedes Zimmererunternehmen kann Dir einen individuell geplantes Haus in Holzrahmenbauweise erstellen. Ob nun die Wandplatten auf der Baustelle erstellt werden oder in der Halle produziert und dann montiert werden, ist und bleibt wurscht.