Fertighaus / Hauskauf : Würde sich das lohnen ?

Hallo an alle. Ich und meine Frau überlegen seit der Geburt unseres Sohnes, ob wir nicht doch besser kommen, mit einem Eigenheim. Unser Sohn wird bald 2 Jahre und da liegt es nah, dass wir nicht jeden Monat eine hohe Summe Miete zahlen wollen, jedenfalls nicht auf Dauer! Nun stellt sich uns die Frage nach der Finanzierung, die denke ich das Wichtigste ist! Ich versuche mal ein paar wichtige Details offen zulegen.

Verdienst: 2100 Euro / Monat
Derzeitige Miete: 500 Euro kalt / 720 Euro warm
Eigenkapital: 10 000 Euro Bausparer ab Januar 2011
Grundstück: noch keines
Monatliche Kosten derzeit: 1800 Euro ( mit Warmmiete)
Eigenleistung: eigentlich keine, Ausbauhaus würde dennoch ein Thema sein
Wunsch: Einfamilienhaus mit 130-170qm auf dem Land

Nun hoffe ich, dass man mir hier ein paar wichtige Sachen mit auf den Weg gibt für die Themen, Finanzierung, Eigenleistung, Fertighaus etc. und. Ist es realistisch mit den oben genannten Zahlen an ein Hausbau-/ kauf zu denken?

Danke im Voraus

  1. Nettoeinkommen?
  2. Beamter / Angestellter?
  3. Wie lange bei dieser Firma?
  4. In welchem Bereich/Ort soll das Objekt liegen
  5. Wie sind die Grundstückspreise dort?
  6. Verdient die Frau auch Geld, wenn nicht jetzt, vielleicht in 1-2 Jahren.

Ansonsten kann man grob rechnen Kaufpreis x Zinssatz /(geteilt) 12 (Monate) = monatliche Belastung.

Mit den günstigen Zinssätzen wird seit jeher ein wenig getrickst, da die Schnäppchenangebote bei einer 60% Beleihung gerechnet sind. Du wirst 100% finanzieren, also mehr Zinsen zahlen (die Bank trägt ja auch ein höheres Risiko).

Zum Thema Eigenleistung - da sollte man schon genaueres wissen, um auch nur anstzweise die Kosten abzuschätzen. Was viele nich bedenken ist, dass für die Zeit des Ausbaus (kann schon 3-4 Monate dauern, je nach Umfang) sowohl die Miete läuft, als auch der Abtrag.

Von 10 % Nebenkosten für Notar/Grundsteuer/Makler pp muss ausgegangen werden.

Bei dem Gehalt halte ich es eher für unrealistisch.
–>Vorsicht vor übereifrigen freundlichen Vertretern, die ein Gespräch wollen !!!

Hmmmm, Du stellst Fragen . . . :wink:
Du erwischt mich gerade in Sydney/Australien.
Ich mache hier 6 Wochen (Haustausch-)Urlaub.

Zu der ganzen Finanzierungsproblematik kann ich Dir gar nichts sagen, geschweige raten.
Da suche besser einen Experten auf diesem Gebiet bzw. orientiere Dich bei Deiner (oder mehreren) Bank.
Generell würde ich aber jedem, speziell in jüngeren Jahren, den Bau/Erwerb eines Eigenheims raten.
Rechne mal, was Du in ca. 25 Jahren an Miete an Deinen Vermieter zahlst?
Und Du bist immer an einen Vermieter gebunden, wohnst immer „nur“ noch weiter in einer fremden Wohnung.
Zahlst Du aber einen Kredit an Deine Bank an, dann vergrößert sich von Jahr zu Jahr (symbolisch) das Eigentum an Deinem Haus.
Und nach 25 Jahren (Beispiel!) ist das Geld nicht weg, sondern Du bist Voll-Besitzer eines Hauses, in dem Du schon die ganzen Jahre genüsslich wohnst!!

Ob „Fertig-Haus“ oder „Stein-auf-Stein“ ist Geschmacksfrage. Hausbauer bieten da oft gute Alternativen mit (!) entsprechendem Grundstück an.
Also; fragen, suchen, umher fahren, abwägen, anschauen, . . .
Viel Erfolg wünsche ich Dir!
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Hallo

Vielen Dank für die Anfrage. Wir sind Experte auf der unabhängigen Bauherren Beratung. Wo ist denn bitte Ihr Wohnort?

Arbeitet ihre Frau? Kinder? etc=

Ich hätte noch einige Fragen dazu, bitte setzen Sie sich mit mir kurz in Verbindung:
Stefanie Herrnberger
07471-960120

Danke und liebe Grüsse
Stefanie Herrnberger

Bei dem Einkommen von 2100 Euro im Monat und nur 10.000 Euro Eigenkapital rate ich dringend vom Hauskauf ab. Das ist einfach nicht finanzierbar.
Ich rate Ihnen, sich eine ETW zu kaufen, die nicht größer ist, als Ihre jetztige Mietwohnung.
Gruß aus Hagen
Dipl.-Ing. Werner Kahlki