Hallo!
Ich habe meine externe 500 GB USB-Festplatte mit mehreren Linux-Partitionen partitioniert. Das Dateisystem ist jeweils ext2 bzw. ext3. Als Partitionierungssoftware verwende ich Paragon Partition Manager. Es fängt schon damit an, dass die Erstellung der Partitionen sehr lange dauert, da das Formatieren bei z.B. 200 GB etwa 25 Minuten dauert. Erstelle ich hingegen mit den selben Einstellungen eine NTFS- oder FAT-Partition, geht das in ein paar Sekunden.
Das nächste und noch viel schwerwiegendere Problem aber ist, das bei einer neu erstellten Partition immer schon über 10% belegt sind. Beispielsweise erstelle ich eine 190 GB-Partition und 23 GB werden schon als belegt angezeigt und nur mehr der Rest als freier Speicher.
Dazu kommen noch folgende falsche Anzeigen, die sowohl vom Partition Manager als auch unter Linux so angezeigt werden:
Es fängt schon damit an, dass die Erstellung der Partitionen
sehr lange dauert, da das Formatieren bei z.B. 200 GB etwa
25 Minuten dauert. Erstelle ich hingegen mit den selben
Einstellungen eine NTFS- oder FAT-Partition, geht das in ein
paar Sekunden.
was sind „dieselben Einstellungen“ wenn es um verschiedene Dateisysteme geht? Bei ext2/3 wird quasi bei der Erstellung des Dateisystems Vorarbeit geleistet, um später leistungsfähiger zu sein.
Das nächste und noch viel schwerwiegendere Problem aber ist,
das bei einer neu erstellten Partition immer schon über 10%
belegt sind.
Viele Zusatzinformationen (Ordnerstruktur, Zuordnungstabellen, Journal, Dateinamen und -attribute, …) werden innerhalb des Dateisystems abgelegt - teilweise belegen sie auch dann bereits Speicher, wenn sie leer sind.
ext2/3 reservieren einen gewissen Prozentsatz (standardmäßig 5%) des Speichers für den Superuser root, um zu verhindern, dass das System praktisch unbenutzbar wird, weil das Dateisystem „vollgelaufen“ ist.
Dazu kommen noch folgende falsche Anzeigen, die sowohl vom
Partition Manager als auch unter Linux so angezeigt werden:
Kapazität: 190,4 GB
Belegt: 23,7 GB (1 %)
Frei: 166,6 GB (99%)
Möglicherweise sind bei den Prozent-Angaben die für root reservierten Anteile als frei eingerechnet, bei den GB-Angaben aber nicht.
ext2/3 reservieren einen gewissen Prozentsatz
(standardmäßig 5%) des Speichers für den Superuser root, um zu
verhindern, dass das System praktisch unbenutzbar wird, weil
das Dateisystem „vollgelaufen“ ist.
OK, 5% von mir aus, aber bei meinen geposteten Angaben (23 GB von 190 GB) sind das über 12%. Da kann doch etwas nicht stimmen, oder?
Du schreibst „standardmäßig 5%“. Wie kann ich denn diesen „Standardwert“ beim Partitionieren verändern?
Möglicherweise sind bei den Prozent-Angaben die für root
reservierten Anteile als frei eingerechnet, bei den GB-Angaben
aber nicht.
Das kann ich mir ganz ehrlich gesagt beim besten Willen nicht vorstellen…
ext2/3 reservieren einen gewissen Prozentsatz
(standardmäßig 5%) des Speichers für den Superuser root, um zu
verhindern, dass das System praktisch unbenutzbar wird, weil
das Dateisystem „vollgelaufen“ ist.
OK, 5% von mir aus, aber bei meinen geposteten Angaben (23 GB
von 190 GB) sind das über 12%. Da kann doch etwas nicht
stimmen, oder?
was sagt denn df?
Du schreibst „standardmäßig 5%“. Wie kann ich denn diesen
„Standardwert“ beim Partitionieren verändern?
Beim Partitionieren überhaupt nicht, da das eine Sache des Dateisystems ist. mke2fs akzeptiert beim Anlegen des Dateisystems den Parameter -m gefolgt vom gewünschten Prozentsatz. Nachträglich lässt sich der Prozentsatz mit dem gleichen Parameter vermittels tune2fs einstellen.