Im Frühjahr 2008 beabsichtigen wir ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung zur errichten.
Um Baukosten so gering wir möglich zu halten soll viel Eigenleistung in das Haus einfließen (Bin momentan nur in Teilzeit beschäftigt, Zeit wäre vorhanden)
Die elementare Frage, die sich momentan stellt:
Soll es ein Fertighaus werden (in Holzbauweise) oder doch Massivhaus vielleicht macht auch ein Porenbetonhaus oder Ähnliches (als Selbstbauhaus) sinn.
Wer hat Erfahrungen auf diesem Gebiet und kann wertvolle Tipps geben ?
Bin für jede ernst gemeinte Meinung dankbar.
Bin zwar kein Experte beim Hausbau, habe aber grade meine Wohnung umgebaut.
Fazit für Selbermacher: alles was mit Verputzen/Estrich/„nassen Sachen“ o.ä. zu tun hat kommt mir als „Ungelernte“ schwieriger vor als der Trockenbau. Man braucht halt schon Einiges an Übung.
Mauern mit Porenbeton (ich liebe es!), Gipsfaserplatten verarbeiten (Wände, Decke, Dach) oder Fermacell-Trockenestrich z.B. gingen mir dagegen sehr leicht von der Hand, das Ergebnis ist immer gut geworden. Daher würde ich persönlich ein Haus in Fertigbauweise mit Holzständerwerk bevorzugen. Eigentlich alles in Holz. Halt etwas wo man innen nur noch Platten dranschrauben muß und/oder ggf. Isolieren.
Außerdem hat das den Vorteil, dass kaum Feuchtigkeit in den Bau kommt und das Risiko von z.B. Rissen im schönen neuen Parkett verringert…
Das nurmal so als Argumente von einem Anfänger. Viel Erfolg!
Wir beabsichtigen eine horizontale Wohnungstrennung (Hauptwohnung im EG, Einlieger im OG)
Bei unserem letzten Besuch im Fertighauszentrum haben wir den Deckenschalschutz der Holzhäuser getestet (einen lief in OG im „Kreis“ der andere hörte im EG gut zu).
Das Ergebnis war mangelhaft (man konnte jeden Schritt hören)
Es wäre somit ein entschiedener Faktor eine Betondecke vorzuziehen.
Bei unserem letzten Besuch im Fertighauszentrum haben wir den
Deckenschalschutz der Holzhäuser getestet (einen lief in OG im
„Kreis“ der andere hörte im EG gut zu).
Das Ergebnis war mangelhaft (man konnte jeden Schritt hören)
Es wäre somit ein entschiedener Faktor eine Betondecke
vorzuziehen.
Hmm… Hab ich auch schon einiges drüber gelesen. Das hängt halt sehr stark vom Deckenaufbau ab. Faustregel: je mehr Masse die Decke hat, und je besser entkoppelt, desto weniger Schallübertragung möglich (weil schwinungsärmer). Da gibts viele Ansätze: zwischen den Balken Schüttungen aus Sand, Cellulose etc… (je nach Statik) oder auch Dämmung mit Glaswolle oder Holzfaser etc. Dann natürlich nicht grade auf die Deckenbalken oben irgendwelche Platten draufnageln, sondern auch hier z.B. mit Kork oder Schüttung (Fermacellz.B.) als Entkopplung arbeiten.
Wie war denn der Aufbau in besagten Fertighäusern? Konnte man das irgendwo ansehen?
Betondecke und somit „Massivbau“ ist aber wahrscheinlich von der Aufbauhöhe immer dünner und wohl auch billiger als mit Holzbalken…
Nur halt hier kaum Eigenleistung möglich.
Im Frühjahr 2008 beabsichtigen wir ein Einfamilienhaus mit
Einliegerwohnung zur errichten.
Nur für den Fall, dass ihr an einen „Stararchitekten“ gelangt: der Mieter muss an die Hauptanschlüsse rankommen (Wasser, Elektrik etc.)
Wie in den anderen Beiträgen schon erwähnt: Schallschutz ist super-wichtig - nicht nur am Fußboden, sondern auch über die Wände (ggf. Lüftungsanlage)
Macht euch Gedanken, wie/ob ihr die Installationen trennen wollt.
Ich empfehle eigene Kreisläufe, einzeln regelbar/abstellbar.
Zentrale Erfassung für Wasser und Heizung (mein Tipp: Wärmemengenzähler)
Macht in allen Räumen mit Wasser Bodenabflüsse (inkl Küche). Wenn dem Mieter was platzt wird es durch den Rechtsweg auch nicht trocken.
Ich bin mittlerweile ein Fan von Fliesen im Vermietungsbereich - ist am einfachsten.
Problem Schimmel: denkt über einen Hygrostaten für die Lüftung im Nassbereich nach.
Um Baukosten so gering wir möglich zu halten soll viel
Eigenleistung in das Haus einfließen (Bin momentan nur in
Teilzeit beschäftigt, Zeit wäre vorhanden)
Bevor du das kalkulierst: wie kommst du mit Bauchemie zurecht? Ich habe bei Umbaumassnahmen festgestellt, dass Baustäube mich ausser Gefecht setzen (Hausstaub keinProblem). Ich würde mal einige Tests durchführen.
Wenn z.B. Porenbeton gesundheitlich nicht geht, dann ist das Thema evtl. schon geklärt.