Hallo,
Ich weiss das diese Frage eigentlich blöd ist, aber kann man nicht eigentlich eine Festplatte als Arbeitsspeicher benutzen. Man muss ja eigentlich nur ein Programm installieren das das schreiben zulässt und dann, wenn das Betriebssystem ausschält alle Daten wieder löscht. Wo liegt hier bei meiner Überlegung der große Fehler?
Moien
Ich weiss das diese Frage eigentlich blöd ist, aber kann man
nicht eigentlich eine Festplatte als Arbeitsspeicher benutzen.
Doch. Das können auch alle gängigen Betriebsysteme. Windows nennt das Auslagerungsdatei.
Man muss ja eigentlich nur ein Programm installieren das das
schreiben zulässt und dann, wenn das Betriebssystem ausschält
alle Daten wieder löscht. Wo liegt hier bei meiner Überlegung
der große Fehler?
Festplatten sind etwa 1.000.000x langsamer als RAM was di Zugriffszeiten angeht. Ausserdem ist der Datendurchsatz auch geringer: 3000-4000 MB/s vs 60-80MB/s. Das arbeiten würde sich also hinziehen…
cu
Hallo Fragewurm,
Ich weiss das diese Frage eigentlich blöd ist, aber kann man
nicht eigentlich eine Festplatte als Arbeitsspeicher benutzen.
Man muss ja eigentlich nur ein Programm installieren das das
schreiben zulässt und dann, wenn das Betriebssystem ausschält
alle Daten wieder löscht. Wo liegt hier bei meiner Überlegung
der große Fehler?
Viele Betriebsysteme kennen „suspend to Disk“ dabei wird einfach vor dem Ausschalten der ganze Hauptspeicher auf die Festplatte ausgelagert.
Ein kleines Problem ist noch, dass die Peripherie-Bausteine und die angeschlossenen Geräte ihren Zustand verlieren, bzw. dieser nicht mehr mit dem Gespeicherten übereinstimmt.
Das ist auch meist der Grund, wenn z.B. Windows aus dem Tiefschlaf geweckt wird und dann manche Geräte nicht mehr funktionieren.
Stell die mal vor du macht gerade einen Download und schaltest ab … drei Wochen später schaltest du deinen PC wieder ein …
BTW. Bei den ersten Computern gab es welche bei denen sogar die CPU-Register auf einer Art Festplatte abgelegt waren. Das waren Trommelspeicher, also keine magnetisch beschichteteScheibe, sondern ein Zylinder, Zudem waren die Köpfe meist nicht verstellbar. Das ganze hatte den Vorteil, dass man nur eine 1-Bit-ALU benötigte.
MfG Peter(TOO)