Hallo!
Was hat es eigentlich mit der Angabe 2Mb oder 8Mb Cache bei einer Festplatte auf sich???
Hat es damit was zu tun, wenn der Arbeitsspeicher RAM voll ist, das dann Dateien auf die HD ausgelagert werden??
Hallo!
Was hat es eigentlich mit der Angabe 2Mb oder 8Mb Cache bei einer Festplatte auf sich???
Hat es damit was zu tun, wenn der Arbeitsspeicher RAM voll ist, das dann Dateien auf die HD ausgelagert werden??
Moin
Was hat es eigentlich mit der Angabe 2Mb oder 8Mb Cache bei
einer Festplatte auf sich???
Beim lesen vom Platte merkt sich die Platte was sie gelesen hat und was kurz vor und kurz nach den gelesenen Informationen auf den Scheiben steht. Wird kurz danach weiter in der Region gelesen so muss die Platten den Schreiblesekopf nicht nochmal dahin bewegen und neu lesen, sondern benutzt die schon gelesen Daten vom letzten Mal.
Für dieses „Merken“ gibts den Cache. Je grösser er ist, je besser (Nimm die 8MB-Version, es lonht sich)
Hat es damit was zu tun, wenn der Arbeitsspeicher RAM voll
ist, das dann Dateien auf die HD ausgelagert werden??
Nein, das nennt sich swap oder Pagefile und wird unabhängig vom Plattencache im Betriebsystem eingestellt.
cu
Hallo,
(Nimm die 8MB-Version, es lonht sich)
Wäre es nicht klüger, in RAM als Arbeistsspeicher zu investieren? Bei manchen Betriebssystemen[1] wird der ja auch dynamisch als Festplattencache genutzt (und dürfte billiger und flexibler sein.
Ernstgemeinte Frage.
Gruß,
Sebastian
[1] Beispiel: http://www.linuxhq.com/guides/SAG/x1565.html
Hallo zusammen,
Was hat es eigentlich mit der Angabe 2Mb oder 8Mb Cache bei
einer Festplatte auf sich???Beim lesen vom Platte merkt sich die Platte was sie gelesen
hat und was kurz vor und kurz nach den gelesenen Informationen
auf den Scheiben steht. Wird kurz danach weiter in der Region
gelesen so muss die Platten den Schreiblesekopf nicht nochmal
dahin bewegen und neu lesen, sondern benutzt die schon gelesen
Daten vom letzten Mal.
Der Cache wird auch beim Schreiben benötigt. Das Interface (IDE, SCSI usw.) ist wesentlich schneller als die Platte selbst. Also müssen die Daten welche vom PC kommen erst "zwischengelagert werden, bis der Kopf positioniert ist und aich auch der richtige Sektor unter dem Kopf befindet.
MfG Peter(TOO)
Hallo,
(Nimm die 8MB-Version, es lonht sich)
Wäre es nicht klüger, in RAM als Arbeistsspeicher zu
investieren? Bei manchen Betriebssystemen[1] wird der ja auch
dynamisch als Festplattencache genutzt (und dürfte billiger
und flexibler sein.Ernstgemeinte Frage.
Also mal eine kleine Rechnung:
Platte 7’200 Upm
20 Sektoren pro Spur
ATA-100
7200 Upm /60 = 120 Umdrehungen/Sek = 8.3 ms pro Umdrehung
20 Sektoren * 512 Byte = 10’240 Byte / Spur
10’240 Byte / 8.3 ms = 1’228’800 Byte pro Sec = 1.2 MByte/s
Ist also gar nicht berauschend.
ATA-100 überträgt 100MByte/s
Somit macht sich ein grösserer Cache, vor allem beim Lesen, stark bemerkbar, da die Festplatte gleich eine ganze, bzw. mehrere, Spur auf einmal einlesen kann.
Wenn sich der Cache im PC befindet, muss jeder Sektor erst gesucht werden, was zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt, mit in der Platte eingebauten Cache kann der COntroller in der Platte paralell zum PC arbeiten.
MfG Peter(TOO)
Festplatte
1000-mal-dank für die schnellen und zahlreichen Antworten, werd mir dann mal eine HD mit 8MB-Cache besorgen!
Hallo,
Somit macht sich ein grösserer Cache, vor allem beim Lesen,
stark bemerkbar, da die Festplatte gleich eine ganze, bzw.
mehrere, Spur auf einmal einlesen kann.
Wenn sich der Cache im PC befindet, muss jeder Sektor erst
gesucht werden, was zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt,
Huch? Die Daten sind natürlich komplett im RAM-Cache, da muß nicht erst nach Sektoren gefragt werden.
Das Betriebssystem sollte ja nicht nur optimieren, wie die Daten gecached werden sondern letztlich auch Schhreib- und Lesereihfolge (zugunsten einer geringen Kopfbewegung).
Gruß,
Sebastian
Hallo Sebastian,
Somit macht sich ein grösserer Cache, vor allem beim Lesen,
stark bemerkbar, da die Festplatte gleich eine ganze, bzw.
mehrere, Spur auf einmal einlesen kann.
Wenn sich der Cache im PC befindet, muss jeder Sektor erst
gesucht werden, was zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt,Huch? Die Daten sind natürlich komplett im RAM-Cache, da muß
nicht erst nach Sektoren gefragt werden.
Toll !! Und wie sind sie von der Platte ins RAM gekommen ??
MfG Peter(TOO)
Hallo,
was du da schreibst ist natürlich ziemlicher Unsinn (tschuldigung, ist eben so).
Also mal eine kleine Rechnung:
Platte 7’200 Upm
20 Sektoren pro Spur
ATA-100
wie kommst du auf 20 Sektoren pro Spur? Meine Platte hat die Angabe 19.000 Cyl. 255 Sectors 16 Heads(!). Aber auch das ist natürlich nicht die physikalische Aufteilung. Die kann man einer Platte nicht ansehen. Die Elektronik gaukelt Verhältnisse vor, die physikalisch auf der Platte gar nicht vorhanden sein müssen.
7200 Upm /60 = 120 Umdrehungen/Sek = 8.3 ms pro Umdrehung
20 Sektoren * 512 Byte = 10’240 Byte / Spur
10’240 Byte / 8.3 ms = 1’228’800 Byte pro Sec = 1.2
MByte/sIst also gar nicht berauschend.
das wäre es in der Tat nicht. Glücklicherweise ist dem nicht so! Leute, Leute, macht doch ein simples Experiment. Das beweist, ob Eure Theorie stimmen kann.
Ich habe folgendes gemacht:
1,4 GByte von einer Partition der Festplatte auf eine andere Partition derselben Festplatte kopiert. Dauerte 3,5 Minuten = 8 MByte/s gelesen und geschrieben (also insgesamt 16 MByte/s)! Dazwischen wird immer wieder der Kopf neu positioniert, was die Performance kräftig drückt. Beim reinen Lesen zusammenhängender Daten wird das noch deutlich schneller, da das Positionieren wegfällt. Leider habe ich keine 2. HD im Rechner, sonst hätte ich das auch noch prüfen können.
Gruß, Niels
Hallo,
Somit macht sich ein grösserer Cache, vor allem beim Lesen,
stark bemerkbar, da die Festplatte gleich eine ganze, bzw.
mehrere, Spur auf einmal einlesen kann.
Wenn sich der Cache im PC befindet, muss jeder Sektor erst
gesucht werden, was zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt,
Huch? Die Daten sind natürlich komplett im RAM-Cache, da muß
nicht erst nach Sektoren gefragt werden.
Toll !! Und wie sind sie von der Platte ins RAM gekommen ??
Von der Platte natürlich. Oder - sofern es Daten sind, die der Rechner gescrieben hat, natürlich auf direktem Weg.
Ich sehe immernochnicht, weshalb Festplatten Cache besser ist als mehr RAM, wenn das Betrienssystem diesen dynamisch als Cache nutzt.
Gruß,
Sebastian
Hi Sebastian,
idealerweise hast Du mehr RAM als Festplattenspeicher, das ist völlig richtig. Dann musst Du nur noch einmal den ganzen kram von der Platte ins RAM befördern, und fertig. Da das allerdings utopisch ist (steck Dir mal 200 GB RAM in den Rechner), ist etwas mehr Plattencache durchaus von Vorteil.
Nicht, dass das Otto Normalverbraucher wirklich merken würde, ob er nun 2MB oder 8MB Plattencache hat, aber egal.
Gruss,
Herb
Hallo,
idealerweise hast Du mehr RAM als Festplattenspeicher, das ist
völlig richtig.
*heul*
drücke ich mich wirklich so unverständlich aus?
Dann musst Du nur noch einmal den ganzen kram
von der Platte ins RAM befördern, und fertig. Da das
allerdings utopisch ist (steck Dir mal 200 GB RAM in den
Rechner), ist etwas mehr Plattencache durchaus von Vorteil.
Das ist schon klar. Aber wozu soll ich verhältnismäßig viel Geld für wenige MB an Festplattencache ausgeben, wenn ich mir für das Geld deutlich mehr RAM kaufen kann. Und ja, mein Betriebssystem nutzt den Arbeitsspeicher auch als Cache für Fetsplattenzugriffe …)
Gruß,
Sebastian
Hi ho,
bevor Du in Heulkrämpfe verfällst: Meiner Meinung nach ist mehr RAM auch besser als mehr Plattencache. Vorausgesetzt, Du hast nicht schon genug RAM und Du baust keinen Fileserver.
Andererseits: Wenn die 8MB Version nur ein paar Öre mehr kostet, dann kann man sich die auch noch leisten (zusätzlich zum RAM). Dafür einen halben Kasten Bier weniger (oder zwei Packungen Zigaretten, oder einmal kein Kino…) ist doch auch kein Problem.
Oder Diät machen
)))
Grüsse,
Herb
Hallo,
wie kommst du auf 20 Sektoren pro Spur? Meine Platte hat die
Angabe 19.000 Cyl. 255 Sectors 16 Heads(!). Aber auch das ist
natürlich nicht die physikalische Aufteilung. Die kann man
einer Platte nicht ansehen. Die Elektronik gaukelt
Verhältnisse vor, die physikalisch auf der Platte gar nicht
vorhanden sein müssen.
Die alten MFM und ersten IDE Laufwerke arbeiteten fest mit 17 Sektoren/Spur und 512 Byte/Sektor.
Da bei IDE, nennt sich heute ATA, sich ein Microprozessor im Disk befindet kann man der „Aussenwelt vorgaugeln“ was man will. Dadurch wurde das Multi Zone Recording möglich ohne etwas am BIOS ändern zu müssen.
Leider ist es heute so, dass man von den Plattenherstellern keine Daten über den internen Aufbau einer Platte mehr bekommt.
MfG Peter(TOO)
Moin
drücke ich mich wirklich so unverständlich aus?
Der Plattenkopf liest ja auch Daten die nicht vom OS angefordert wurden (also den Rest der Spur). Die kommen nicht in den RAM.
Die 8MB-Versionen helfen bei Systemen mit vielen kleinen Dateien und vielen paralellen Zugriffen.
cu
Hallo,
Der Plattenkopf liest ja auch Daten die nicht vom OS
angefordert wurden (also den Rest der Spur). Die kommen nicht
in den RAM.
Okay, das macht Sinn. Danke.
Gruß,
Sebastian