hallo an alle,
vor kurzem hatte ich bei einer 6 monate alten festplatte (120GB) einen (schmerzlichen) crash. nichts ging mehr alle daten weg. zumindest unter xp; mit linux-knoppix lief alles reibungslos, nur konnte ich mit knoppix nicht auf daten zugreifen.
Fehlermeldung: kernel_stack-inpage-error
wer kann mehr dazu sagen?
nach einigen stunden ging plötzlich die festplatte wieder, ich konnte winXP, internet und einige tools aufspielen und suchte nach klärung im internet - nichts brauchbares?
momentan ist es so, die platte funktioniert -fast- reibungslos und in regelmäßigen abständen lass ich chkdsk /f/r laufen. dabei meldet mir dieses tool schreibfehler in datei soundso, schreibfehler wurde behoben.
wer hatte ähnliche troubles mit festplatte und kann mir vielleicht erklären woran´s liegt - eventuell ein tool zur korrektur!!???
mfg
erwin steiner
danke schon im vorraus!!
Besonders vorsichtig ist die Mutter mit der Porzellank…
Natürlich kann man mit dem S.M.A.R.T. Tool die Platte prüfen, oder aber mit einem Prüftool des Herstellers dieser Platte, aber:
Blitzschnell Daten sichern und die Platte umtauschen; Garantie oder Gewährleistung greifen doch ?!
Gruss vom Bodensee
pst
Besonders vorsichtig ist die Mutter mit der Porzellank…
Kann ich mich (sinngemäß *g*) nur anschließen. Windows ScanDisk taugt nichts zur Überprüfung der Integrität der Festplatte. Jeder Festplattenhersteller bietet aber auf seiner Homepage ein Programm zur Fehleranalyse seiner Festplatten an, das solltest du unbedingt in Anspruch nehmen (oft ist der ermittelte Fehlercode sogar Voraussetzung für den Garantietausch durch den Hersteller).
Darüber hinaus ist es möglich, die Platte im laufenden Betrieb zu überwachen, z.B. mit dem Programm ActiveSMART von Ariolic, welches in frei wählbaren Zeitabständen die Selbstanalysefunktion der Festplatte (S.M.A.R.T.) nutzt um Änderungen der Lese- und Schreibfehlerrate, den Zählerstand für defekte Sensoren, die Anfahrzeit des Spindelmotors und andere Werte abzufragen und Alarm schlägt, wenn es mit der Platte abwärts geht.
Aber auch das Überprüfen und Überwachen der Festplatte kann einen Funktionsausfall nur in vielleicht 50% der Fälle im Vorfeld feststellen. Wenn deine Festplatte also schon quasi versagt hat und sich „noch mal gefangen“ hat, solltest du Gott oder dem Schicksal danken, schnellstens deine Daten sichern (es könnte jede Minute zu spät sein - das ist ein Erfahrungswert) und die Platte tauschen. Mit einem geeigneten Programm, wie Norton Ghost oder Acronis True Image kannst du ganz einfach den Inhalt der Platte auf eine neue Platte spiegeln, also eine identische, lauffähige 1:1 Kopie inkl. Betriebssystem und allem Pipapo erstellen. Ich denke, die paar EUR für eine neue Festplatte wiegen nicht so schwer wie der Verlust aller persönlichen Daten und professionelle Datenrettung von einer kaputten Festplatte kostet locker einige 1000 EUR.
LG, Jesse