Hallo liebe Experten!
Nach einem Virusbefall musste ich WindowsXP (SP2) vor mehr als einem Jahr neu installieren. Die „Ersatz-/Reparatur-Installation“ (ich weiß den korrekten Begriff nicht mehr) schlug fehl, WinXP wollte meine C:\ - Installation nicht löschen und überschreiben, das System installierte sich dann letzten Endes auf der Partition D: neu (nicht ohne mein Zutun natürlich), von der ich seither immer boote. Dennoch zeigt mein BIOS noch einen zweiten „WindowsXP“-Eintrag (nämlich das ursprünglich installierte System auf C:, das sich auch noch booten lässt), den ich nicht mehr benötige. Was mir missfällt: beide Systeme wurden unter dem gleichen Namen im BIOS eingetragen.
Meine Festplatte sieht seither wie folgt aus: (lt. Partition Magic Pro 7.0 Demo)
FP!Partition!Typ !Größe MB !belegt !frei !MB !Status !Pri/log
1 !C:freggat !NTFS !28615,8 6659,0 21946,7 aktiv Primär
1 !*: !Erweitert !28607,9 28607,9 0,0 keine Primär
1 !D:Boot-neu !NTFS !22607,1 21651,2 955,9 keine logisch
1 !E:RECOVER !FAT32 !6000,8 3638,4 2362,5 keine logisch
1 !*: !unzugeordnet 7,8 0,0 0,0 keine Primär
Ich würde jetzt gern die Partition C:\ mit dem defekten XP löschen, (alle darauf befindlichen Daten außer Systemdateien habe ich bereits gelöscht).
Auf Partition D: befinden sich alle meine „eigenen Dateien“ sowie eine - hoffentlich - vollständige WinXP-Installation. Gibt es eine Möglichkeit zu überprüfen, ob mein von D: gebootetes System noch auf Systemdateien von C: zurückgreift?
Ich befürchte aber, dass mit dem Löschen/Formatieren der C:stuck_out_tongue:artition der Boot-Eintrag für mein Laufwerk D: „sterben“, also gelöscht werden könnte. Das macht mir Sorgen.
Wie kann ich sicherstellen, dass auch nach dem Formatieren der Partition C: der Booteintrag für die logische Partition D: erhalten bleibt, das System von C: aber dennoch verschwindet?
Ich möchte keinen Datenverlust riskieren, alle eigenen Dateien (von D:smile: habe ich bereits auf DVD gebrannt für den Fall, dass etwas schief geht.
Nach dem Formatieren oder Löschen/Neuanlegen der C: Partition würde ich gern einen Teil dieser Partiton (ca. 10GB) als Linux-Testgelände verwenden. (nicht ganz einfach, da es sich um ein Notebook handelt, Knoppix erkennt z.B. die Netzwerkkarte nicht, ich hoffe aber auf SuSE 10).
Kann mir bitte jemand sagen, ob ich gefahrlos die Partition C: löschen bzw. formatieren darf, ohne meinen Bootvorgang zu gefährden? Muss ich dazu das logische Laufwerk D: zur aktiven Partition machen bzw. geht das überhaupt???
Da die Partition D: den Typ NTFS hat, müsste ein Booten von der logischen Partition eigentlich möglich sein (das funktioniert ja nun auch schon seit 1 1/2 Jahren!), für mich fühlt sich das aber mulmig an.
Oder sollte ich - wenn ich schon mit PartitionMagic hantiere - die Daten von D: lieber nach C: kopieren, also quasi einen „Umzug“ machen? (ich fürchte, dass dabei die ganzen Verlinkungen im Betriebssystem kaputt gehen könnten)
Ich weiß - komplizierter Sachverhalt, sehr ausführliche Schilderung. Ich danke allen, die sich durch diese Schilderung gequält haben und wäre euch für Tipps sehr dankbar!!!
tigru
und mich auf die Idee mit PartitionMagic und dem Löschen/Neuanlegen der Partition C: gebracht. BTW: Wie kann ich sicher stellen, dass dieses Mal bei einer Neuinstallation wirklich alle alten Daten entfernt werden? Die Win-Formatierung hat beim letzten Mal leider nicht gegriffen. (an Details erinnere ich mich leider nicht, da schon zu lange her)