Guten Tag zusammen.
Ich habe ein Problem mit meiner 2,5 Zoll Notebook-Festplatte.
Die Platte war aufgeteilt in 3 Partitionen:
- 30 gb
- 30 gb
- 10 gb
Der restliche Platz (5 gb) wurde durch einen Magneten zerstört. Die Platte lief seither ca. 1 Jahr einwandfrei.
Die letzten 5 gb habe ich damals nach mehreren Versuchen zu formatieren nicht mehr partitioniert.
Gestern Abend wollte ich durch formatieren sehen, bei wieviel % sie anfängt zu hängen und den verfügbaren Platz davor, doch noch zu partitionieren.
Das hatte ich damals auch so gemacht und funktionierte wunderbar.
Bei 63 % gings los. Ich brach die Formatierung ab.
Seitdem wird die Platte nicht mehr erkannt. Weder im BIOS noch in der Datenträgerverwaltung.
Wenn ich die Platte über einen IDE2USB Adapter anschliesse, das gleiche Spiel.
Auch unter Linux wird das Gerät nicht gefunden und kann nicht gemountet werden.
Nun meine Frage: Kann es sein, daß die Platte jetzt nach so langer Zeit doch ihren Geist aufgegeben hat, und das wegen der abgebrochenen Formatierung?
P.S.:
Im Gerätemanager unter USB Root Hub wird sie nach dem Einstecken für ca. 20 Sekunden als Datenträger erkannt und zieht 96 mA. Danach verschwindet Sie aus der Liste und meldet sich auch mit dem Sound-Signal (USB disconnected) ab.
Nach dem Einstecken läuft sie ganz normal an, macht auch ihre normalen Geräusche als ob sie lesen würde.
Vielen Dank schon mal im Vorraus für Eure Mühe…Unlockmaster
Nunja,
ich höre oft, dass Leute noch versuchen, ihre (Uralt) Festplatten zu retten, auch wenn sie keine Daten davon mehr benötigen. Die Frage ist, sich für 50 Euro ne neue Platte zu kaufen die auch noch 3 mal so groß ist, oder der alten sowieso schon defekten noch mal irgendwelche Daten anzuvertrauen. Vielleicht läuft sie noch 2 oder 3 Monate und verabschiedet sich dann ohne Vorwarnung ins Nirvana. Doch dann hattest du evtl. wichtige Daten drauf, an die du dann nur zum zig fachen des Preises einer neuen Platte drankommst.
Meine Meinung dazu: Sobald die Platte murrt, sofort Backup (falls man es nicht sowieso regelmässig macht) und auf die Platte keine Daten mehr speichern die im Ansatz wichtig wären.
Hallo!
Der restliche Platz (5 gb) wurde durch einen Magneten
zerstört. Die Platte lief seither ca. 1 Jahr einwandfrei.
Woher hast du diese Information? So etwas habe ich noch nie gehört.
Sicher, dass da nichts anderes defekt war?
mfg
christoph
Hallo christoph
Woher hast du diese Information? So etwas habe ich noch nie
gehört.
Sicher, dass da nichts anderes defekt war?
Den Magneten (1mm Durchmesser, 2mm langer Neodym Magnet) habe ich selbst darauf fallen lassen. In dem Moment blieb mein Windows hängen.
Sonst sind keine weiteren wichtigen Bauteile in der Nähe verbaut.
Ab diesem Zeitpunkt blieb mein Windows immer wieder sporadisch hängen. Also formatierte ich die Platte wieder und sie blieb auch beim Formatieren ziemlich am Schluss hängen.
–> Also habe ich mal mehrere Partitionen erstellt. So blieben die 5 gb übrig, der Rest der Platte wurde dann mit MD5 Prüfsummen überprüft und funktionierte bisher tadellos.
Hallo Hirsch2k
Nun ja, es befanden sich noch einige CAD-Zeichnungen auf der Platte, die noch nicht gebackupt wurden.
Allerdings habe ich die Platte jetzt einfach mal nach 2 Tagen angeschlossen und siehe da, die Partitionen bleiben unter „Hardware auswerfen“.
In der Datenträgerverwaltung werden alle Partitionen korrekt angezeigt.
Im Explorer kommt nichts.
Wenn ich allerdings die Partitionen in der [Datenträgerverwaltung–>Eigenschaften–>Freigabe] freigebe kann ich über die Netzwerkumgebung quasi unter meinen Freigaben völlig normal drauf zugreifen.
Komisch aber es funktioniert.
Jetzt kopier ich mir erst mal die Partitionen komplett auf meine externe Platte und forsche dann rein interessehalber weiter…
MfG Unlockmaster