Guten Tag,
ich (45) habe bislang immer freiberuflich gearbeitet (PR, Beratung). Im ablaufenden Jahr hat sich abgezeichnet, dass der Job für meinen Hauptkunden – eine kleine, inhabergeführte Agentur – nur „fulltime“ zu schaffen ist. Im Sinne der Regeln für die Künstlersozialkasse, über die ich bislang versichert bin, wäre das eine klare „Scheinselbständigkeit“. Aus diesem und anderen Gründen erscheint mir daher eine Anstellung sinnvoll und korrekt. Meine Fragen:
- Zurzeit verdiene ich brutto 3.500 €, bin verheiratet (Mann ebenfalls Freiberufler, verdient damit aber, wenn überhaupt, kaum etwas) und habe 3 Kinder. Ich habe keine Ahnung, was ich als Angestellte brutto verdienen müsste, um auf ca. 2.800-3.000 € netto zu kommen. Gibt es da eine Faustregel, wie viel vom butto runtergeht?
- Hätte das was mit der Steuerklasse zu tun und habe ich darauf überhaupt Einfluss?
- Was würde die Festanstellung meinen Kunden mehr kosten, bzw. hätte er vielleicht einen Vorteil davon? Zurzeit zahlt er mir nur mein Honorar und die Künstlersozialabgabe (knapp 2000 €/Jahr).
Sorry, das sind vielleicht ganz banale Fragen, aber wer nie angestellt war, hat einfach keine Ahnung vom „ganz normalen Leben“
Danke für Eure Antworten
lalemarie