Festplattengröße?

Moin!

Ich schwanke bei der Forenauswahl zwischen Notebooks und Nostalgie - wenn erforderlich, bitte verschieben.

Mein leicht betagtes (hüstel) Notebook mit Clevo 980-Board (StarNote98) soll künftig mehr Daten aufnehmen. Die 4GB-Platte wird langsam etwas klein. Der AMD K6-2 mit 300MHz, der Intel Triton 82430TX-Chipsatz und auch die 128MB RAM genügen den Anforderungen noch locker. Nun habe ich versucht, mich schlau zu lesen, komme aber nicht so recht weiter. Ein Bekannter könnte mir eine 40GB oder eine 60GB-Platte überlassen.

Ich habe von Beschränkungen auf 8,6 bzw. 32GB gelesen, was am Phoenix BIOS 4.0 Release 6.0 liegen soll. Dann wieder scheint es Leute zu geben, die erfolgreich eine 80GB-Platte eingebaut haben. Auf anderen Seiten wird ein BIOS-Update von Version 4.01.05 auf 4.01.08 empfohlen. Je mehr ich lese, desto größer wird die Verwirrung.

Was würdet Ihr mir raten? Platte erstmal ausprobieren, wenn’s nicht geht, BIOS-Update und wenn das auch nicht hilft, damit abfinden, daß es bei meinem Notebook eben nicht geht? Oder gibt es hier jemanden, der so ein Notebook schonmal etwas aufgerüstet hat und seine Erfahrungen mit mir teilt?

Besten Dank vorab!

Munter bleiben… TRICHTEX

Hi,

Was würdet Ihr mir raten? Platte erstmal ausprobieren,

Wenn du doch diese Möglichkeit hast, wird das am schnellsten gehen.

wenn’s nicht geht, BIOS-Update

Ja. Natürlich mit der erforderlichen Umsicht. Anleitung genau lesen und so.

und wenn das auch nicht hilft, damit
abfinden, daß es bei meinem Notebook eben nicht geht?

Das wird dann übrig bleiben, wenn alles andere nicht geht, fürchte ich.

Viele Grüße
WoDi

Hallo,

stand vor einiger zeit vor dem selben Problem, allerdings nicht bei nem Notebook.
Habe damals eine 120GB Platte in meinen Uralten P200 eingebaut, der auch nur bis 32GB erkannt hat.
Dann habe ich mithilfe von PartitionMagic die Platte in 4x30GB Partitionen aufgeteilt, schon hats der PC kapiert :smile:

Hi,

Habe damals eine 120GB Platte in meinen Uralten P200
eingebaut, der auch nur bis 32GB erkannt hat.
Dann habe ich mithilfe von PartitionMagic die Platte in 4x30GB
Partitionen aufgeteilt, schon hats der PC kapiert :smile:

Das wird aber weniger was mit Bios-Grenzen zu tun haben sondern eher damit, dass MS entschieden hat, man soll maximal 32GiB Fat32-Partitionen haben damit NTFS attraktiver ist (grundsaetzlich ginge unter Fat32 mehr). Welches BS hattest Du denn damals drauf?

Gruss
Paul

Moin!

Die automatische Erkennung im BIOS machte aus der 40GB-Platte kurzerhand eine 8GB-Platte. Schalte ich die automatische Erkennung ab und stelle unter Benutzerdefiniert 32GB ein, wird mir die Platte beim Booten überhaupt nicht angezeigt.

Ein Testsystem auf CD (vermutlich XP-basiert) erlaubt mir aber vollen Zugriff auf die 40GB. Leider habe ich doch Muffe, das BIOS-Update durchzuführen. Ich schaue mich jetzt nach Leuten um, die mir eine 30GB- oder eine 20GB-Platte zum Ausprobieren borgen können. Wenn das auch nicht funktionieren sollte, bliebe halt noch die Anschaffung einer 8GB-Platte oder eben doch das BIOS-Update…

Natürlich bin ich weiterhin für jeden Tip dankbar, nur WIN98SE sollte draufbleiben, damit die Kiste nicht zu stark ausgebremst wird.

Nochmals herzlichen Dank (vorab)!

Munter bleiben… TRICHTEX

Moien

Die automatische Erkennung im BIOS machte aus der 40GB-Platte
kurzerhand eine 8GB-Platte. Schalte ich die automatische
Erkennung ab und stelle unter Benutzerdefiniert 32GB ein, wird
mir die Platte beim Booten überhaupt nicht angezeigt.

Also eine BIOS-Grenze bei 8GB.

Ein Testsystem auf CD (vermutlich XP-basiert) erlaubt mir aber
vollen Zugriff auf die 40GB.

Hast du das getestet oder nur mal die Grösse angekuckt ? Ein Test wäre z.B. die Platte auf 40 GB formatieren, dann komplett vollschreiben. Nach einem Neustart müssen alle Daten noch korrekt vorhanden sein (Wenn der Controller selber z.B. bei 32GB aussteigt wird er das nicht melden. Die Daten jenseits der 32GB laden dann wieder am Anfang der Platte => Totalverlust der Daten).

Natürlich bin ich weiterhin für jeden Tip dankbar, nur WIN98SE
sollte draufbleiben, damit die Kiste nicht zu stark
ausgebremst wird.

Es gab für Windows 9X von verschiedenen Plattenhersteller Diskmanager. Diese haben um BIOS-Grenzen (teilweise sogar um Controllergrenzen) herrum gearbeitet. Leider findet sich die damalige Freeware nur noch selten auf den Servern der Hersteller. Einen Haken hat die Sache allerdings: Man kommt nur noch über die Manager an die Daten ran. D.h. falls das Laptop stirbt oder windows streikt kann man die Platte nicht einfachso am Desktoprechner auslesen.

Noch ein Tipp am Rande: USB-Platten haben keine solchen Grenzen (zumindest nicht in den Grössenordnungen). USB-Controller gibt es auch als PCMCIA-Karten. PCMCIA hatte das Teil glaub ich schon …

cu

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Habe damals erst WinME und nach dessen scheitern wieder Win98SE verwendet.

Das wird aber weniger was mit Bios-Grenzen zu tun haben
sondern eher damit, dass MS entschieden hat, man soll maximal
32GiB Fat32-Partitionen haben damit NTFS attraktiver ist
(grundsaetzlich ginge unter Fat32 mehr). Welches BS hattest Du
denn damals drauf?

Moin!

Also eine BIOS-Grenze bei 8GB.

Wahrscheinlich. Heute habe ich eine 20GB-Platte getestet. Interessant ist, was das BIOS ausrechnet.

Die originale 4,3GB-Platte wird folgendermaßen angezeigt:

8944 Cyl
15 Köpfe
63 Sektoren
4320MB

Das entspricht auch den Angaben auf der Platte.

Die 20GB-Platte wird so angezeigt:

16383 Cyl
16 Köpfe
63 Sektoren
8440MB

Bis auf die Speicherkapazität stimmt das auch mit den Angaben auf der Platte überein. Die Schreibdichte in den Sektoren muß also größer sein. Das BIOS ist offenbar nicht in der Lage, die Schreibdichte zu erfassen. Eine 20GB-Platte, die möglicherweise erkannt werden könnte, müßte also so aussehen:

38822 Cyl
16 Köpfe
63 Sektoren

Dürfte es wohl nicht geben.

Ein Testsystem auf CD (vermutlich XP-basiert) erlaubt mir aber
vollen Zugriff auf die 40GB.

Hast du das getestet oder nur mal die Grösse angekuckt ? Ein
Test wäre z.B. die Platte auf 40 GB formatieren, dann komplett
vollschreiben.

Die Platte war beim Einbau nahezu voll. Ich habe probehalber verschiedene Dateien geöffnet. Natürlich ist die Stichprobe kein Beweis dafür, daß die ganzen 40GB erkannt werden…

Noch ein Tipp am Rande: USB-Platten haben keine solchen
Grenzen (zumindest nicht in den Grössenordnungen).
USB-Controller gibt es auch als PCMCIA-Karten. PCMCIA hatte
das Teil glaub ich schon …

…sogar schon USB. An USB-Platten habe ich auch schon gedacht. Ist allerdings eine eher unschöne Lösung, aber wenn ich nicht herausbekomme, ob ein BIOS-Update das Problem löst und wie das BIOS-Update durchzuführen ist, komme ich wohl nicht drumrum.

BIOS-Batterie ausbauen erforderlich? Einfach das BIOS-Paket auf Diskette entpacken und mit eingelegter Diskette hochfahren? *ratlosguck*

Nochmals danke!

Munter bleiben… TRICHTEX

Moien

Die 20GB-Platte wird so angezeigt:

16383 Cyl
16 Köpfe
63 Sektoren
8440MB

Bis auf die Speicherkapazität stimmt das auch mit den Angaben
auf der Platte überein. Die Schreibdichte in den Sektoren muß
also größer sein.

Stop, Moment, du übersiehst da was. Die Daten sind an sich völlig aus der Luft gegriffen. Die Platte hat keine 16 Köpfe und es gibt mit Sicherheit mehr als 16383 Spuren. Erst wenn man alle Daten hintereinander schreibt und als ein grosses Datum auffast macht das ganze Sinn. Durch LBA werden alle Sektoren durchnummeriert, fertig aus. Die Angaben sind mehr aus historischen Gründen noch in dem Format.

Das BIOS ist offenbar nicht in der Lage, die
Schreibdichte zu erfassen. Eine 20GB-Platte, die
möglicherweise erkannt werden könnte, müßte also so aussehen:

38822 Cyl
16 Köpfe
63 Sektoren

Das kann nicht gehen weil die Zylinder (=Spuren) nur mit 14 Bit gespeichert werden.

Hast du das getestet oder nur mal die Grösse angekuckt ? Ein
Test wäre z.B. die Platte auf 40 GB formatieren, dann komplett
vollschreiben.

Die Platte war beim Einbau nahezu voll. Ich habe probehalber
verschiedene Dateien geöffnet. Natürlich ist die Stichprobe
kein Beweis dafür, daß die ganzen 40GB erkannt werden…

Einfach einmal scandisk/chkdsk laufen lassen. Wenn es nicht funktioniert hat werden allerdings Daten draufgehen…

BIOS-Batterie ausbauen erforderlich? Einfach das BIOS-Paket
auf Diskette entpacken und mit eingelegter Diskette
hochfahren? *ratlosguck*

Es hängt vom Gerät ab. Meisten sollte man alle Batterien und den Akku drin lassen, dann das Paket auf eine DOS-Boot Diskette kopieren. Von der DOS-Diskette booten und das Flash-programm aufrufen. Eine Kopie des aktuellen BIOS machen. Das neue BIOS draufflashen. Auf gar keinen Fall das Gerät beim schreiben unterbrechen oder abschalten. Das muss in einem Rutsch durchgeschreiben werden. Wenn eine Fehlermeldung kommt das alte, vorher gesicherte BIOS wieder draufkopieren.

cu

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Moin!

BIOS-Batterie ausbauen erforderlich? Einfach das BIOS-Paket
auf Diskette entpacken und mit eingelegter Diskette
hochfahren? *ratlosguck*

Es hängt vom Gerät ab. Meisten sollte man alle Batterien und
den Akku drin lassen, dann das Paket auf eine DOS-Boot
Diskette kopieren. Von der DOS-Diskette booten und das
Flash-programm aufrufen. Eine Kopie des aktuellen BIOS machen.

Das hat mir das Flash-Programm nicht angeboten…

Das neue BIOS draufflashen.

Mut zur Lücke. Ohne eine Sicherung des alten BIOS zu haben, fanden meine zittrigen Finger die ENTER-Taste. Nun tat sich merkwürdiges. Unter gelegentlichem Piepsen wurde der Fortschritt angezeigt. Nach einer guten Minute bangen Wartens teilte mir der Rechner mit, daß das BIOS erfolgreich aufgespielt sei. Tatsächlich fuhr das Notebook danach fehlerfrei hoch.

Ich habe mir dann nochmal die 20GB-Platte eines Kollegen ausgeliehen und diesmal wurde sie auch als solche erkannt. Die Aktion war also erfolgreich - jetzt suche ich konsequenterweise eine 20GB-Platte :wink:

Allerherzlichsten Dank für die Tips und Hilfen, was würde ich nur ohne Euch tun!

Munter bleiben… TRICHTEX, der jetzt erstmal Sternchen verteilt

Was für’n Aufstand.

Warum hast du die Platte nicht einfach in einen anderen Rechner eingebaut und partitioniert?
Das der Rechner beim Eiinschalten was von 8 GB erzählt, bedeutet - wie schon andere richtig festgestellt haben - das das BIOS da eine Grenzen hat. Allerdings wird dieses BIOS nur für den Bootvorgang benutzt, sobald Windows hochkommt, lädt es als allererstes seine eigenen Treiber nach. Schon alleine, weil die deutlich schneller sind - und sich für irgendwelche künstlichen Grenzen unterhalb der 128 GB normalerweise überhautp nicht interessieren.

Vorne eine Partiotion mit 5 GB, von der das BIOP starten kann, dahinter eine oder mehrere Partiotionen mit dem Rest, die du zwar im BIOS und unter DOS nicht sehen kannst, die dann unter Windows aber tadellos funktionieren . .

Moin!

Das der Rechner beim Eiinschalten was von 8 GB erzählt,
bedeutet - wie schon andere richtig festgestellt haben - das
das BIOS da eine Grenzen hat. Allerdings wird dieses BIOS nur
für den Bootvorgang benutzt, sobald Windows hochkommt, lädt es
als allererstes seine eigenen Treiber nach.

Nach allem, was mir gesagt wurde, braucht WIN98SE die BIOS-Unterstützung. Auf dem 300MHz-Notebook mit max. 128MB RAM hatte ich spaßeshalber mal XP drauf - da geht dann fast gar nix mehr. Also sollte 98 draufbleiben. Es kann natürlich sein, daß mir Mist erzählt wurde und Win98 nicht auf das BIOS angewiesen ist, aber ich habe es nicht ausprobiert. Nun hat das BIOS-Update glücklicherweise geklappt.

Munter bleiben… TRICHTEX