Wenn man daran denkt sich ein Fertighaus zuzulegen- findet man ca. 500 Anbieter oder sogar mehr.
Sicherlich man kann sich einige Musterhäuser anschauen,aber dann ist man auch nicht viel schlauer
Daher meine Frage, an diejenigen, die z.B. schon ein FH haben.
1)Wie findet man denn richtigen Anbieter?
-
auf was sollte man achten?
-
was kostet ca. ein 150qm großes FH schlüsselfertig
-
zählt Lux Haus zu den besseren Anbietern?
-
kosten Veränderungen, wie gerade statt schräge Wand ,Fußbodenheizung
zusätzlich?
Hallo Pummelchen,
habe selber keines, habe mit Bauträger gebaut, war aber vom Preis her kaum Unterschied. Hatte mich aber vorher viel mit FH beschäftigt, weil ich nicht dachte dass ein Bauträger mir dieselbe Leistung (z. B. schnelle Bauzeit) bieten könnte, war aber dann nicht so
Daher meine Frage, an diejenigen, die z.B. schon ein FH haben.
1)Wie findet man denn richtigen Anbieter?
suchen, suchen, suchen, z. b. hier http://www.fertighaus.de/
- auf was sollte man achten?
Tja, da liegt der Hase im Pfeffer…
Habe mit Sachverständigem gebaut: http://www.bsb-ev.de/
hat uns ca 0,5 % der Bausumme gekostet und uns wahrscheinlich unschätzbar viel gespart,
es gibt auch den Verband privater Bauherren, den TÜV und weitere freie Sachverständige.
Wichtig: bereits den Vertrag VOR der Unterzeichnung dem Sachverständigem vorlegen
- was kostet ca. ein 150qm großes FH schlüsselfertig
150.000 bis 1.500.000 je nach Ausstattung…
- zählt Lux Haus zu den besseren Anbietern?
weiss nicht
- kosten Veränderungen, wie gerade statt schräge Wand
,Fußbodenheizung
zusätzlich?
Alles was anders ist, als im Standartpaket, kostet. Immer. Egal was der Verkäufer sagt.
grüsse
dragonkidd
Hallo,
der richtige Anbieter ist der, bei dem Preis-und Leistungsverhältnis stimmt. Deshalb sollte man auf den Wandaufbau besonderen Wert legen, die Architektenleistungen sollten z.B. im Preis enthalten sein, es sollte eine Fertigstellungsgarantie geben, die Zahlungsmodalitäten sollten seriös sein, d.h. keine großen Vorauszahlungen, ein evtl. angebotener Keller sollte preislich im Rahmen liegen.
Der Verkäufer sollte nicht nerven oder Druck machen.
Helfen kann auch eine Werksbesichtigung oder eine Referenzliste einiger schon gebauter Häuser, wobei wohl dies alles zufriedene Kunden sind, aber trotzdem immer gut sich mit diesen mal zu besprechen oder ein gebautes Haus zu sehen.
Preise sind so unterschiedlich wie jedes Haus selbst, ein 08/15 Haus gibt es mit Sicherheit schon für 80.000 € ab OK, wobei dann evtl.d as Dach nur zum Ausbau vorbereitet ist (hier gibt es auch sehr viele unterschiedliche Auslegungen).
Weiß jetzt nicht was du unter einer schrägen Wand verstehst?
Gehe mal davon aus im Dachgeschoß? Da hat man immer schräge Wände, schon allein bedingt dadurch, dass das Dachgeschoß ja kein normales Geschoß ist. Man kann natürlich mit Kniestock oder Drempel bauen und je steiler die Dachneigung desto gerader die Wände.
Dies wird auf jeden Fall mehr kosten und nicht zu wenig.
Ist aber auch abhängig davon, wie man bauen KANN (lt. Bebauungsplan).
Fußbodenheizung ist bei manchen Anbietern preisgleich, bei den meisten nicht und kostet auch entsprechend mehr (anderer Fußbodenaufbau).
Lux ist eigentlich kein schlechter Anbieter.
Gruß
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Danke für die Antworten
Irene:
wie bekomme ich aber heraus, welche Anbieter seriösen Wandaufbau gewährleisten- meinst du damit die Dämmung?
wir meinen z.B. die Zimmer im 1.Stock- hier wäre es schön, wenn man die Wände weiter hoch ziehen könnte- hängt natürlich vom erlaubten Dach ab- sonst hat man ja Probleme mit dem Möbel stellen
Hallo Pummelchen,
nein, ich meine nicht nur die Dämmung, sondern den gesamten Wandaufbau, Stärke der Außen-und Innenwände, Dämmung, Dampfsperre, Außenputz, Innenverkleidung der Wände (z.B.Spanplatte (minderwertig), Rigips oder Fermacell. Ob z.B. die Innenwände auch gedämmt sind, wie stark diese sind etc.
Zum Dachgeschoss:
normalerweise sind in Baugebieten Dachneigungen von …bis teilweise 45° erlaubt, Standarddächer der Fertighäuser liegen in der Regel bei 38° ohne Kniestock. Die Innenwand wird dann ca. 1 m unter die Dachschräge gesetzt und ab ca. 2 m von der Außenwand entfernt hast du eine Stehhöhe von 2,20 - 2,50 m.
Du kannst natürlich auch einen Kniestock (oder Drempel) auf die Außenwand setzen, hängt davon ab ob es im Baugebiet erlaubt ist und von deinem Geldbeutel wie hoch dieser sein soll. In den Außenwandbereichen im DG hast du immer Schrägen, denn es ist ja das Dachgeschoß und kein Vollgeschoß.
Vielleicht mailst du mir mal eine Auswahl der Firmen, mal sehen ob ich was zu sagen kann.
Gruß
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
danke Irene
nein, soweit mit den firmen sind wir noch nicht
wir sind erst auf der Suche nach dem grundstück, tendieren aber zum FH
nur ein Grudnstück wurde uns angeboten,aber dies ist kombiniert mit einem Lux Haus. Aber hier habe ich z.B. das Problem, wie gut ist Lux Haus
lt. Verkäufer: wäre Lux Haus top, super Wäremedämmung udn für 250.000e hätte man ein tolles Stadthaus mit ca. 150qm
Hallo
Pummelchen,
nun ja, 250.000 € sind immerhin fast ehemals 500.000 DM, das ist schon ein sehr stolzer Preis. Ist denn wenigstens der Keller mit drin oder die Fundamentplatte? Wie sieht es mit den Erd-Kanalarbeiten aus und euren Sonderwünschen?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Weiss ja nicht warum es ein Fertighaus sein muss.
Wenn es um die Bauzeit geht. Wir bauen auch gerade. Am 24.08.2006 wurde mit den Erdarbeiten begonnen, jetzt am 29.09.2006 ist Richtfest - also ca. 5 Wochen für den Rohbau (ist allerdings ein Bungalow ohne Keller). Und im Innenausbau dauert alles ähnlich lange. Preislich sind die FH auch nicht günstiger. Wir konnten die Räume gestalten wie wir wollten, da kann man bei FH i.d.R. nicht.
Fußbodenheizung kostet nach meine Erfahrungen immer extra, bei 250.000 EURO müsste das und noch viele andere Dinge allerdings im Preis enthalten sein.
Kniestockerhöhungen sollten für einen Betrag im unteren vierstelligen bereich zu haben sein.
Gruß
Marko
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Fertighaus , weil alle sagen, dies wäre zeitsparender für den Bauherrn als ein normales Haus.
Aber anscheinend ist dies nicht mehr so
Fertighaus , weil alle sagen, dies wäre zeitsparender für den
Bauherrn als ein normales Haus.
Aber anscheinend ist dies nicht mehr so
Wenn das der einzige Grund ist würde ich es mir echt noch einmal überlegen. Du sparst i.d.R. lediglich 1-2 Monate Bauzeit ein.
DIe eventuellen Mehrkosten aufgrund Miete und ggf. Bereitstellungszinsen sollten bei eurer Bausumme kaum ins Gewicht fallen.
Vielleicht wollt ihr ja später mal um- oder anbauen. Das ist bei FH nur schwer möglich.
Einzigen echten Vorteil sehe ich in der Wärmedämmung - dafür ist es hellhöriger. Die Wärmedämmung bekommst du beim Massivhaus auch hin - KfW-40 oder gleich ein Passivhaus.
Gruß
Marko
Wer ein Fertighaus kauft sollte wissen, dass er eine Standdardlösung kauft, die von einem Anbieter verkauft und gebaut wird. Gerade im Baubereich liegt das Problem darin, dass der Bauherr meist ein Laie ist und die Qualität nur Laienhaft beurteilen kann. Im Allgemeinen rate ich dazu, wenn es schon ein Fertighaus sein muß, wenigstens einen Berater oder Sachverständigen hinzu zu ziehen, um die Arbeit zu kontrollieren und vor allem auch die Rechnungs- und Zahlungsmodalitätten zu prüfen.
Günstiger ist ein Fertighaus nie. Billig bauen kann auch der Architekt, aber der tut sich das nicht an, weil er für den Schrott ewig haftet. Übrigens bieten auch Architekten Fertighäuser an. Wer kein Geld hat sollte nicht bauen. Wer aber ein solides Standardhaus für einen guten Preis bauen will, der ist meiner Ansicht nach mit einem Architektenentwurf und Bauantrag sowie der anschliessenden Errichtung mittels einer Baufirma am besten beraten und fährt auch am günstigsten. Ein 100qm Standardmassivhaus verklinkert kostet im Rohbau dann insgesamt zwischen 70000-90000€. Die Bauzeit ist nur bei Fertigteilhäusern relevant, aber sollte nicht ausschlaggebend für eine Kaufentscheidung sein. Die Doppelbelastung durch Miete wird da locker wieder drauf geschlagen. Abgesehen davon, dass das Haus ja nicht komplett im voraus bezahlt wird.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Anika,
wenn ich alles so lese, könnte man wirklich ein normales Haus bauen. Wir sind immer vom FH ausgegangen, um weniger Ärger zu haben. Einen Sachverständigen würden wir eh auf alle Fälle heranziehen.
wenn ich aber es richtig verstanden habe, ist auch die Bauzeit kaum länger und auch ein normales Haus kaum teuerer.
Aber hat man mit einem normalen Haus nicht trotzdem viel mehr Ärger bzgl. der Baubwicklung als mit einem FHß